Jana Beckmann

Jana Beckmann

Jana Beckmann


Im Alter von 14 Jahren kam Jana Beckmann 1997 auf einem Schönebecker Schießplatz und nahm 1998 erstmals an einem Wettkampf teil. Vier Jahre später startete sie für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft bei der Junioren-EM im italienischen Lonato erreichte sie einen fünften Platz. Sie wurde Studenten-Weltmeisterin 2010, Welt- & Europameisterin mit der Mannschaft und Vize-Meisterin beim Weltcupfinale.

Jana Beckmann studierte betriebliche Berufsbildung und Management an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Internationale Erfolge…

Olympische Spiele

Sportlicher Höhepunkt waren für Jana Beckmann die Olympischen Spiele…

  • Rio de Janeiro 2016 – Trap
    ...in der Qualifikation traf Jana Beckmann 61 von 75 Scheiben und belegte am Ende Platz 19.

Weitere Erfolge bei Weltmeisterschaften (WCH), Europameisterschaften (ECH), Eurpäische Spiele und Weltcups (WC) in der ff. Tabelle:

[table id=7 hide_columns=“4,8″ filter=“Jana Beckmann“ /]


 

Erfolge bei Deutschen Meisterschaften…

[table id=6 hide_columns=“3,4,6″ filter=“Beckmann, Jana“ /]

Jana Beckmann

Disziplin(en)
Kaderstatus
Kaderzeitraum
TR

1998 – 2017
geboren am
Geburtsort
Größe,Gewicht
Verein(e)
Hobbies
Beruf
2. Mai 1983
Magdeburg
170 cm, 60 kg
Priv. SGi Nienburg e.V.
Lesen, Schießen
Studentin
Trainer W. Metelmann, A. Krämer, Uwe Möller
Medaillenspiegel
WM

1

2

EM

1

3

Weltcup Finale

1

1

DM

5

5

Link: ISSF-Profil…

…letzte Aktualisierung: 27.09.2021

Hier ein paar Impressionen…

WC Acapulco: Entscheidung Trap Damen

WC Acapulco: Entscheidung Trap Damen

Acapulco, MEXGestern nun der erste Weltcupauftritt unserer Damen Sonja Scheibl und Jana Beckmann beim WC hier in Acapulco (MEX). Unsere drei Athleten haben ja am Freitag einen kleinen Situationsbericht geschrieben, insgesamt eine Reise mit vielen Hindernissen.

Samstag in Houston am Airport einchecken, das ging relativ zügig. In der Maschine nach Acapulco saßen nur wenige Passagiere, die meisten waren ja schon am Vortag angereist, denn am Samstag stand das offizielle Wettkampftraining auf dem Plan. Scheinbar ohne uns, denn wir machten uns wenig Hoffnungen auf ein rechtzeitiges Eintreffen auf dem Schießstand. Mit uns im Flieger ein Teil des britischen Teams, die auch Probleme mit den Anschlussflügen hatten und so zwei Tage später anreisen mussten. Auf dem Rollfeld in Houston Stau, dort standen mindestens 15 Maschinen und warteten auf die Starterlaubnis. Dann rollte Einer nach der anderen auf die Startbahn und hob ab. Wir waren ziemlich zum Schluss dran, so dass hier auch noch mal eine dreiviertel Stunde Verspätung dazu kam. Die Waffenkontrolle in Acapulco dann wider Erwarten sehr zügig, nach einer Stunde waren wir bereits mit allen Formalitäten und Kontrollen durch. Das fühlte sich nach den letzten Erfahrungen wie ein Wunder an!
Vor dem Airport warteten zwei Shuttle, die uns zum Schießstand fuhren. Dort konnten wir dann wenigstens noch zwei Durchgänge trainieren, auch wenn alles sehr hektisch verlief. Die zwei Damen durften nur zwei Runden hintereinander auf Stand 5 absolvieren, bei Andy war dann nach einer Runde auf Stand 5 auch noch einmal Stand 3 möglich.
An dieser Stelle möchte ich nochmal ganz herzlich unserem Bodo Gißke danken, der hier als Chairman der ISSF Jury vor Ort ist. Er besorgte uns das Shuttle, die Munition und die Trainingszeiten, ansonsten wäre ein Training gar nicht möglich gewesen.

