Info: 2. RWS-Jugendverbandsrunde 2018 in FFO

Info: 2. RWS-Jugendverbandsrunde 2018 in FFO

3. RWS Jugend- und Juniorenverbandsrunde 2016

Meldeschluss

31. März 2018

Aktueller Stand: 3. Juni 2018

Sonntag, 3. Juni 2018
Ergebnisse TRAP & SKEET online…

Samstag, 2. Juni 2018
Zwischenergebnisse TRAP & SKEET online…

Freitag, 1. Juni 2018
Startlisten TRAP & SKEET online…
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TRAP
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TRAP
SKEET


Kontakt / Ansprechpartner

Michael Eck
Bundesreferent Flinte
michaeleck[at]t-online.de

 

RWS-Jugendverbandsrunde Flinte weiter auf Rekordjagd

RWS-Jugendverbandsrunde Flinte weiter auf Rekordjagd

Berlin, GERAuch im Jahr 2018 zeichnet sich bei der RWS-Jugendverbandsrunde eine Rekordbeteiligung ab. Die bisherige Rekordzahl bei drei Wettkämpfen in einem Jahr (2 Vorkämpfe und einen Endkampf) lag bisher bei 242 Startern (Bundes- und Landeskader). In Berlin-Hoppegarten nahmen bereits am ersten Vorkampf 93 (58 Trap, 35 Skeet) Junioren, Jugendschützen und Schüler teil. Viele Landesverbände traten mit Teams in zweistelliger Stärke an. Damit können sich die Verantwortlichen bereits im sechsten Jahr in Folge über steigenden Teilnehmerzahlen freuen.

In Berlin war gleich der erste Wettkampftag eine Herausforderung. Alle Teilnehmer mussten vier Durchgänge absolvieren und waren bis zum späten Samstagnachmittag beschäftigt. Danach lud der Förderkreis Wurfscheibe alle Teilnehmer zu Steak und Bratwurst ein. Vielen Dank an dieser Stelle an den Förderkreis Wurfscheibe für die Einladung. Am Sonntag schossen alle nur noch einen Durchgang und ab 12:00 Uhr konnte die durch das lange Wochenende teils beschwerliche Heimreise angetreten werden.

Im Trap zeigten sich die Kaderschützen schon in guter Form. Jeremy Schulz traf bei seinem Heimspiel mit 115 Scheiben die Meisten aller Teilnehmer, gefolgt von Marie-Louis Meyer und Jonas Bindrich die beide 109 Scheiben vom sonnigen Berlin Himmel holten. Bei den männlichen Jugendlichen der Landeskader zeigte sich eindrucksvoll, dass das Konzept, bereits die Schüler mit Geradeausscheiben an das Flintenschießen heranzuführen voll aufgeht. Sowohl Hannes Braß aus Hessen, als auch Moritz John aus Thüringen und Michel Albrecht aus Westfalen begannen bereits als Schüler und belegten in Berlin die ersten drei Plätze. Erfreulich auch die Entwicklung von Malte Tolles aus Westfalen. Der Jungschütze des Jahres 2017, der von der Firma Krieghoff mit einer maßgefertigten Trapflinte ausgestattet wurde, traf 110 Scheiben und zeigte den Kaderschützen, das mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Im folgten bei den Junioren II Max Baumann aus Württemberg und Maximilian Ruttloff aus Hessen.

Bei den Juniorinnen führt nach dem ersten Vorkampf Patricia Dannler aus Hessen. Obwohl sie in der ersten Runde gleich die ersten fünf Scheiben fliegen lies, kam sie auf 97 Scheiben und liegt mit acht bzw. 13 Scheiben vor Jill Kriegel aus Sachsen und Lena Hubbermann aus Nordwest. Bei den Junioren I schaffte nur Paul Blatzky aus Thüringen ein dreistelliges Ergebnis. Ihm folgen die beiden Sachsen-Anhalter Julian Cremer und Thomas Hoppe mit 98 bzw. 96 Scheiben. Der einzige Schüler in Feld Marius John aus Thüringen kam auf 89 Scheiben.

Das Niveau beim Bundeskader im Skeet lag im Bereich der Trapergebnisse. Christopher Honkomp war mit 114 Scheiben Bester. Auf Rang zwei und drei folgten Simon Waltermann mit 109 und Felix Raab mit 108 Scheiben. Bei den Jugendlichen lagen Mark-Philipp Stöver aus Nordwest und Stefan Wolf aus Brandenburg mit 88 Scheiben gleichauf. Auf Rang drei liegt zur Zeit Jacob Siems aus Westfalen. Der einzige Junior I Jan-Bernd Hubbermann aus Nordwest kam auf 102 Scheiben. Die Junioren II gingen durch Tom Fischer nach Sachsen-Anhalt. Max Thielbeer aus Brandenburg und Jeremy Hoffmann aus Sachsen folgen auf den Plätzen zwei und drei. Maria Kastornikh aus Brandenburg mit 98 Scheiben und Johanna Wedekind aus Niedersachsen mit 74 Treffern waren die einzigen Starterinnen bei den Juniorinnen I. Ebenso wie Yasmine Hildebrand aus Niedersachsen mit 77 Scheiben und Lina Rubbey  aus Brandenburg mit 75 Scheiben bei den Juniorinnen II. Erfreulich das Teilnehmerfeld bei den Schülern im Skeet. Sieben Starter traten in Berlin an. Oskar Siems aus Westfalen führt hier mit 97 Scheiben vor Till Dallmann aus Brandenburg mit 81 und Luis Lange, ebenfalls Westfalen, mit 77 Scheiben.

