Startschuss für 2015 – nun geht’s los

Startschuss für 2015 – nun geht’s los

Suhl, GER (Uwe MöllerAktuell sind wir seit Montag gerade bei der Bundestrainerberatung hier in Suhl, und obwohl das Themengebiet recht umfangreich ist – hier nun seit längerem mal wieder ein paar Zeilen für unsere Förderkreisseite! So viel Zeit muss sein! Nachdem unser Werner ja einen sehr guten und lesenswerten Jahresrückblick für 2014 verfasst hat, möchte ich heute nachlegen und einen kleinen Artikel über das letzte Wochenende schreiben und über das, was nun vor uns liegt!

Am vergangenen Wocheende (16. – 18.01.2015) fand unser jährliches und nun auch schon traditionelles Trainerseminar statt. In diesem Jahr war Bayern der Ausrichter, wir waren in München-Hochbrück auf der Olympia-Schießanlage des BSSB zu Gast. Teilnehmer waren alle hauptamtlichen sowie Assistenz- und Honorartrainer der Wurfscheibendisziplinen. Die Bedingungen vor Ort waren optimal, sehr kurze Wege zwischen Unterkunft (Hotel „Olympia“) und den Seminarräumen im BSSB. Das Programm war anspruchsvoll, aber trotzdem abwechslungsreich und interessant.

20150120 00 TWB Muenchen

Begonnen wurde unsere Veranstaltung mit einer Jahresanalyse 2014 in den einzelnen Disziplinen durch die Bundestrainer. Danach sprach unser Sportdirektor Heiner Gabelmann. Er wertete den Jahreshöhepunkt 2014 aus, die für uns als DSB sehr erfolgreiche WM in Granada. Anschließend ging es dann um die Kaderkreise, die für 2015 berufen wurden. Anhand von Leistungsübersichten und -kurven wurden die Entscheidungen für alle nachvollziehbar begründet. Die Jahresplanungen der einzelnen Disziplinen wurde von den Bundestrainern vorgestellt. Diese Planung ist 2015 konsequent auf ein Ziel ausgerichtet – die Erringung von Quotenplätzen für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro/Brasilien. Diesem Ziel ordnet sich im Erwachsenenbereich alles unter! Wir müssen die leistungsstärksten Kader zu den Weltcups schicken, um dieses Ziel zu erreichen. Die Starter für die Weltcups in Acapulco/MEX, Al Ain/UAE und Larnaca/CYP werden durch die Bundestrainer gesetzt. Es wurden Bedingungen besprochen und organisiert, damit unsere Kader zu den recht früh im Wettkampfjahr stattfindenden Weltcups in Form kommen. (Stützpunkttraining etc.)

Aber auch den Nachwuchs dürfen wir dabei nicht vergessen! Die anspruchsvolle Planung 2015 mit der IWK-Wettkampstrecke (Porpetto/ITA, Orimattila/FIN, Suhl/GER), den Jugendverbandsrunden sowie der EM und WM trägt dieser Forderung Rechnung. Bei der IWK-Strecke erfolgt auch in diesem Jahr wieder eine tatkräftige finanzielle Unterstützung durch den Förderkreis Wurfscheibe.

20150120 02 TWB MuenchenAm zweiten Tag  dann die Vorstellung der Falcon-Laufkamera durch Herrn Veth und Herrn Kleiman für die Optimierung der Analyse im Spezialtraining auf dem Stand . Eine tolle und interessante Sache! Hier wurde mit alle teilnehmenden Trainern intensiv diskutiert, das Für und Wider solcher Hightecprodukte, Vorteile und Nachteile beleuchtet sowie Anregungen und Verbesserungsvorschläge besprochen. Hier nochmal ein großes Dankeschön an beide! Anschließend dann der Vortrag von unserem Leistungsdiagnostiker Eberhard Nixdorf über leistungsdiagnostische Schlussfolgerungen, die sich aus den seit 2013 gültigen Regeländerungen ergeben, speziell in der Disziplin Skeet. Hierzu wertete er Vidoeaufnahmen vom letztjährigen Weltcup in München aus. Danach im Anschluss eine rege Diskussion – so stellt man sich ein Seminar vor! Von Langeweile keine Spur, alle waren rege bei der Sache.

