Erster Wettkampftag bei der JVR

Erster Wettkampftag bei der JVR

Wilhelmshaven, GER (Till-Justus HilleUm 9 Uhr wurde es ernst – der erste Wettkampftag. Vier Runden standen auf dem Plan, eine mehr als gewöhnlich und damit nicht nur für die ganz jungen Teilnehmer konditionell eine echte Herausforderung! Die nur einen knappen Kilometer entfernte Nordsee war uns wohl gesonnen. Mit friesischem „Schiedwedder“ hatten wir nicht zu kämpfen und auch der Wind war, zumindest im Trap, keine nennenswerte Störgröße.

20140712-01 JVR-WilhelmshavenMit Beginn der ersten Serie wurde klar, dass die Voraussetzungen hier sehr dicht am Optimum liegen. Heinz Werda und sein Team haben hier alles im Griff. Der Verein hat sich auf den Wettkampf ausgesprochen gründlich vorbereitet. Es gab und gibt hier nichts zu bemängeln! Alles läuft in gelenkten Bahnen, keine Störungen beim Ablauf, exakt eingestellte Maschinen; alles ist in einem super Zustand! Supergeil…

Sehr kompliziert ist es für Schützen hier nur deshalb, weil sich einfach keine Ausreden für einen Fehler finden lassen… 

Für eine Jugendverbandsrunde ist Wilhelmshaven, meiner Meinung nach, ein idealer Austragungsort. Als Sportler merkt man, dass den Veranstaltern dieser Wettkampf am Herzen liegt. So etwas macht zufrieden, denn auch für uns hat der Wettkampf eine besondere Bedeutung. Es ist die einzige Möglichkeit sich ausschließlich mit jungen Schützen aus ganz Deutschland messen zu können. Das Flair ist ein ganz anderes als zum Beispiel auf einer Rangliste. Hier trifft man ausschließlich junge Menschen und wir beginnen ganz von alleine uns miteinander zu beschäftigen. Solche Wettkämpfe sind einfach wichtig und gerade mit Blick auf mein letztes Juniorenjahr möchte ich doch sagen, dass ich diese Veranstaltungen nicht missen möchte!

Die Gourmetschützen gehen ja bekanntlich mit gutem Beispiel voran und beweisen, dass Sportschützen keine Kostverächter sind. So war auch während des Wettkampfs immer bestens für unser leibliches Wohl gesorgt. Abends hat Heinz für uns noch ein wenig Schabernack vorbereitet, bei dem die Trainer mal die Hosen runterlassen durften… Wir sind gespannt! Auch der Förderkreis hat sich erneut sehr großzügig gezeigt und sich am Grillabend frei nach dem Motto: „Bratwürste für alle“ beteiligt. Hierfür ein herzliches Dankeschön von allen Sportlern! Und ganz besonderen Dank nochmals an Heinz und den Verein. Wir kommen gerne wieder!

 

Zweite JVR in Wilhelmshaven

Zweite JVR in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven, GER (Vincent HaagaNachdem alle – mehr oder weniger – früh losgefahren sind, konnte Gestern ab 12.00 Uhr das offizielle Training beginnen. Uns erwartete hier strahlender Sonnenschein und Temperaturen von über 30 Grad! Für manche optimale Bedingungen, für andere dann doch zu viel. Auch warten windige Bedingungen auf die Schützen, jedoch bei optimaler Sicht. Für die Verpflegung der Sportler, Trainer und Betreuer ist natürlich auf dem Stand bestens durch den Jade Wurftaubenclub gesorgt.

20140711-01 JVR-Wilhelmshaven

Es sind hier 61 Schützen aus den Landesverbänden Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Bremen, Westphalen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Württemberg und Thüringen vertreten, darunter auch viele Mädchen. Also mit sechs Rotten Trap und fünf Rotten Skeet schon ein guter Schnitt! Heute Abend folgt noch um 19.00 Uhr das gemeinsame Abendessen.

20140711-02 JVR-WilhelmshavenMorgen fällt um 9.00 Uhr der erste Schuss. Es werden vier Runden geschossen. Am Abend soll um 19.30 Uhr ein Grillabend stattfinden, welcher vom Förderkreis gesponsert wird! Die Getränke werden freundlicherweise vom Jade Wurftaubenclub gestellt.

Morgen wird an dieser Stelle Till-Justus Hille berichten. Bis dahin!