Nach der Rangliste Ende Mai in München geht es Anfang Juni mit der 2. RWS-JVR in Frankfurt/Oder weiter. Hier haben alle Sportler die Möglichkeit, ihr Ergebnis von Berlin noch zu verbessern. Der Modus sieht vor, das nur der beste Vorkampf und der Endkampf in Wiesbaden in die Wertung kommt. Im August geht es hier dann um die begehrten Munitionspreis und die beiden Teampokale im Trap und Skeet, die beide im letzten Jahr nach Brandenburg gingen. Vielen Dank an die Mitarbeiter des SC Diana Berlin für die Ausrichtung der Jugendverbandsrunde und einen reibungslosen Ablauf.

Info: 1. RWS-Jugendverbandsrunde 2018 in Berlin

3. RWS Jugend- und Juniorenverbandsrunde 2016

Meldeschluss

31.03 2018

Aktueller Stand: 11. Mai 2018

Freitag, 11. Mai 2018
Veranstaltung online…
Startlisten online

Samstag, 12. Mai 2018
Zwischenergebnis Runde 1 online…
Zwischenergebnis Runde 2 (Trap) und Runde 2&3 (Skeet) online…
Zwischenergebnisse Tag 1 online…

Sonntag, 13. Mai 2018
Ergebnisse online…

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3. RWS-Jugendverbandsrunde und Endkampf in Wilhelmshaven

3. RWS-Jugendverbandsrunde und Endkampf in Wilhelmshaven

Kellinghaus, Schumacher und Meyer zu Bexten mit Topleistung, viele unerwartete Sieger

Wilhelmshaven, GERDie Jugendverbandsrunde Flinte 2017 gehört der Vergangenheit an und hat positive, bleibende Eindrücke bei allen Akteuren hinterlassen. In Wilhelmshaven fand am ersten Augustwochenende der entscheidende Wettkampf statt. Mit erneut 74 Startern bei Trap und Skeet wurde nicht nur eine Rekordteilnehmerzahl für einen Endkampf erreicht, sondern auch insgesamt mit 242 Starts in Suhl, Wittstock und Wilhelmshaven die alte Bestmarke aus dem Vorjahr um 17 Starts übertroffen. Doch auch Qualität war in Wilhelmshaven zu erkennen. John Kellinghaus (Westfalen), Tilo Schumacher (Brandenburg) und Felix Meyer zu Bexten (Westfalen) trafen 119, 118 bzw. 117 Scheiben im Qualifikationswettkampf und zeigten damit, dass sie als Jugendliche bzw. Junioren schon leistungsmäßig Anschluss an den Männerbereich haben. Ebenso Michelle Seiler im Trap, die mit 112 Scheiben nicht nur das beste Ergebnis aller Kaderschützen in der gesamten Runde erzielte, sondern auch die Kadernorm der Frauen nachwies.

Besonders wurden die Schüler im Trap gefordert. Obwohl das Training noch auf dem großen Trapstand stattfand, entschied die Wettkampfleitung, dass am Samstag die Geradeausscheiben auf dem Jagdstand mit festgestelltem Turbulenzautomaten ausgetragen werden. Eine Maßnahme, die nötig war, um den restlichen Teilnehmern die komplette Wettkampfstrecke zu ermöglichen. Dennoch musste die letzte Rotte noch gegen 20 Uhr schießen. Für das nächste Jahr können daher nur noch Stände mit mindestens drei Anlagen berücksichtigt werden. Die Rekordteilnehmerzahlen machen dies erforderlich.

Obwohl bei den Schülern im Trap Michel Albrecht aus Brandenburg und Hannes Braß aus Württemberg die Vorkämpfe beherrschten, staunten beide nicht schlecht, als sie sich bei der Siegerehrung mit Silber und Bronze zufrieden geben mussten. Die Kleinste im Feld war am Sonntag die Größte. Luisa Schoenke aus Brandenburg, die in den Vorkämpfen gerade mal die Hälfte der Scheiben traf, zeigte in Wilhelmshaven mit 93 Scheiben schon eine verbesserte Leistung und konnte dann im Finale mit 22 von 25 Scheiben die Goldmedaille und die 400 Patronen mit nach Brandenburg nehmen. Für die DM in zwei Wochen ist also Spannung vorprogrammiert.

Bei den Juniorinnen schafften es Johanna Brandt und Tabea Lück aus Brandenburg ins Goldmedalmatch. Anschließend dann die Überraschung, als es nach 5 Scheiben nur 1:0 für Tabea statt. Beide fingen sich aber und kamen noch auf ein 7:7. Johanna Brandt gewann das Stechen dann mit 1:0. Bronze ging an Lara Ehlich aus Sachsen, die sich deutlich gegen Patricia Dannler aus Hessen durch setzte.