Nach dem Motto “Trainer in Bewegung“ ging es am Nachmittag  mit den Autos nach Oberschleißheim in die Flugzeugwerft des Deutschen Museums zu einem zweistündigen Rundgang – für alle ein Erlebnis. An vielen originalen Flugzeugen wurde hier die Entwicklung der militärischen und zivilen Luftfahrt in den letzten 100 Jahren veranschaulicht. Dann abends noch eine Stunde Seminar, hier erläuterte unser Psychologe Roland Kant sein psychologisches Betreuungskonzept für 2015. Der Disziplinpsychologe – ein wichtiger Baustein in unserem Team! 
Und nicht zu vergessen – unser Trainerabend im Kampfrichterraum auf den Wurfscheibenständen! Von Helmut Weber bestens organisiert, mit Haxen, Grillhendl und bayrischem Bier, ein stilvoller Ausklang unserer diesjährigen Trainerberatung.

20150120 01 TWB MuenchenDieses Seminar hat inzwischen einen festen Platz im Kalender unserer Trainer. Hier wird alles besprochen und diskutiert, was für ein erfolgreiches Wettkampfjahr  im Hochleistungs- und Nachwuchsbereich wichtig ist. Hier werden Unstimmigkeiten geklärt und ausgeräumt, es wird im Team nach Problemlösungen gesucht. Und dass wir ein gutes Team sind, beweisen auch die Erfolge im letzten Jahr. Für die Teambildung haben diese Seminare sicher ganz erheblich beigetragen. Aber auch abseits des Protokolls besteht hier die Möglichkeit des Gedanken- und Meinungsaustausches. Nochmal ganz herzlichen Dank an den BSSB für die freundliche Unterstützung bei der Durchführung der diesjährigen Maßnahme in München, ganz besonders an unseren „Heli“ Helmut Weber. Mit dem Seminar haben wir den Startschuss für ein hoffentlich erfolgreiches Wettkampfjahr 2015 gegeben. In den nächsten Tagen beginnt das Training an den Stützpunkten, am 13. Februar dann der Abflug zum Klimatraining nach Al Ain/UAE bzw. Larnaca/CYP.

Also, es hat begonnen – das wichtige Trainings- und Wettkampfjahr 2015! Und wenn wir weiterhin alle gemeinsam an einem Strang ziehen, wird es erfolgreich. Die Grundlagen dafür haben wir, auch mit der Veranstaltung am letzten Wochenende in München gelegt.

Jahresrückblick 2014

Jahresrückblick 2014

Köln, GER (Werner Diener) Es ist der erste Sonntag im neuen Jahr, der richtige Tag für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Aus der Sicht eines Mitglied´s des Förderkreises Nationalmannschaft Wurfscheibe war 2014 einfach nur „GENIAL“. Schon der Beginn des Jahres mit dem Treffen der Förderkreismitglieder bei unserem Mitglied Andreas Krüger wurde dieses erfolgreiche Jahr eingeläutet, nach dem gemeinsamen Abendessen die Ankündigung von RUAG die Munitionsstipendien aufzustocken!!! So fängt ein erfolgreiches Jahr an. 

01Der Ausrichter des nächstes Treffen wird es äusserst schwer haben, wie Bundestrainer Uwe Möller vor kurzem andeutete. Danke Uwe….so baut man Druck auf. Wieder was gelernt! 
Jetzt gerade in diesem Augenblick, in dem ich Versuche einen Übergang auf das nächste Thema zu finden werde ich mir bewusst, was unser Bundestrainerteam mit Ihren Berichten für uns Leisten! – Informationen über durchgeführte Trainingseinheiten, Trefferquoten und Hintergrundinfos über spanische Toiletten in den Hotels auf Granada, wir sind -fast- Live bei den Wettkämpfen mit dabei. Dafür Euch ein dickes Danke.