Unsere Damen kamen heute nicht so richtig in die Gänge. Jana fehlte ganz einfach das Training auf den anderen Ständen, um die richtigen Haltepunkte zu finden. Das dann im Wettkampf zu versuchen, da landen erst mal einige Scheiben „ungerupft“! Mit 56 Scheiben belegte sie Rang 31.
Bei Sonja lief es die ersten zwei Runden mit jeweils 23 Treffern ganz ordentlich, mit einer 24 zum Schluss wäre sie im Shoot Off um den Finaleinzug dabei gewesen. Sie begann Durchgang 3 auch sehr gut und hatte bis zur 10. Scheibe noch keinen Fehler. Dann kam es aber bei ihr zu einem Konzentrationseinbruch, das Ergebnis waren 19 Treffer und mit insgesamt 65 Scheiben Rang 24.
Sicher spielen die ganzen Umstände der Anreise hierher eine große Rolle, sie sollen aber keine Ausrede für die erbrachten Leistungen sein. Wir sind noch nicht auf dem Niveau, um Finaleingangsleistungen zu erbringen. Dazu ist die Saison zu jung, es fehlt  noch an Variabilität und Wettkampfhärte. Dieser Wettkampf hat uns den aktuellen Leistungsstand gezeigt und Reserven offenbart, an denen es jetzt zu Hause beim Heimtraining gezielt zu arbeiten gilt!

Es gab auch wieder lustige Erlebnisse hier im Wettkampf. In Janas erster Rotte heute auf Stand 3 zerlegte es eine am Hochhaus angebrachte Klimaanlage. Die hat schlagartig nicht mehr gekühlt, sondern nur noch laut gezischt und gefaucht sowie das Kühlmittel in einer großen Wolke auf dem Stand verteilt! Sie dient der Klimatisierung der Büros, die sich direkt vor Stand 3 befinden. Die haben da drin anschließend sicher nicht gefroren!

Während der zweiten Wettkampfrunde von Andy zog eine riesige Rauchwolke aus dem Tal herauf, dort haben die Einheimischen wahrscheinlich  Müll verbrannt. Andy hat sich heute gar nicht schlecht verkauft, mit 70 Scheiben liegt er im Mittelfeld. Vielleicht kann er morgen noch ein paar Plätze gut machen.

So, dass kurz aus dem heißen Acapulco. Bis bald!

WC Acapulco: Houston, wir haben ein Problem…

WC Acapulco: Houston, wir haben ein Problem…

Housten, USADie Saison beginnt, der erste Weltcup steht in Acapulco (MEX) an. Interessierte Leser der Förderkreisseite wissen aus vergangenen Berichten, dass die eine oder andere Reise ihre Tücken hat. So auch diese…

Der Plan war folgender:
  • Abreise: Frankfurt 15.03. 11:00 Uhr
  • Ankunft: Houston 15.03. 15:05 Uhr Ortszeit
  • Eine Zwischenübernachtung,
  • Weiterreise 16.03 11:40 Uhr nach Acapulco

Soweit so gut… ABER, Pläne funktionieren nicht immer so wie man denkt!

So war es wirklich…

Tag 1: 15.03.2017

  • Ankunft in Houston, Gepäck alles da, ab zum Zoll und dann…
    „Houston, wir haben ein Problem!“
  • Aufgrund des Fehlens angeblich benötigter Durchreisepapiere
    (Info: ATF Form 6, Bearbeitungszeit ca.10Wochen) – Beschlagnahmung der Waffen!
  • Aufklärung über das weitere Vorgehen seitens der US-Behörden
  • Aktivierung sämtlicher Connections auf deutscher und amerikanischer Seite
  • Nachtschicht in Deutschland – während wir geschlafen haben, hat in Deutschland die Tastatur gequalmt

Tag 2: 16.03.2017

  • Gute Nachrichten zum Frühstück – Die Dokumente aus Washington sind auf dem Weg zu uns
    –– durchatmen ––
  • Zum Zeitvertreib Besuch im städtischen Shoppingcenter, Mittagessen beim Mexikaner 🙂 und auf dem Rückweg eine amüsante Fahrt im Quiz Taxi eines US Veteranen mit Fragen über Film und Geschichte
  • Nachmittags ausdrucken der Formulare und auf zu LH-Cargo
  • Nach vorzeigen der Dokumente wurden wir an US-Customs verwiesen, wofür uns ein Mitarbeiter mit deutschen Wurzeln als Fahrer und Betreuer zur Seite gestellt wurde
  • Dort angekommen, großes Kopfschütteln des Polizeichefs – Aussage von ihm:
    „Diese Dokumente sind völlig überflüssig“.
    Nach mehrfacher Entschuldigung seinerseits für die Unannehmlichkeiten, wieder zurück zur Cargo, wo wir unsere Waffen in Empfang genommen haben
  • Der gebuchte Anschlussflug um 11:40 Uhr nach Acapulco war schon längst im sonnigen Mexico. Der Flug für den nächsten Tag bereits ausgebucht, aber wir waren die allerersten auf der Warteliste