Zurück in der Weltelite

Zurück in der Weltelite

Alt Daber, GER Im ehemaligen Skispringer Jens Weißflog hatte Trap-Schützin Katrin Quooß den wohl prominentesten Gratulanten auf dem Schießstand in Alt Daber. Dort wurde sie am Sonnabend geehrt. Die 27-Jährige hatte bei den Europameisterschaften im Trapwettbewerb der Damen Silber geholt.

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Kesses Angebot: Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) dankte Katrin Quooß dafür, dass sie die Region so gut präsentiert. Allerdings vermisse er noch die Stadt Wittstock auf ihrem Nationaltrikot.

Ihre Niederlage gegen Deborah Gelisio aus Italien im Finale der Europameisterschaften beschäftigte die Liebenthalerin gar nicht mehr. 11 zu 13 Treffern hieß es im ungarischen Sarlospuszta am Ende. „Ich habe nie mit einer Medaille gerechnet. Von Juni 2013 bis Februar 2014 habe ich eine Pause eingelegt und gar nicht trainiert“, so Katrin Quooß. Die Karrierepause ist mit der Geburt von Tochter Emma begründet. „Daher hatte ich geplant, maximal drei Wettkämpfe in diesem Jahr zu bestreiten. Nun werden es wohl mehr.“ Die junge Mutter zählte durch und kam mit Weltcups, Ranglistenturniere, Deutscher Meisterschaft und der Weltmeisterschaft im südspanischen Granada auf dann schon sieben Wettkämpfe.

Besonders groß ist die Freude über die Qualifikation zur Weltmeisterschaft. „Ich habe ein klares Ziel vor Augen. Ich möchte, nachdem ich London 2012 ganz knapp verpasst hatte, zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro 2016.“ Und dafür bleiben bis dahin noch genau zwölf Möglichkeiten zur Qualifikation: zehn Weltcups und eben die jetzige und die folgende Weltmeisterschaft.

Nachdem in Alt Daber der offizielle Teil der Ehrung beendet war, kam Quooß mit ihrem Ehrengast Weißflog ins Plaudern. Der ehemalige Weltklasse-Skispringer hatte mitbekommen, dass die Trapschützin vorher oft Probleme mit der Konzentration und Ruhefindung im Wettkampf hatte. „Dein jetziger Erfolg hat ganz bestimmt mit der Geburt deiner Tochter zu tun. Warst du vorher total fokussiert, bist du jetzt ausgeglichen. Das ist wissenschaftlich bewiesen“, so der 49-jährige Oberwiesenthaler. Worte, die Katrin Quooß in Bezug auf die Europameisterschaften in Sarlospuszta bestätigen konnte. Doch ganz optimal lief es noch nicht. „Es war neu, dass laut für die Zuschauer kommentiert wird. Da konnte ich noch nicht mit umgehen.“ Besonders bitter war es im Halbfinale. Jeweils der erste Schuss ihrer Serie verfehlte die Tonscheibe, weil genau da das Kommentieren anfing.

Insgesamt war es aber der einzige leichte Aufreger für die Liebenthalerin, denn sie steigerte sich in dem Wettkampf bis ins Finale. Nach der Qualifikation, drei Serien von je 25 Schuss, hatte sie 72 Treffer und rangierte auf dem dritten Platz. Dieser Qualifikationsmodus ging über zwei Tage. Die ersten 50 Schuss wurden am ersten Tag abgegeben, was zu dem Zeitpunkt nur Platz fünf bedeutet und nicht für das Halbfinale gereicht hätte.

„Im Semifinale werden die Ergebnisse wieder auf Null gestellt, was seit einem Jahr neu ist, und der Wettkampf beginnt eigentlich von vorn. Aber nur noch mit vier Starterinnen.“ Quooß zeigte gewachsene Klasse und traf 13 von 15 Tonscheiben. „Danach stand ich völlig unerwartet gegen die Italienerin im Duell um die Gold-Medaille.“

Dass Deborah Gilesio letztlich die Nase vorn hatte, störte Quooß keineswegs. „Sie hat verdient gewonnen.“ Ohnehin sieht die deutsche Spitzenschützin die Italienerinnen und Russinnen noch leicht vorn in der Weltspitze. Bis Rio de Janeiro will Katrin Quooß daran allerdings etwas ändern.

Quelle: Märkische Online Zeitung
Foto: MZV 

 

Krieghoff-Impressionen vom Weltcup in München

Köln, GER (FK-WurfscheibeWährend in Peking zur Zeit der nächste Weltcup startet, wollen wir hier mit euch einen kurzen Clip unseres Förderkreis Wurfscheibe Mitgliedes, der Krieghoff GmbH aus Ulm, mit euch teilen. Wir hoffen ihr mögt den Film genau so wie wir!