02Dann die Europameisterschaft in Ungarn mit der Silbermedaille von Katrin Quooß und dem anschließenden Interview in Wurfscheibe TV (auf Facebook zu sehen) mit Daniel Spatz als Kommentator… und wieder war eine Idee geboren…. Warum nicht Live-Streams von Wettkämpfen senden???
Dank Ralf Müller und einer großzügigen Spende konnte der Förderkreis die ersten Live-Bilder – das Doppeltrap-Finale bei den Deutschen Meisterschaft in München, später das Skeet-Finale der Männer in Suhl sowie die Verlosung der K80 Flinte auf „https://new.livestream.com/fkwurfscheibe“ zeigen.

03Die Verlosung der Flinte… das war eine Geschichte für sich. Der dafür geborene Showmaster Brokamp brachte die letzten noch verfügbaren Lose an den Mann bzw. an die Frau und Lucas Ehrlich zog den Gewinner der diesjährigen K80 aus der Lostrommel… Heinz Heese, ein Urgestein im Flintensport, als Trapschütze auch unter Skeetschützen gut bekannt. Wo wir schon dabei sind – auch 2015 wird die Fa. Krieghoff eine Flinte für unsere Verlosung zur Verfügung stellen, Danke an unser Mitglied!!! – Der Reingewinn von 16.000€ aus der Verlosung (ja… auch das Finanzamt spielt mit) wird dringend für die finanzielle Unterstützung des Nachwuchses und des Kaders benötig. Neben den nicht unerheblichen Spenden die ein weiteres Mitglied des Förderkreises einbringt. Danke Karl!

04Für mich persönlich gab es 2014, neben vielen anderen, zwei Höhepunkte die intensiv im Gedächtnis bleiben werden. Als Erstes natürlich die Weltmeisterschaft im spanischen Granada, bei der ich mit meiner Frau dabei sein durfte. Wie für uns gemacht… Freitags kurz vor dem letzten Durchgang von Jana Beckman auf dem wunderschönen Schießstand angekommen, den Eintritt der zweiten Deutschen Dame ins Finale erlebt und dann im Finale den Weltmeistertitel von Katrin Quooß, den Mannschaftstitel und den fantastischen 4. Platz von Jana Beckmann gefeiert. WOW – Was für ein Tag!
05Und der andere Höhepunkt? Zusammen mit Sonja Scheibl und Jana Beckmann am 200 Tauben Turnier in Bad Neuenahr bei traumhaften Wetterbedingungen teilgenommen.In welcher anderen Sportart hat man die Möglichkeit Seite an Seite mit Olympiateilnehmern und Weltcup-Finalisten (und Weltmeistern) ein Turnier zu bestreiten. Nicht beim Reiten, Fußball, Handball oder Rennsport (Schon jemand mit Sebastian Vettel über die Nordschleife gefahren?) nein…, bei uns im Schießsport kein Problem – Und nur da! Unser Admin Wolfgang Lamée und ich haben die Zeit auf dem Schießstand mit den beiden sehr genossen und haben sehr, sehr viel gelernt!

Übrigens Wolfgang Lamée – Unser Admin macht nebenberuflich einen tollen Job für den Förderkreis. Egal wann unsere Berichte Ihn erreichen, Wolfgang schaut nochmals darüber, setzt die Berichte online und recherchiert wenn nötig noch das Eine oder Andere. Auch dir Wolfgang, ein dickes Danke für dein Engagement.
Ja und dann ist da noch die Familie Eisenrieder mit Ihrer Tochter Anna die uns aus dem fernen Texas in Artikeln der National Rifle Association kurz NRA lobend erwähnt.
Wir sind International!

