Elisabeth von Soden

Gräfin Elisabeth von Soden


Elisabeth Gräfin von Soden (* 9. Juni 1921 als Elisabeth Baumeister in Stuttgart; † 25. März 2008 in Pleidelsheim) war eine deutsche Sportschützin und Weltmeisterin im Wurfscheibenschießen

Herkunft und familiäres Umfeld

Seit dem 16. August 1953 war sie mit Hans Joachim Graf von Soden (1909–1976) als dessen dritte Frau in kinderloser Ehe verheiratet. Ihr Mann stammte aus der gräflichen Linie Soden, seiner ursprünglich aus Hannover stammenden Familie, dem Ratsgeschlecht Sode, seine Herkunft ableitete.

Sportliche Karriere

Von Soden wurde von ihrem Ehemann, der Jäger und Sportschütze war, für den Schießsport begeistert. Sie errang 12 deutsche Meistertitel, vor allem im Trap, zweimal auch im Skeet. 1966 wurde sie in Wiesbaden im Alter von 45 Jahren als erste Frau des Deutschen Schützenbundes Weltmeisterin, 1967 verteidigte sie den Titel in Bologna. Fünfmal wurde sie Europameisterin; von 1967 bis 1970 viermal in Folge und nach einem Comeback nochmal 1975. In diesem Jahr wurde sie in München auch Vizeweltmeisterin im Einzel und mit der Mannschaft. Im Kollegenkreis wurde sie liebevoll „die Hex“ genannt.

Auszeichnungen

Internationale Erfolge…

JahrWKOrtName, VornameMedailleDisziplin
1966WCHWiesbadenvon Soden, Elisabeth GoldTrap
1967WCHBolognavon Soden, Elisabeth GoldTrap
1969WCHSan Sebastianvon Soden, ElisabethSilberTrap
1975WCHMünchenvon Soden, ElisabethSilberTrap
1975WCHMünchenvon Soden, ElisabethSilberTrap Team
1967ECHBrünnvon Soden, Elisabeth GoldTrap
1968ECHNamurvon Soden, Elisabeth GoldTrap
1969ECHParisvon Soden, Elisabeth GoldTrap
1970ECHBukarestvon Soden, Elisabeth GoldTrap
1974ECHAntibesvon Soden, ElisabethBronzeTrap
1974ECHAntibesvon Soden, Elisabeth GoldTrap Team
1975ECHWienvon Soden, Elisabeth GoldTrap
1975ECHWienvon Soden, Elisabeth GoldTrap Team


 

Erfolge bei Deutschen Meisterschaften…

JahrNameMedailleDisziplinKlasse
1964von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1965von Soden, ElisabethBronzeTrap TeamHerren
1966von Soden, Elisabeth GoldTrap TeamHerren
1967von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1967von Soden, Elisabeth GoldSkeetDamen
1967von Soden, Elisabeth GoldTrap TeamHerren
1968von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1968von Soden, Elisabeth GoldSkeetDamen
1968von Soden, Elisabeth GoldTrap TeamHerren
1969von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1970von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1971von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1972von Soden, ElisabethSilberTrapDamen
1973von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1974von Soden, ElisabethSilberTrapDamen
1975von Soden, ElisabethSilberTrapDamen
1976von Soden, ElisabethSilberTrapDamen
1978von Soden, ElisabethBronzeTrapDamen
1979von Soden, ElisabethSilberTrapDamen
1980von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1981von Soden, ElisabethBronzeTrapDamen
1983von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1984von Soden, Elisabeth GoldTrapDamen
1985von Soden, ElisabethBronzeTrapDamen
1987von Soden, ElisabethSilberTrapDamen
1988von Soden, ElisabethBronzeTrapDamen

Disziplin(en)
Kaderstatus
Kaderzeitraum
TR, TRMIX, DT, SK, SKMIX
ehem.
unbekannt
geboren am
Geburtsort
gestorben am
Sterbeort
Verein(e)
9. Juni 1921
Stuttgart
25. März 2008
Pleidelsheim
unbekannt
Trainer  
Medaillenspiegel
WM

2

3

EM

7

1

DM

15

6

5

Link: ISSF-Profil…

…letzte Aktualisierung: 27.09.2021

Joachim Marscheider

Joachim Marscheider


Joachim Marscheider (* 2. März 1930) ist ein deutscher ehemaliger Sportschütze. Er nahm an den Olympischen Sommerspielen 1964 im Trapschießen teil.

