Erste RWS-Verbandsrunde Flinte 2023

Erste RWS-Verbandsrunde Flinte 2023

Wiesbaden, GER31 Skeet- und 33 Trapschützen und Schützinnen starteten in der Hessischen Landeshauptstadt. Insgesamt 64 junge Wurfscheibensportler traten am vergangenen Wochenende in Wiesbaden zur 1. Verbandsrunde Flinte in diesem Jahr an. Erfreulich, dass wie im letzten Jahr wieder zahlreiche Schüler teilnahmen. 9 Skeeter und 4 Trapper erzielten teilweise sehr gute Resultate.  Im Trap war es Cedric Härter aus Brandenburg, der mit 111 Scheiben ein Topergebnis erzielte. Ebenfalls stark war Henry John aus Thüringen, der auf 103 Scheiben kam. Im Skeet waren es die beiden Westfalen Mathis Schnieders und Tobias Wenzel, die mit 112 bzw. 111 Scheiben die besten Ergebnisse erzielten.

Das beste Ergebnis bei den Trapjunioren erreichte mit 106 Scheiben Pius Rosenecker aus Thüringen, dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen vom SSV Suhl Jan Andres, der auf 103 Scheiben kam. Im Skeet war es Antonius Bruns vom NWDSB, der sich mit 103 Scheiben einen kleinen Vorsprung für den 2. Vorkampf rausschoss. Fabian Otte aus Niedersachen folgt hier mit glatten hundert Scheiben.
Die Jugendklasse im Trap ging mit 95 Scheiben an Filip Fahrenkrug aus Mecklenburg-Vorpommern. Dustin Schertler aus Berlin traf nur eine Scheibe weniger. Im Skeet war es Magnus Erdmann aus Thüringen, der sich mit 111 Scheiben einen 7-Scheiben Vorsprung gegen Raphael Hapke aus Westfalen erkämpfte.

Die Kaderschützen aus dem NK1 und NK2 nutzten den Wettkampf zur Normerfüllung und kamen auf teils beachtliche Ergebnisse. Im Trap war es Alexander Engeln aus Sachsen-Anhalt der mit 119 Scheiben eine persönliche Bestleistung aufstellte. Auf Rang zwei folgte Paul Judek aus Brandenburg, der seine Bestleistung mit 113 Scheiben einstellte. Topergebnisse auch im Skeet Maximilian Seibel und Tim Krause knackten beide die 120-Scheiben -Grenze. Valentin Woestmeyer und Hannah Middel schafften mit 117 Scheiben ebenfalls beide eine neue persönliche Bestleistung.

Für den 2. Vorkampf in Schale ist die Motivation bei allen damit sehr hoch, wo sich nochmals 25 Starter mehr angekündigt haben. Das Finale der Verbandsrunde Flinte findet dann Anfang August in Suhl statt.

Gesamtergebnisse:   TRAP   &   SKEET
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Trainer-A-Ausbildung,  Teil 1

Trainer-A-Ausbildung, Teil 1

Wiesbaden, GERDirekt nach der 2. EM/WM-Qualifikation vom letzten Wochenende in Frankfurt/Oder ging es für Sven Korte und Jay Hakkinen auf direktem Wege weiter nach Wiesbaden, in die Zentrale des Deutschen Schützenbundes.

Hier findet – ganz aktuell – der erste Teil der Trainer-A-Ausbildung für unsere zukünftigen Trainer im Flintenschießen statt. Nur mit dieser angestrebten und sicherlich anspruchsvollen Qualifikation kann man im Hochleistungsbereich arbeiten. Während Jay Hakkinen bereits in Thüringen als Landestrainer Flinte arbeitet versucht unser aktiver Sportler der Disziplin Skeet – Sven Korte – für eine Zukunft nach der sportlichen Laufbahn den Grundstein zu legen.
Sein Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig in seiner sportlichen Karriere, dem Erringen eines Quotenplatzes für Paris 2024 und einer angestrebten Teilnahme.