Tag 3: 17.03.2017

  • 7:30 Uhr Koffer gepackt – auf zum Flughafen …mal wieder!
  • José, unser Shuttelfahrer kennt uns mittlerweile beim Vornamen
  • Großes Kopfschütteln bei José, als er uns zwei Stunden später wieder vom Flughafen zum Hotel fuhr
  • Auch vorderste Plätze bringen manchmal nichts. Für morgen haben wir aber Plätze im Flieger sicher. José ist schon gespannt…

To be continued hopefully from Acapulco…

© Fotos: Andy Löw

DM 2016: Olympisches Wochenende

DM 2016: Olympisches Wochenende

20160828-02_DMMünchen, GERSo, nun heute endlich ein paar Zeilen hier aus München von einem ereignisreichen olympischen Wochenende. Am Samstag der Wettkampf in der Schülerklasse, mit  14  Teilnehmern ein neuer Rekord! Gleichzeitig ein Beleg dafür, dass die Einführung der Schülerklasse ein Schritt in die richtige Richtung war, trotz einiger Unkenrufe und Startschwierigkeiten bei der Umsetzung!

Acht Landesverbände schickten Schüler hierher nach München – die Nachwuchsarbeit trägt Früchte!
Moritz John aus Thüringen mit 64 Scheiben Gold, Paul Eveslage aus Nordwest mit 60 Scheiben Silber und Moritz Wolf (ebenfalls LV Nordwest) Bronze mit 57 Scheiben – auch die Ergebnisse waren TOP!
Überhaupt wird hier in München hoch geschossen, die Bedingungen vor Ort sind super, dank dem Wetter, aber auch der Arbeit von Hans Goldbrunner und seinem Team sowie Michael Eck als Bundesreferent.

20160828-09_DMBei den Juniorinnen B gewann nach einem hochdramatischen Shoot-off Juliane Brass vom LV Hessen mit sehr guten 67 Scheiben Gold vor Marie-Louis Meyer aus Thüringen. Dritte wurde Kathrin Murche aus Brandenburg mit 65 Scheiben. Übrigens begann Marie-Louis ihre Karriere vor zwei Jahren auch in der Schülerklasse und gewann dort Silber!
Juliane Brass hat sich seit letztem Jahr super entwickelt, hier ein besonderer Dank an ihren Trainer Michael Eck.

20160828-08_DMDeutsche Meisterin bei den Juniorinnen A wurde in ihrem letzten Juniorinnenjahr Christin Hilmer vom LV Nordwest. Im nächsten Jahr geht es dann für sie weiter in der Damenklasse. Hier sollte sie bei weiterem kontinuierlichem Training ihre positive Entwicklung fortsetzen können, auch wenn bei den Damen ein schärferer Wind weht und Leistungen im 70er Bereich erbracht werden müssen.

Apropos Damen, hier revanchierte sich gestern Katrin Quooß für ihre verpasste Olympiaqualifikation und wurde mit dem besten Vorkampfergebnis (72 Scheiben), einem starken Semifinale (13 Scheiben) und einem souveränen Goldmedalmatch (ebenfalls 13 Scheiben) gegen unsere Olympiastarterin Jana Beckmann überlegen Deutsche Meisterin!

20160828-07_DM

Allen Siegern und Platzierten auf diesem Weg nochmal herzlichen Glückwunsch.

20160828-06_DM_RUAG-SeilerBei der gestrigen späten  Siegerehrung wurde dann auch schon das erste Munitionsstipendium der Firma RUAG vergeben, es ging an Michelle Seiler aus Thüringen. Sie hat als ehemalige Biathletin in diesem Jahr eine sehr gute Entwicklung genommen und schon mehrfach die Kadernorm bei den Juniorinnen „geknackt“, und das nach nur zwei Jahren Training – unser Sport bietet also auch Chancen für Quereinsteiger!

Ebenfalls wie „Hans im Glück“ fühlte sich gestern Kathrin Murche aus Brandenburg, als ihr Name bei der Wahl zum „Nachwuchssportler des Jahres 2016“ fiel! Dicke Freudentränen kullerten, als sie die von der Firma Krieghoff gesponserte Flinte K 80 überreicht bekam als Lohn für ihre in diesem Jahr gezeigten Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!

20160828-05_DM_k80-murche

© Fotos by Martina Brandes