06Ich möchte mich bei allen Mitgliedern des Förderkreises Nationalmannschaft Wurfscheibe für die Tatkräftige und finanzielle Unterstützung in 2014 bedanken:
Vielen Dank an den WTC-Wiebaden: Danke, das Ihr uns treu bleibt.
Vielen Dank an Andreas Krüger: Mit dir wird jede Nahrungsaufnahme zu einem unvergesslichen Erlebnis (Granada lässt Grüßen)
Vielen Dank an Karl Haaga: Ohne deine Ideen und deine Bilder wären wir noch nicht da, wo wir sind.
Vielen Dank an Peter Brass: Förderkreis ohne Krieghoff und Dich…, nicht mehr vorstellbar.
Vielen Dank an RUAG: Klaus Waltermann und Nicole Heidemann, Ihr gebt uns die Kraft, Ideen weiter zu verfolgen.
Vielen Dank an Ralf Müller: Ralf, ohne dich wäre ich ziemlich aufgeschmissen!

Und endlich zum Schluß:
Danke an den Deutschen Schützenbund, an Herrn Brokamp, an Herrn Garmeister (Ohne Ihn wäre die Verlosung nie zustande gekommen)
und an unsere Beste: Simone Scharrenberg – Danke Simone für alles.

OLYMPIC SHOOTING IN GERMANY

OLYMPIC SHOOTING IN GERMANY

Dallas – Texas, USA (Anna EisenriederJulia Eisenrieder started shooting Olympic Trap in 2009, at 20 years old. She is one of a few newcomer women in Germany who made it up quickly into the National Team of Lady Clay Shooters. While she pursues a degree in Sport Science, her daily routine revolves around training, not narrowly as a shooter but as an all-around athlete.

I thought she would be a great source for looking at the shooting sports in Germany at the top level. Julia has a busy routine and not much time for interviews, but I have the advantage of being her sister!

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Anna Eisenrieder: Why are a lot of people of the National Team talking about you as the silent fighter?

20141221-02-nra-eisenriederJuila Eisenrieder: When I started athletic shooting I really had a bumpy start: All the male shooters sneered at me for performing this sport because I am a woman. They just didn’t take me seriously. I had potential, so I think they were secretly a bit intimidated, too. After they recognized that I really had a passion for it, they started to brainwash me with their own philosophies of shooting. This made it really tough for me to find my own shooting style.

Having eventually convinced them of my talent, I now see a lot of support from my peers. It’s great, but I think my first experiences as a shooter shaped my behavior at the range quite a bit. So I still have that approach of being intense and not putting on a big display. “He who laughs last, laughs best.” That’s where the “silent fighter” image comes from. 

20141221-03-nra-eisenriederA: How do you manage to stay comfortable at a competition and focus on your performance?

J: Your social environment plays a really big role. It’s a scientific fact that negative thoughts can minimize your performance. I moved to a small town called Benediktbeuern – it’s the perfect place to relax from all the pressure to perform. I’m surrounded by the Alps and idyllic lake scenery. My partner is Michael Goldbrunner, who is one of the best double trap shooters in Germany and in the Top Team for the Olympic Games in Rio 2016. You could say we are running a household of crazy athletes.  

Generally sport is like a comfort zone for my mind and soul. I’m absolutely addicted to all forms of activity, and living in this area offers me a huge variety that I can do throughout all seasons. I can easily reach five great skiing regions, and the mountains offer some challenging hiking trails.

The most important aspect that allows you to perform at a top level is to trust your gun 100 percent. I got a Z-Gun from Zoli. Paolo Zoli won me over with his great philosophy of how a gun should operate with the human body. It’s biomechanics. Zoli invented a gun with almost zero recoil, so all the energy can be discharged on the shot. The Z-Gun is extremely well balanced, and you have it under control every single second while shooting. 

20141221-04-nra-eisenriederA: What is the hardest part of being a competitive shooter in Germany?

