von Wolfgang Lamée | 27.01.14 | News
Suhl (Axel Krämer) Ein stiller Förderer unserer Jugendlichen Flintenschützen wurde in der vergangenen Woche 90 Jahre alt!
Heinz Brückner, ein passionierter Jäger, ein exzellenter Jagdhundeführer und Ausbilder, ein Freund unserer schönen Schießdisziplin hatte schon immer ein Herz für die Jugend. Selbst ein sehr guter Jagdschütze, mehrfacher Deutscher Meister im jagdlichen Schießen und selbst Ausbilder, kam Anfang der 90iger Jahre nach Suhl. Hier konnte ich diese aktive Persönlichkeit kennen lernen, ein Mann des offenen Wortes – der Kritik, wenn notwendig!
Wir diskutierten viel über die sportliche Technik des Flintenschießens, über die Sportfördersysteme des Leistungssports, über Nachwuchsprobleme – über die Entwicklung des Flintenschießens in Deutschland.
Am 1. Februar 2014 veranstaltet Heinz einen Wettkampf im jagdlichen Schießen auf dem Stand in Ratzeburg. Und natürlich geht der Gewinn direkt in die Nachwuchsförderung! Dafür möchte ich mich herzlich im Namen aller Jugendlichen bedanken.
Hätten wir jetzt eine Auszeichnung für diese Jugendförderung, dann würdest Du sie bekommen!
Alles Gute Für Dich und Deine Familie, viel Gesundheit und das Du uns mit Deiner erfrischenden Art noch lange erhalten bleibst!
von Wolfgang Lamée | 19.01.14 | News
Frankfurt/O. (Uwe Möller) Der Winterschlaf „bis jetzt ohne Winter!“ ist vorbei, mit unserem Trainerseminar am letzten Wochenende in Frankfurt/O. sind wir „auch sportlich“ ins neue Jahr gestartet. Auf der herrlichen Anlage an der Autobahn konnten wir unter Superbedingungen unsere alljährliche Trainerweiterbildung durchführen. Insgesamt nahmen 14 Trainer aus 9 Landesverbänden an dem Seminar teil, 3 Referenten hielten interessante Vorträge.
Roland Kant, DG-Psychologe Wurfscheibe
Eberhard Nixdorf, OSP Frankfurt
Janine Blenke, IAT Leipzig
Die Veranstaltung begann mit einer detaillierten Auswertung des vergangenen Wettkampfjahres in den Disziplinblöcken Skeet, Trap und Doppeltrap (seit 01.10.2013 ja nun offiziell realisiert) sowohl im Spitzenbereich als auch bei den Junioren. Insgesamt ein erfolgreiches Jahr, trotzdem jede Menge Reserven, hauptsächlich im Bereich Trap Männer und Junioren!
Das neue Konzept für eine erfolgreiche Entwicklung der DG Wurfscheibe wurde von den Bundestrainern vorgestellt sowie die neuen Strukturen innerhalb dieses Konzeptes erklärt. Es folgte die Jahresplanung für 2014, die Nominierungskriterien und Wettkampfstrecken wurden dargestellt und erläutert, die Trainereinsätze konkretisiert. Der Höhepunkt ist die WM in Granada/Spanien mit der Vergabe der ersten Quotenplätze für Rio 2016, die Planung ist konsequent auf die erfolgreiche Teilnahme ausgerichtet.
Im Nachwuchsbereich wollen wir ab 2015 den Modus für die JVR überdenken und aktualisieren, d.h. 3 Pflichtwettkämpfe für alle Teilnehmer, davon der erste als Technikwettkampf und die beiden anderen (einschließlich des Endkampfes) mit normalen WK-Ablauf. Eine Arbeitsgruppe soll sich um die konkrete Umsetzung kümmern.