Beide Sportfreunde mussten feststellen, wie breit gefächert das Anspruchsniveau an die Trainer A ist. Alle Tage sind voll „gespickt“ mit interessanten Themen aus Wissenschaft und Forschung, aus Psychologie und Trainingsmethodik.

Wiesbaden wird seinem Ruf als international anerkannte Sport- und Ausbildungsstätte gerecht, ein tolles Hotel und Seminarräume mit modernster Technik.

Am Samstag schließt der erste Teil mit einer schriftlichen Prüfung in den Bereichen Technik-Methodik / Leistungsdiagnostik / Trainingslehre / Leistungssteuerung / Sportgerät und Ausrüstung ab.

Na dann viel Glück – unseren „Jungtrainern“!

Medizinischer Sportcheck des Kaders

Medizinischer Sportcheck des Kaders

Wiesbaden, GERIn der vergangenen Woche fand der Nachholtermin für die Sportmedizinische Untersuchung sowie angegliedert der Athletiktest für unsere Kaderathleten und Kaderathletinnen disziplinübergreifend Trap / Skeet am Bundesstützpunkt in Wiesbaden statt.

Hochmotiviert stellten sich unsere Sportler*innen den Herausforderungen der Maximalkraftmessung im ‚Folterstuhl‘ angefeuert durch die Leistungsdiagnostiker Eberhard Nixdorf/Möck vom OSP in Frankfurt am Main. Die Vermessung übernahm Doc Erlewein und Steffen Jabin – OSP Thüringen – den Athletiktest. Hierbei wurde um die letzten Sekunden gekämpft, galt es doch evtl. etwas besser zu sein, wie das Gegenüber. Ergänzt wurde es durch eine Übungsreihe mit Mann/Frau, Maus und Laptop um auf der Jagd nach dem roten Punkt, dem Kreuzpunkt sowie die Messung der Reaktionszeit usw. mit / im Steps zu überzeugen.

Im Anschluss ging es in die Planung, die ITP Gestaltung sowie in die Nutzung und Führung der Trainingsdatenbank (IDA). Hier waren auch die Pflichten zu erkennen denen unsere Athleten unterliegen, gerade für unsere Neuzugänge im Juniorenbereich ein nicht zu vernachlässigendes Thema.  Somit blieb noch Zeit für das ein oder andere Individualgespräch.

Der nachfolgende Tag hatte es ja noch in sich. Bei der Sportmedizinischen Untersuchung an der Uni in Mainz, betreut durch den Bundestrainer für Wissenschaft und Bildung Stefan Müller, galt es nebst Blut & Urin, Orthopädischer Begutachtung, Ausdauerüberprüfung etc. auch eine Spirometrie zu bewältigen und wurden erstmals Laktatwerte unsere AthletInnen erfasst. Zu Stefan Müllers weiteren Aufgaben gehörte es auch den Shuttle Service in Mainz zu übernehmen, da Corona bedingt nicht alle Untersuchungen zentral im Klinikum durchgeführt werden konnten.

Für einige Athleten ein sehr langer Tag, zog es sich doch ohne Frühstück bis zum Teil in den frühen Nachmittag. Im Großen und Ganzen verlief es dennoch sehr zügig und reibungslos.

Im Anschluss ging es direkt in das verdiente und hoffentlich erholsame Wochenende – finden doch in dieser Woche für einige der Teilnehmer in Trap und Skeet Stützpunkttrainingsmaßnahmen in FFO und Schale mit zum Teil hohen Umfängen statt.

Jahresabschlusstreffen Flinte in Wiesbaden

Jahresabschlusstreffen Flinte in Wiesbaden

Wiesbaden, GERDer größte Teil unserer Flintenschützen traf sich in der letzten Woche im Bundesstützpunkt Wiesbaden zu einem speziellen Lehrgang. – Neben der turnusmäßigen sportmedizinischen Untersuchung unserer Kader an der Uniklinik in Mainz standen athletische Tests, eine Überprüfung auf dem Kraftmessstuhl, Abnahme der athletischen Grundnormen, sowie diverse Informationsgespräche auf der Tagesordnung!