J: The sport is extremely hard to finance. You could join the German armed forces or the federal police. As a competitive shooter they’ll provide you with a huge amount of time and money. But I had operations on both knees, so this wasn’t an option for me. It is twice as hard to find all the time and the money for training and competition while studying. It is also very difficult to get a sponsorship because most of the companies in Germany are afraid of investing in a sport with such a bad image like sport shooting. Without the support of my parents, there would be no chance for me to do it. 

The strict gun control laws don’t make it better either. It is so difficult to get a gun, and there are all kinds of restrictions; as a result, not many talented young people are willing and able to take up shooting.

A: Are there times when you get tired of Olympic Trap?

J: Oh yes, you bet there are! But on such days my trainer takes my mind off things by shooting skeet or seeking out locations to practice parkour. This helps me to change up my movements and perceptions, and it’s a lot of fun, too. But most of the time I’m really thankful that I can live this sport with all its ups and downs, so I stop complaining and get ready to go out there and kick some ass! 

20141221-05-nra-eisenriederA: How do you keep up your fitness level and focus through the season and the off-season? 

J: During the season I keep myself fit by practicing a lot of hand-eye coordination training. It is absolutely necessary to get good endurance so you can stay focused and concentrated during the whole competition. When the season is over, I prefer doing all different kinds of activities to keep my body trained – TRX, squash, weight training, CrossFit, hiking, skiing, jogging, swimming or mountain-biking. During off-season you should not forget to push yourself regularly to your own limits.

A: You started pretty late with shooting sports, but made it within four years into the National Team. What is the secret of your success?

J: The key to success is to set realistic goals for yourself. But most importantly: Don’t overestimate yourself or fall prey to this strange kind of God complex a lot of athletes are infected with. Hard work and discipline will pay off sooner or later. Keep that in mind, but don’t forget about all the fun!

Anna Eisenrieder is a guest columnist to NRA SHARP Daily from Germany. Her sister shoots for the German National Team (Olympic Trap), inspiring Anna to champion the shooting sports in a country where they are underserved and underappreciated. She is currently working on an image campaign in cooperation with Krieghoff and the Support Group for the National Team of Clay Target Shooting Sports.

Quelle: NRA Sharp Daily

 

RECOVERING SHOOTING SPORTS IN GERMANY

RECOVERING SHOOTING SPORTS IN GERMANY

Dallas – Texas, USA (Anna EisenriederUnlike in the U.S. where there is a bridge between traditional and modern shooters in the younger generation, we have a clash between traditional shooting and modern lifestyles in my country. There is a large number of older, green-wearing guys who hunt, who are gun club life members and who are dedicated to continuing their shooting tradition forever.

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On the other side, we have a younger, modern, athletic shooting generation practicing a totally different kind of shooting and living an absolutely different lifestyle. These two groups couldn’t be more different and divided!

20141206-02-nra-eisenriederThe athletic shooting generation wants their pastime to be accepted and respected like any other sport. They want recognition for their highly athletic performance in competitions. They understand that the survival of their sport cannot rely on these traditionalists but must become part of popular culture because, well, things are different in Germany.

In the United States, the right to own a gun grew out of a long tradition, but in Germany, we had nothing equivalent. Gun ownership was always a privilege, not a right. We have some of the strictest gun control laws in the world, and the only “gun tradition” we have in Germany is shaped too much by the old-school gun clubs and their exclusive memberships. As a result, the younger side of gun culture is hardly even acknowledged despite the fact that there are more than 1.5 million athletic shooters in the country who practice this beloved sport. 

If you go out and tell anyone “Hey, I am a competitive shooter,” the first reaction you’ll get is a very skeptical and ambiguous look. Very few people know what this sport is all about. Or even worse, people view guns as dangerous and incompatible with the sporting lifestyle.

20141206-03-nra-eisenriederDid you know that this year over 9,000 shooters participated at the annual Oktoberfest Competition of the Bavarian Association of Amateur Marksmen for Air Gun and Air Pistol? Did you know that every year at the end of the Oktoberfest, a huge number of Bavarian shooters use their rifles (loaded with blanks) to send off the festival with a final shot in the air all at the same time? 