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Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Platz 8
1964 Tokio
Trap
Weltmeisterschaften
Silber 1962 Kairo Trap Team
Bronze 1962 Kairo Trap
Europameisterschaften
Gold    
Silber 1963 Brünn Trap Team
Bronze    

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Deutsche Meisterschaften

Trap
Gold 1956, 1962, 1963, 1965
Silber  
Bronze 1961, 1967
Team
Gold 1956,1958
Silber 1959
Bronze  

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Medaillengewinner „FLINTE“ bei Deutschen Meisterschaften

Joachim Marscheider

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort:
Verein(e)
Beruf
2. März 1930
Stangerode
GST-Klub Leipzig
xxx
Trainer  
Medaillenspiegel
WM

2

1

EM

DM

4

1

letzte Aktualisierung: 15.09.2021

 

Kurt Schöbel

Kurt Schöbel


​Dr. Kurt Schöbel (geboren 31. Oktober 1896 in Thallwitz, gestorben 27. Dezember 1966 in Oldenburg) – war ein deutscher Sportschütze, Olympiateilnehmer, Weltmeister und Europameister im Tontaubenschießen mit der Disziplin Trap.

Er trat als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen 1952 in Helsinki an, dort belegte er den 23. Platz. Kurt Schöbel wurde 1930 Weltmeister bei den inoffiziellen Mannschaftswettbewerben der Weltmeisterschaft in Rom. 1934 und 1937 wurde er Vize-Weltmeister mit der Mannschaft. In den Einzelwertungen holte er 3x Bronze in den Jahren 1930, 1934 und 1936.
Bei Europameisterschaften wurde er 3x Europameister – 1934, 2x 1939 (Einzel und Mannschaft) und einmal Vize-Europameister 1936 der jedoch international nicht als offiziell anerkannt wurde.
Er war Mitglied des Oldenburger Wurftaubenclub und des Leipziger Schieß-Clubs. 1938 wurde er zweimal Deutscher Meister (Einzel und Mannschaft) für den Leipziger SC und 1942 Einzelmeister jedoch als Oberleutnant und Angehöriger der Luftwaffe.

Auszeichnungen

  • 1958: Goldene Ehrenmedaille des Deutschen Schützenverbandes.

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Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Platz 23
1952 Helsinki
Trap
Weltmeisterschaften
Gold 1939 Berlin Trap Team
Silber 1934 Budapest Trap Team
Silber 1936 Berlin Trap Team
Silber 1937 Helsinki Trap Team
Bronze 1930 Rom Trap
Bronze 1934 Budapest Trap
Bronze 1936 Berlin Trap
Europameisterschaften
Gold 1934 Budapest Trap
Gold 1939 Berlin Trap
Gold 1939 Berlin Trap Team
Silber 1934 Budapest Trap Team
Silber 1936 Berlin Trap
Silber 1936 Berlin Trap Team

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Deutsche Meisterschaften

Trap
Gold 1928,1929,1937,1938,1939,1941,1942
Silber 1930,1940
Bronze 1936,1953,1965
Team
Gold 1937, 1938
Silber 1942
Bronze  

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Medaillengewinner „FLINTE“ bei Deutschen Meisterschaften

Dr. Kurt Schöbel (55) 1952 bei der Olympiade in Helsinki

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Verein(e)
.
Beruf
31. Oktober 1896
Thallwitz, Sachsen
27. Dezember 1966
Oldenburg, Niedersachsen
Oldenburger WTC
Leipziger SC
Oberleutnat der Luftwaffe
Medaillenspiegel
WM

1

3

3

EM

3

3

DM

9

3

3

letzte Aktualisierung: 30.03.2023

 

Jörg Damme

Jörg Damme


Jörg Damme (* 9. Mai 1959 in Pretzsch) ist ein deutscher Sportschütze. Bis 1990 trat er für die Deutsche Demokratische Republik und danach zehn weitere Jahre für Deutschland an. 1990 wurde er beim letzten Auftritt der DDR-Nationalmannschaft Weltmeister im Trap.