Die Mitarbeiter des DSB, wie Christel Dahm für den Bereich Finanzen, Hanne Aslanidis für das Athletenmanagement, Manu Mernberger und Ellen Schröder für den Bereich Wettkampforganisation – stellten unseren Sportlern ihren Arbeitsbereich vor und wiesen in diplomatischer Form auf vorhandene Reserven in unserem Bereich hin! Wir sind lernfähig und haben viel Neues aus diesen Bereichen erfahren. Unsere Sportler erhielten erstmals einen Einblick wie wichtig und vielfältig diese Arbeitsbereiche für unseren Sportbetrieb sind.

Und natürlich analysierten die verantwortlichen Trainer das vergangene Sportjahr, gingen auf die viel besprochene und kaum verstandene POTAS Analyse des BMI/DOSB ein. Es gab einen Ausblick für das kommende Wettkampfjahr 2022 und auf einen möglichen Weg in Richtung Paris 2024. Unser DG Psychologe gab einen Ausblick auf das kommende Jahr und natürlich stand das Thema IDA Datenprotokollierung ebenso im Focus wie die leistungsdiagnostische Arbeit des Vorjahres.
Themenbereiche wie Wettkampfeinsätze, Qualifikationsmodi, Patronensorten, Training an den Stützpunkten – aber auch Pflichten der Kader, insbesondere der Behördensportler wurden diskutiert.

Alle Sportler und Trainer waren sich einig, dass unser Wegbegleiter – der Förderkreis Wurfscheibe – ein wichtiger Bestandteil unserer sportlichen Entwicklung ist – und das nun schon seit vielen Jahren!

Bei der Vielfalt der behandelten Themen, kam unsere nächtliche Trainingseinheit am Dienstag als Auflockerung gerade recht. – Wir schossen von 20-22:00 Uhr unter Flutlicht auf der Schießanlage Rheinblick unsere Runden. Eine sehr interessante Trainingsvariante hat sich uns erschlossen. Nicht auf allen Schießständen möglich, aber für den Schützen eine wertvolle Erfahrung!

Mit diesem wertvollen neuen Wissen verließen die Kader dann diesen Kurzlehrgang in Wiesbaden. Nun heißt es in den Stützpunkten das Wettkampfjahr 2022 zu planen, die ITP’s zu erstellen und das Training fortzusetzen.

Waldemar Schanz holt seinen 4. Meistertitel 2021

Waldemar Schanz holt seinen 4. Meistertitel 2021

Wiesbaden, GERWaldemar Schanz hat am letzten Wochenende seinen ersten DM-Titel im Universaltrap gewonnen und damit seinen drei Titeln von München einen weiteren hinzugefügt. Bei bestem Flinten-Wetter vermeldeten die Organisatoren mit 77 Startern eine neuen Teilnehmerrekord für die In Deutschland noch junge Disziplin. In sechs Einzel- und einer Mannschaftsklasse traten Schützinnen und Schützen aus 11 Bundesländern zu der Meisterschaft an.