Bei den Jugendlichen blieben die beiden Führenden nach den Vorkämpfen Ivan Podduskiy und Malte Tolles ohne Medaille. Die Gunst der Stunde nutzte Eric Staschok aus Mecklenburg-Vorpommern, der im Goldmedalmatch gegen Moritz John aus Thüringen mit 9:8 gewann. Im Westfalenduell um Bronze siegte Jonathan Simon gegen Malte Tolles.

Ebenfalls zum Westfalenduell kam es zwischen Tobias Hummert und Arvid Ledwa bei den B-Junioren. Tobias Hummert setzte sich knapp mit 12:11 im Goldmedalmatch durch. Bronze holte sich Thomas Hoppe aus Sachsen-Anhalt, der gegen Leon Missoum (Hessen) ins Stechen musste. Nach 7:7 ging das Stechen mit 3:2 an Junior aus ST.

Bei den A-Junioren im Trap blieben alle Starter beim letzten Wettkampf der JVR dreistellig. Nach dem Semifinale lagen die ersten vier Schützen nur eine Scheibe auseinander. Mit jeweils 12 Treffern bestritten Oliver Schulz aus Thüringen und Lukas Ullmer aus Hessen das Broncemedalmatch. Oliver Schulz gewann mit 11:8. Spannend zu ging es um die Goldmedaille. Beide Akteure schafften im Semifinale 13 Treffer und im Medalmatch 12 Scheiben. Mit 7:6 hatte dann Christian Bergmann aus Nordwest das bessere Ende für sich. Für Julian Cremer aus Sachsen-Anhalt blieb die Silbermedaille.

Die Kaderwertung gewann ohne Finale Michelle Seiler mit 216 Scheiben aus zwei Wettkämpfen. Pauline Lindner und Leon Mironow lagen mit Vorkampf (96 Scheiben) und Endkampf (103 Scheiben) genau gleichauf und erhielten beide Silber. Bronze ging an Paul Blatzky.

Beim Skeet blieben Philipp Dienel (A-Junioren), Masha Kastornykh (Juniorinnen) und Till Dallmann (Schüler) ohne Konkurrenz und gewannen damit jeweils ihre Klassen.

Mit Christoph Honkomp und Jan-Bernd Hubbermann aus Nordwest schafften es die beiden Besten aus den Vorkämpfen über das Semifinale ins Goldmedalmatch. Christoph Honkomp schoss mit 16 das perfekte Medalmatch und siegte deutlich vor Jan-Bernd Hubbermann mit 11 Scheiben. Bronze holte sich Tom Fischer aus Sachsen-Anhalt mit 13:10 gegen Max Thielbeer aus Brandenburg. Durch einen Fehler der Wettkampfleitung (also ich), wobei die falschen Schützen aufgerufen wurden, musste das Finale wiederholt werden. Christopher Honkomp, der auch dieses Finale schon gewann, blieb nervenstark und siegte auch bei der Wiederholung. (Nochmals sorry)

In der größten Klasse, den Jugendlichen, fanden sich die beiden Führenden nach den Vorkämpfen unerwartet im Broncemedalmatch wieder. Tilo Schumacher aus Brandenburg gewann hier mit 12:8 gegen John Kellinghaus aus Westfalen. Jens-Carlos Hansen aus Nordwest, der in Wilhelmshaven seine erste „Wettkampfvolle“ schoss, traf sowohl im Semifinale als auch im Medalmatch 14 Scheiben und gewann überraschend diese Klasse. Rene Bundan aus Westfalen erhielt mit 12 Scheiben die Silbermedaille.

Die Kaderwertung holte sich Felix Meyer zu Bexten mit 14:12 gegen Moritz Kruse. Bronze ging mit perfekten 16 Treffern an Jörn Hüller, der Fynn-Christian Pflüger besiegte.

Die Wanderpokale des Förderkreises Wurfscheibe für die erfolgreichste Jugendarbeit gingen beide nach Brandenburg. Wie schon im Vorjahr war im Skeet mit Brandenburg, Westfalen und Nordwest die drei Medaillenplätze gleich. Ebenso im Trap. Auch hier war die Reihenfolge mit Brandenburg, Hessen und Thüringen die gleiche wie 2016.

 

Als Resümee bleibt die Erkenntnis, dass wir mit dem Modell Jugendverbandsrunde auf dem richtigen Weg sind. Die erneuten Rekordzahlen zeigt das große Interesse bei den Landesverbänden. Durch die aktuellen Erfolge bei der EM in Baku mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille in den Juniorenklassen wird diese These hinreichend untermauert.

Großen Dank allen Unterstützern aus dem Förderkreis Wurfscheibe, ohne die diese Erfolge nicht möglich wären. Danke auch der Deutschen Schützenjugend, dem JVR-Organisationsteam und den beiden Bundestrainern. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Allen DM-Startern schon heute viel Erfolg.

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© Fotos by Martina Eck