Seine Karriere begann Jörg Damme beim SC Dynamo Hoppegarten, schoss dann ab 1990 für den Nachfolgeverein SV Diana Hoppegarten. Nach einem Intermezzo beim FV SSZ Suhl kehrte er zu Diana Hoppegarten zurück.

Nachdem er bei der DDR-Meisterschaft 1980 Dritter geworden war, wurde er für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau nominiert. Dort erzielte der Italiener Luciano Giovannetti 198 Treffer und gewann die Goldmedaille, dahinter erreichten Rustam Yambulatov aus der Sowjetunion, Josef Hojný aus der Tschechoslowakei und Jörg Damme 196 Treffer. Im ersten Stechen trafen Yambulatov und Damme 24 Wurfscheiben, Hojný verpasste mit 23 Tauben die Medaillenränge; im zweiten Stechen traf Yambulatov alle 25 Wurfscheiben und erhielt Silber vor Damme mit 24 Treffern.

1983 gewann Damme seinen ersten Meistertitel der DDR, weitere folgten 1985, 1986, 1988 und 1990. 1986 erreichte Damme bei der Weltmeisterschaft in Suhl den zweiten Platz hinter Miloslav Bednařík aus der Tschechoslowakei. Im folgenden Jahr gewann Damme bei der Europameisterschaft und belegte bei der Weltmeisterschaft erneut den zweiten Platz, diesmal hinter Dmytro Monakow. Bei den Olympischen Spielen 1988 belegte Damme den 15. Platz, während Monakow vor Bednarik gewann. Seinen größten Erfolg erreichte Jörg Damme 1990, als er bei der Weltmeisterschaft in Moskau mit Weltrekordleistung von 200 Wurfscheiben im Vorkampf sowie 224 Wurfscheiben insgesamt den Titel vor den Italienern Daniele Cioni und Marco Venturini gewann.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands trat Damme 1991 erstmals bei den Deutschen Meisterschaften an und gewann auf Anhieb den Titel, weitere folgten 1992, 1993, 1994 und 1997. 1991 belegte er sowohl bei der Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft den dritten Platz. Bei den Olympischen Spielen 1992 erreichten Venturini, Damme und Pavel Kubec aus der Tschechoslowakei jeweils 218 Wurfscheiben und mussten die Plätze 3 bis 5 im Stechen auskämpfen; im zweiten Stechen setzte sich Venturini durch und erhielt die Bronzemedaille, Damme belegte den vierten Platz vor Kubec. 1995 gewann Damme in Lahti noch einmal die Europameisterschaft, im Jahr darauf belegt er den 20. Platz bei seiner vierten Olympiateilnahme.

Der gelernte Installateur arbeitete nach der Wende als kaufmännischer Angestellter. Jörg Damme ist aktiver Jäger und bietet Jagdkurse mit Flintenschule an.

Auszeichnungen

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Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Bronze 1980 Moskau Trap
Platz 15 1988 Seoul Trap
Platz 4 1992 Barcelona Trap
Platz 20 1996 Atlanta Trap
Weltmeisterschaften
Gold 1990 Moskau Trap
Silber 1986 Suhl Trap
Silber 1987 Valencia Trap
Bronze 1990 Moskau Trap Team
Bronze 1991 Perth Trap
Bronze 1993 Barcelona Trap Team
Bronze 1994 Fagnano Trap Team
Europameisterschaften
Gold 1987 Lahti Trap
Gold 1993 Pilsen Trap Team
Gold 1995 Lahti Trap
Gold 1995 Lahti Trap Team
Bronze 1991 Bologna Trap
Weltcups
Gold 1987 Moskau Trap
Gold 1987 Seoul Trap
Gold 1993 Suhl Trap