Yes: at the biggest beer fest in the world, with about 6.3 million visitors from all around the globe, shooting is an integral part of it. All of a sudden it’s a popular attraction to shoot a gun and nobody seems to have a problem with it. 

Here comes the funny part: Not even 10 miles away from the Oktoberfest grounds is the biggest shooting range in Germany for all Olympic shooting sports and the headquarters of the International Shooting Sports Federation (ISSF). Not even the locals know that it exists! If you wanted to take a cab out there, a driver with 20 years experience would have no idea where you wanted to go. 

The World Cup, the Grand Prix and other international competitions are held at this shooting range, and people living around it don’t even know that it is there. The German Ladies Olympic trap team is the reigning world champion, and only very few people in Germany know about that. 

20141206-04-nra-eisenriederWhy does the media keep quiet about this? Why don’t they want to promote their country with perfect sport performances like they do it with soccer or tennis? We have so many young and great competitive shooters in Germany, who perform at the top level nationally and internationally, but nobody cares about them. It’s a very frustrating situation.  So what can be done to give this really damaged image of competitive shooting in Germany a chance to recover?

We can work to bring about changes in people’s opinions and in the media’s portrayal of firearms. We can point out the differences between the shooting club traditions and competitive shooting as an Olympic discipline. I’m not saying that we should move forward by snubbing a rightfully proud tradition, but you simply can’t put them in the same box. That is what people have to understand: These are two entirely different pairs of shoes.  

Toward that end, a few individuals and organizations came together to start an interest group, called Förderkreis Nationalmannschaft Wurfscheibe (“Support Group for the National Team of Clay Target Shooting Sports”). They focus on the German National Team of competitive shotgun shooters and the support of young shooting talents. This group, mainly sponsored by the Krieghoff Company in Ulm, Germany, tries to promote those athletes in the best possible way. 

It’s a start. But we need more. 

Anna Eisenrieder is a guest columnist to NRA SHARP Daily from Germany. Her sister shoots for the German National Team (Olympic Trap), inspiring Anna to champion the shooting sports in a country where they are underserved and underappreciated. She is currently working on an image campaign in cooperation with Krieghoff and the Support Group for the National Team of Clay Target Shooting Sports.

Quelle: NRA Sharp Daily

Feierliche Vereidigung unserer neuen Sportsoldaten

Feierliche Vereidigung unserer neuen Sportsoldaten

Hannover, GER (Axel Krämer) Nun haben es unsere jungen Sportler endlich geschafft. Mit der Vereidigung am vergangenen Donnerstag hatte die „Plackerei“ ein Ende! Keine Sturmbahn mehr, kein Gepäckmarsch und somit keine Blasen mehr an den Füßen, kein Frieren mehr im Biwak. Wie mir Katrin W. bestätigte, gab es aber auf Grund der guten Kondition unserer Kader keinerlei Probleme bei der Ausbildung – oder?

20141129-01 VereidigungAuf alle Fälle sehen sie doch gut aus in ihren Uniformen. Nicht nur die Schützen wurden vereidigt, sondern Sportler aus vielen Olympischen Disziplinen. Wer die Auswertung der Olympischen Spiele (Winter und Sommer) verfolgt hat, der konnte feststellen, dass die Masse der Medaillen von den so genannten „Behördensportlern“ erbracht wurden. Es handelt sich hierbei um die Soldaten der Sportfördergruppen der Bundeswehr, der Angehörigen der Bundes- und Länderpolizei und des Zolls. Die Bundeswehr ist nach wie vor der wichtigste Partner für uns im Leistungssport. Ohne diese Förderung hätten wir schon längst den Anschluss an die Weltspitze verloren. Mit den „Wimmer Zwillingen (Pistole) und unseren Sportlern Katrin Wieslhuber und Vincent Haaga haben wieder junge Sportler den Weg der optimalen Förderung gewählt. Katrin und Vincent haben sich für den Standort Oberhof mit dem Schießsportzentrum Suhl entschieden.