Waldemar Schanz bei der DM 2021 in München

Die Entscheidung um den Titel bei den Herren hätte spannender nicht sein können. Stärkster Konkurrent von Waldemar Schanz, der für den SV Buchholz (HH) an den Start ging, war Marek Lach vom KKSV Rüddingshausen (HS). Zweimal wechselte die Führung, bevor Marek Lach zum Ende mit 115 Scheiben vorlegte. Schanz hätte jetzt eine 23er Schlussrunde zum Sieg gereicht, hatte aber nach sieben Scheiben bereits drei Scheiben verfehlt. Mit vollster Konzentration rettete er die 22 und schaffte es ins Stechen um Gold. Hier gewann er dann schnell mit 1:0 gegen Marek Lach, der mit Silber seinen bisher größten sportlichen Erfolg feierte. Auf den Bronzerang kam der Titelverteidiger Oliver Schulz vom SC Diana Berlin, der 112 der 125 Scheiben traf. Bei den Damen war die Entscheidung deutlich klarer. Christina Grill vom BSV Mittenwald, die bereits 2019 Silber gewann, ließ keinen Zweifel daran, dass sie dieses Jahr den Titel will. Mit exakt 100 Scheiben lag sie am Ende 13 Scheiben vor Sherly Betbakoz die für den gastgebenden WTC Wiesbaden an den Start ging. Mit 86 Scheiben kam Jana Judek von der SGi Frankfurt / Oder auf Platz drei. Spannung dagegen wieder bei den Senioren. Manfred Feykes von den Karlsschützen Aachen, der in München in diesem Jahr seit Jahren erstmals ohne Einzelmedaille blieb, sicherte sich mit 107 Scheiben knapp den Titel bei den über 55-jährigen. Um Silber kam es mit gleich vier Schützen zu einem Stechen. Mit 106 Scheiben lagen alle nur knapp hinter Gold. Mit fünf Treffern im Stechen gewann Wilfried Wübbeler Silber für den WTC Oldenburger Münsterland. Bronze holte sich Tandy Casey vom KKSV Rüddingshausen mit 4 Treffern. Für den gleichen Verein kam Michael Eck mit 3 Scheiben auf den vierten Platz, während Geburtstagskind Walter Brinkmann vom BSV Mittenwald auf Rang fünf kam.

Moritz Weber

Bei den Junioren siegte Moritz Weber vom JSC Pirmasens mit 99 Scheiben. Silber ging an Marko Muriale vom WCO Gießen, Bronze an Florian Liedtke vom WTC Wiesbaden. Die Klasse der Veteranen sicherte sich Hansjörg Obenauer vom SSV Viernheim mit starken 106 Scheiben. Willi Axler von den Karlsschützen Aachen gewann mit 92 Scheiben Silber. Josef Bussmann vom WTC Oldenburger Münsterland sicherte sich Bronze. „Legende“ Günther Kühlwein gewann in seiner 40-jährigen Karriere nach vielen Silber- und Bronzemedaillen sowie Mannschaftstiteln erstmals einen Einzeltitel. Für den SSV Viernheim holte er Gold bei den Masters. Mit Silber für Gerhard Seidenkranz vom SV Altenhaßlau und Bronte für Gerhard Plößer von der SV Hassia Fürth blieb der komplette Medaillensatz in Hessen.

Spannung dann wieder in der Teamwertung, die die Vereine aus allen sechs Einzelklassen bilden können. Mit 16 gemeldeten Mannschaften wurde das Maximun an Teambildung ausgeschöpft. Es siegte die 2. Mannschaft des WTC Oldenburger Münsterland mit 318 Scheiben. Jürgen Hubbermann, Christopf Klapheck und Wilfried Wübbeler freuten sich nach Silber 2019 über ihren ersten DM-Titel. Mit 311 Scheiben folgten gleich vier Teams auf den nächsten Rängen. Auf Grund der Rückwärtswertung gewann der BSV Mittenwald 1 mit Christina Grill, Jan Verkennis und Walter Brinkmann Silber. Bronze ging durch Tandy Casey, Reiner Faulstich und Michael Eck an den entthronten KKSV Rüddingshausen. Auf Rang vier und fünf folgten die Sportschützen Brunnen und die erste Mannschaft des WTC Oldenburger Münsterland.

Nach den drei Deutschen FITASC-Meisterschaften Compak im April, Parcours im August (beide am Dornsberg) und Universaltrap in Wiesbaden kann der DSB trotz Corona mit insgesamt 367 Startern einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. 2018, als zum letzten Mal alle drei Meisterschaften durchgeführt wurden, waren es nur insgesamt 169 Starter, also weniger als die Hälfte. Eine gute Entwicklung, die 2022 erneut gesteigert werden soll.

ERGEBNISSE: DM FITASC Universaltrap 2021

Hier die Medaillengewinner auf einem Blick…

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