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Deutsche Meisterschaften

Trap
Gold 1983, 1985, 1986, 1988, 1990, 1991, 1992, 1994, 1996, 1997
Silber 1981, 1982, 1995
Bronze 1980
Team
Gold 1983, 1991, 1994, 1995, 1998
Silber 1992, 1993, 2000, 2006, 2011
Bronze 1996, 1999, 2007, 2014

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Medaillengewinner „FLINTE“ bei Deutschen Meisterschaften

Jörg Damme

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
Größe,Gewicht
Verein(e)
..
..
9. Mai 1959
Pretzsch
190 cm, 104 kg
SC Dynamo Hoppegarten
SC Diana Berlin
SSZ Suhl
Social-Media
Trainer Rudi Hager
Medaillenspiegel
Olympiade

1

WM

1

2

4

EM

4

1

Weltcups

3

DM

15

8

5

letzte Aktualisierung: 14.09.2021

 

 

Kurt Czekalla

Kurt Czekalla


 

Kurt Czekalla (* 30. September 1930 in Schönebeck) ist ein deutscher Sportschütze, der für die Deutsche Demokratische Republik antrat.

Mit 29 Jahren nahm der gelernte Kfz-Mechaniker an einem Betriebssportfest teil und fiel am Schießstand den Betreuern von der GST auf. Über das Schießen mit dem Kleinkalibergewehr fand er zum Trap und arbeitete sich in dieser Sportart langsam in die DDR-Spitze vor. 1967 erreichte er, für die GST Schönebeck startend, den zweiten Platz bei der DDR-Meisterschaft und trat auch erstmals bei einem internationalen Wettkampf an.

Im Sommer 1968 erreichte er beim Ostseepokal in Heiligendamm etwas überraschend die Olympianorm. Daraufhin wurde er kurzfristig zum führenden Schießklub der DDR delegiert, dem GST-Klub Leipzig und für die Olympischen Spiele nachnominiert. Bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt siegte der Brite John Braithwaite mit 198 Treffern, dahinter erreichten der US-Amerikaner Thomas Garrigus, Pāvels Seničevs aus der Sowjetunion und Kurt Czekalla jeweils 196 Treffer und schossen die Medaillen in einem Stechen aus. In der ersten Runde erzielte Senitschew 22 Scheiben, während Garrigus und Czekalla alle 25 Wurfscheiben trafen. Im zweiten Stechen setzte sich der Amerikaner mit 25 zu 23 Scheiben durch, Czekalla erhielt die Bronzemedaille.

1969 und 1970 gewann Czekalla jeweils den Titel bei der DDR-Meisterschaft, bei der Europameisterschaft 1971 in Suhl belegte er den 21. Platz. Nachdem sich Czekalla nicht für die Olympischen Spiele 1972 qualifizieren konnte, kehrte er von Leipzig nach Schönebeck zurück und arbeitete als Kfz-Meister.

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Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Bronze 1968 Mexiko Stadt Trap
Weltmeisterschaften
Gold    
Silber    
Bronze    
Europameisterschaften
Gold    
Silber 1969 Paris Trap Team
Bronze    

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Deutsche Meisterschaften

Trap
Gold 1969, 1970
Silber 1967
Bronze  
Team
Gold  
Silber  
Bronze  

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Medaillengewinner „FLINTE“ bei Deutschen Meisterschaften

Kurt Czekalla

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
gestorben am
Größe,Gewicht
Verein(e)
Beruf
30. September 1930
Schönebeck
19. März 2002
182 cm, 89 kg
GST Klub Leipzig
Kfz-Meister
Medaillenspiegel
Olympiade

1

WM

EM

1

DM (DDR)

2

1

letzte Aktualisierung: 12.09.2021