Die interessanten Ausführungen unseres Leistungsdiagnostikers Eberhard Nixdorf regte die Diskussion der anwesenden Trainer an, als es um erste Auswirkungen der neuen ISSF-Regeln auf die sportliche Technik speziell bei Skeet (Haltepunkt weiter vom Haus weg) und Trap (Tendenz zu Hochstartern) und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen für das Training ging. Der Sportdirektor des DSB, Heiner Gabelmann zeigte uns die aktuellen Zwischenstände bei der Erreichung der Ziele des neuen Leistungssportkonzeptes auf, außerdem wurde der Stand der Umsetzung des Stützpunkttraining, ein wichtiger Baustein innerhalb dieses Konzeptes, mit den anwesenden Trainern gespiegelt. Die ISSF-Regeln Flinte, mit Wirkung zum 01.01.2014 nochmal geändert, wurden vorgestellt, allgemein sowie speziell erläutert und teilweise recht kontrovers diskutiert.
Janine Blenke vom IAT Leipzig stellte den Trainern das neue „Steps“ (Sportpsychologisches Trainings-und Wettkampfprogramm im Sportschießen) vor, mit dem die Kadersportler ab diesem Frühjahr arbeiten sollen und machte Ausführungen über die neue Form der Trainingsdokumentation, die dann im kommenden Jahr für alle Pflicht ist. Roland Kant referierte über Entspannungstechniken und führte sie mit uns gemeinsam im Stuhlkreis durch. Die Übungen waren bei den spannenden Inhalten unseres Seminars auch dringend notwendig! Auch der kulturelle Teil kam nicht zu kurz. Am Samstag stand eine Besichtigung des Klosterstifts Neuzelle und der Klosterbrauerei mit Bierverkostung auf dem Programm- nicht nur für die Bierkenner ein Erlebnis! Kirsch- und Apfelbier trinkt man schließlich nicht alle Tage!
Nochmal einen ganz herzlichen Dank nach Franfurt/O. für die Organisation, ganz besonders für die Verpflegung! Der Brandenburger Abend am Freitag war Spitze! Dort verabschiedeten wir unseren Altbundestrainer Willi Metelmann nun auch nochmal offiziell im Namen der Landestrainer und Landesreferenten in seinen wohlverdienten (Un)Ruhestand. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der auch nach den offiziellen Programmpunkten in lockerer Runde viele Gespräche und freundschaftliche Diskussionen innerhalb unseres Trainerstammes stattfanden. Ich hoffe, dass dieser fruchtbare Diskurs anhält und unser Wurfscheibenschiessen voranbringt!
Alle Unterlagen dieser Veranstaltung werden den Trainerkollegen noch per elektronischer Post zugestellt. Unser nächstes Seminar soll nach einstimmiger Meinung der anwesenden Trainer im Januar 2015 in München stattfinden
von Wolfgang Lamée | 17.01.14 | News
Jürgen Hubbermann erhält Fair Play Preis 2013
Visbek (Eike R. Stöver) Die Jury der „Nord-West Allianz Wurfscheibe“ freut sich darüber, den „NWAW – Fair Play Preis 2013“ an einen echten Antreiber für den Wurfscheibensport im Nord-Westen zu vergeben, an Jürgen Hubbermann! Er arbeitet im Holzvertrieb der Firma Meyer in Cloppenburg und führt zudem sein Geschäft „Jäger- und Schützentreff Hubbermann“ in Erlte bei Visbek. Zudem ist er Trainer in dem von ihm initiierten und im Jahre 2007 gegründeten Verein „WTC Oldenburger Münsterland“.