20141129-02 VereidigungÜbrigens darf ein aktueller Weltmeister eine blaue Mütze tragen – Katrin Quooß sieht damit richtig gut aus und sie kann immer so toll lächeln! Bitte entschuldigt meine Unkenntnis über die Waffengattungen! 
Unsere „Frischlinge“ werden Mitte Dezember nach Oberhof abkommandiert, dann heißt es dort Quartier beziehen und sich auf ein Training in Suhl einzustellen. Für Katrin nicht’s Neues, für Vincent doch schon eine Umstellung und es sind nicht nur die Temperaturen von Suhl. Übrigens besteht seit geraumer Zeit auch bei der Bundeswehr die Möglichkeit einer beruflichen Weiterentwicklung – oder Studium. Das ist neu und macht die Bundeswehr für neue Kader attraktiv! 

In den nächsten Tagen finden in den Stützpunkten München, Frankfurt, Schale und Suhl die Planungsgespräche mit den Sportlern und Trainern und Bundestrainern statt.

20141129-03 Vereidigung

B-Trainerausbildung in Suhl

B-Trainerausbildung in Suhl

Suhl, GER (Uwe Möller) In der vergangenen Woche fand im SSZ Suhl das erste Modul der B-Trainerausbildung statt. Aus allen Teilen der Bundesrepublik kamen Trainer und Betreuer aus den olympischen Disziplinen Gewehr, Pistole, Bogen und Wurfscheibe, die den Abschluss als Trainer B fest im Visier haben. Während die Teilnehmerzahlen bei den erstgenannten Disziplinen hoch waren, so gestaltete sich die Sache in der Wurfscheibe doch recht übersichtlich. Mit Rene Damme und Conny Weiß aus Suhl zwar nur zwei Teilnehmer, aber alle beide kenne ich ja schon über viele Jahre, sie haben bei mir vor meiner Zeit als Bundestrainer trainiert. Das war aber trotzdem für beide kein Freibrief – sie mussten hier in Suhl bei der Ausbildung ordentlich ran!

20141123-01 TrainerB-SuhlIn diesem Ausbildungsabschnitt wurde hauptsächlich die Disziplinspezifik Wurfscheibe behandelt, Technikmodelle, Trainingsplanung, Trainingsdurchführung, Trainerkompetenz, Leistungsdiagnostik, Praxis auf dem Stand etc.- Langeweile kam hier nicht auf.
Der Abschluss der ersten Woche bildete dann die Lehrprobe. Diese wurde von beiden mit Schülern des Sportgymnasiums Oberhof durchgeführt. Eine runde Sache, ordentlich vorbereitet und sehr gut durchgeführt – die gelernten theoretischen, fachspezifischen und pädagogischen Kenntnisse wurden in der Praxis bei der Arbeit am Sportler umgesetzt. Es war trotzdem für beide nicht einfach. Denn als Sportler dann mal auf der anderen Seite – auf der Trainerseite – zu stehen, ist schon irgendwie ungewohnt. Aber wenn beide dran bleiben, dann können sie einmal gute Trainer werden.
20141123-02 TrainerB-SuhlAls spezielle Aufgabe stand noch, die Präsentationen der Technikmodelle von Trap und Skeet „aufzupeppen“ und die Disziplin Doppeltrap als Präsentation zu erarbeiten. Auch hier zeigten beide viel Kreativität und saßen fast jeden Abend bis in die tiefe Nacht am Laptop. Was dann dabei rausgekommen ist, werde ich Euch zur Trainerweiterbildung (TWB) im Januar in  München vorführen. Die Einladung für unsere TWB geht in den nächsten Tagen raus!

Mir hat diese Woche Trainerausbildung sehr großen Spaß gemacht. Noch mal vielen Dank an Stefan Hoffmann vom DSB für die Organisation der Maßnahme und die Betreuung aller Teilnehmer während dieser Zeit!