Vom Winter in den Sommer – World Cup Final

Vom Winter in den Sommer – World Cup Final

Nicosia. CYP Hatten wir bei unserer Anreise zum Weltcupfinale hier auf Zypern noch mit den widrigen Witterungsbedingungen in Thüringen zu tun (5cm Neuschnee), so erwartete uns hier auf der Götterinsel strahlender Sonnenschein bei 32 Grad. Das Wasser hat aber leider nur noch 25 Grad! Unser Hotel (Lordos Beach) ist voll belegt bis unter das Dach. Viele deutsche Touristen genießen hier noch den Herbst!

20151016 3 wcf nicosia 1024Leider schaffte die Qualifikation nur Nadine Messerschmidt aus unserem Team. Für die Zulassung zählen nur die Weltmeisterschaften und die Weltcup Wettkämpfe. Nadine ist ein sogenannter „Nachrücker“. Eine amerikanische Schützin ist ausgefallen und somit rückte Nadine nach. Hier dürfen nur die besten 12 Frauen und Männer der Welt starten.

Der Schießstand am Rande von Nicosia präsentierte sich in bester Verfassung, die Anlagen funktionieren perfekt und die Referees sind klasse! So ist die Anlage bestens gerüstet für den Weltcup im nächsten Jahr. Leider kam Nadine nicht durch die Equipment Kontrol, der gelbe Strich musste abgetrennt und neu befestigt werden. Meine Nähmethode (fest tackern) funktionierte nicht richtig und der Strich löste sich in der letzten Runde. Na ja, da muss sie nun durch!

Am Skeet Teilnehmerfeld erkennt man schon die führenden Flintennationen der Welt:
5x Italien, 4x China, 2x USA und dann kommen die Einzelstarter. Aber auch bei den Einzelstartern sind wahre Könner dabei – wie Terras aus Frankreich, Hansen aus Dänemark oder Svensson aus Schweden.

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Wie schon erwähnt, sind die Bedingungen top und es werden garantiert Spitzenergebnisse fallen. Nadine wird hier ihr Bestes geben, aber wir müssen in unseren Erwartungen auch realistisch bleiben!
Zum heutigen Training konnten wir drei Runden schießen – das muss reichen!

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Wir teilen uns den Tisch mit dem japanischen Team (1 Trainer und Yuki Trap), die auch jeden Tag unseren Mietwagen todesmutig mit nutzen. So langsam habe ich mich wieder auf die linke Strassenseite eingestellt.
Heute die Eröffnungsfeier auf dem Stand und dann geht es Morgen um 9:35 Uhr für Nadine los. Die zweite Runde um 11:00 und die letzte um 12:30 Uhr!

Los geht’s!

Sichtung in Suhl – Kapazität nicht ausgenutzt!

Sichtung in Suhl – Kapazität nicht ausgenutzt!

Suhl, GER Die Organisatoren des Schießsportzentrums Suhl hatten zwei sehr gut vorbereitete Wurfscheibenstände für das Sichtungsschiessen 2015 bereit gestellt. Mit Axel Krämer und Uwe Möller stand die Fachkompetenz zweier Bundestrainer für die Nachwuchsschützen zur Verfügung.

20151011 1 Sichtung Suhl 1024Mit 9 Sportlern und 5 Landesverbandstrainern  wurde vom 09.10. – 11.10.2015 das Sichtungsschiessen 2015 auf dem Friedberg in Suhl durchgeführt. War für die Bundestrainer die geringe Beteiligung auch enttäuschend, so profitierten die sieben Trapschützen und die zwei angereisten Skeetschützen doch erheblich von der individuellen Ausbildung durch zwei erfahrene Bundestrainer, wie der Abschlusswettkampf noch zeigen sollte.

Die Sichtung begann mit Hinweisen auf die Sicherheitsbestimmungen, sowie der Überprüfung der Waffen und der Bekleidung mit Hinweis auf das „Suhler Wetter“.
Die Skeetschützen begannen das praktische Training unter Anwendung des Technikmodells mit ankommenden Wurfscheiben. Schon nach der ersten Trainingseinheit anerkannte der Bundestrainer ausdrücklich die gute Vorbereitung der Nachwuchsschützen, die beide erst 2015 mit dem Wurfscheibenschiessen begonnen und in etwa den gleichen Leistungsstand hatten. Das praktische Schiessen wurde nur durch eine theoretische Schulung über das Technikmodell unterbrochen. Bei den nächsten Trainingseinheiten erhöhte der Bundestrainer immer mehr die Anforderungen und führte die jungen Sportler an ihre Leistungsfähigkeit heran, die jungen Sportler zeigten sich kämpferisch, sodass die Fehlerquote nur leicht anstieg. Zum Abschluss der Sichtungsmaßnahme mussten die Nachwuchsschützen sich einem Wettkampf stellen. Sie mussten eine Wettkampfrunde inklusive Dubletten über Abrufanlage schießen. Beide Schützen trafen 19 Wurfscheiben! Das Ergebnis einer zweitägigen Sichtungsmaßnahme durch einen Bundestrainer.
Auch die Nachwuchsschützen im Trapbereich wurden nach dem Technikmodell trainiert. Im Abschlusswettkampf erreichten einige Schützen ihre persönliche Bestleistung. Auch dies das Ergebnis individueller Ausbildung.

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Bei der Abschlussbesprechung hob der Bundestrainer Trap, Uwe Möller noch einmal die gute Vorbereitung der Trapschützen auf die Sichtungsmaßnahme, sowie die auffallend gute Selbstdisziplin der Sportler hervor. Die Bundestrainer bedankten sich bei den jungen Nachwuchsschützen, bei den Trainern und Betreuern sowie bei den Eltern und Gästen. Sie wünschten baldiges Wiedersehen bei Wettkämpfen im Sportjahr 2016 und eine gute Heimfahrt.