Dieser Verein ist ein offizielles „Talentnest“ des Nordwestdeutschen Schützenbundes, nicht ohne Grund: in der Saison 2013 schossen insgesamt 13 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahre die olympischen Disziplinen Skeet, Trap und Doppeltrap. Trainiert und betreut werden diese Jugendlichen von Jürgen Hubbermann, der hierfür viel Zeit und Engagement investiert. Dies tut er mit einer großen Motivation und Freude und dass unter schweren Bedingungen. Nach dem Wegfall einiger kleinerer Schiessstände in der Region verfügt der Verein über keinen „Heimstand“ mehr, sondern muss unter erheblichem Aufwand nicht nur das Training organisieren und durchführen, sondern auch die Anreise zu externen Ständen planen. So werden regelmäßig die Stände Wilhelmshaven (Entfernung 100 km), Schale (80 km) und Döllinghausen (60 km) angefahren, um ein regelmäßiges Training zu organisieren. Auf diesen Ständen sind Jürgen Hubbermann und „seine Jungs“ sehr gerne gesehen, alle zeichnen sich durch korrekten und sportlichen Umgang aus – auch darauf legt Jürgen Hubbermann stets großen Wert. Dazu nehmen er und seine „Schützlinge“ regelmäßig in ganz Deutschland an Jugendverbandsrunden, Ranglisten und Deutschen Meisterschaften teil – und das mit großem Erfolg!
Auf den Deutschen Meisterschaften 2013 erreichten die Junioren des „WTC Oldenburger Münsterland“ Platz 2 (Thomas Schickling, Doppeltrap Junioren A), Platz 3 (Christian Bergmann, Doppeltrap Junioren A), Platz 4 (Hubert Eveslage, Doppeltrap Junioren A) und Platz 5 (Felix Homann, Trap Junioren A). Dazu kamen weitere Starter mit guten Platzierungen. Jürgen Hubbermann bleibt dabei als Betreuer und Organisator solcher Erfolge stets im Hintergrund und freut sich mit seinen Sportlern über ihre Erfolge.
von links: Thomas Schickling (Sportler WTC OM), Dietmar Scholz (Referent NWDSB), Gerd Werner, Philipp Homann (beide Sportler WTC OM), Jürgen und Petra Hubbermann, Jonny Otten (Vize-Präsident DSB und Präsident NWDSB), Eike Stöver und Thorsten Hapke (beide NWAW)
Mit dem „NWAW – Fair Play Preis 2013“ würdigen wir die uneigennützigen Leistungen und das Engagement von Jürgen Hubbermann als Trainer, Initiator und Organisator des Vereins „WTC Oldenburger Münsterland“ sowie seine beispielhafte Art im Umgang mit Jugendlichen.
Statements zu der Verleihung:
Jonny Otten, Vizepräsident DSB und Präsident NWDSB:
„Die erfolgreiche Entwicklung des Vereins „WTC Oldenburger Münsterland“ hängt maßgeblich an Jürgen Hubbermann. Aus diesem Grund hat der NWDSB dem Verein den Status „Talentnest NWDSB“ verliehen, denn die Arbeit mit Nachwuchsschützen ist beispielhaft! Herzlichen Glückwunsch!“
Thorsten Hapke, Sprecher der NWAW:
„Was Jürgen Hubbermann mit seinem Verein „WTC Oldenburger Münsterland“ seit 2007 auf die Beine gestellt hat, ist sehr beeindruckend. An seinem Beispiel erkennt man, dass mit Engagement und Leidenschaft für den Sport viel Positives in der Nachwuchsarbeit entstehen kann. Seine ruhige und motivierende Art kommt bei den Jugendlichen gut an. Er weiß wovon er spricht!“
Thomas Schickling, Sportler:
„Jürgen ist ein guter Trainer und auch ein echter Freund. Bei ihm zu trainieren macht einfach Spaß, er bekommt es bei uns hin, dass wir die beste Leistung bringen können. Er steht immer voll hinter uns, hilft uns im Training und auf Wettkämpfen und hat immer ein offenes Ohr für uns. Die sportlichen Erfolge in unserem Verein verdanken wir maßgeblich seinem Einsatz. Ich freue mich sehr zu dieser Auszeichnung für Jürgen, er hat es verdient!“