von Ronny Knoll | 29.04.15 | Pressespiegel
03.04.2015 – inSüdthüringen.de von Ronny Knoll
Suhl, GER Der Schießsport in Suhl steht für Tradition pur. Eine Tradition, die nicht zuletzt durch die erst 22-jährige Cornelia Weiß hoffnungsvollen und frischen Wind erfährt.
Präzision, Tradition, Leidenschaft: Die Stadt Suhl blickt in puncto Jagdsport und Sportschießen auf eine einzigartige und erfolgreiche Geschichte zurück. Und so ist es kein Wunder, dass die beschauliche Thüringer Kommune am Rennsteig – die zuletzt als professioneller und nicht zuletzt sympathischer Ausrichter von Welt- und Europameisterschaften auf sich aufmerksam machen konnte – sich seit knapp zehn Jahren auch offiziell als Waffenstadt bezeichnen darf. Doch wie in so vielen Sportarten hadert auch der Schießsport in Suhl mehr und mehr mit einem Nachwuchsproblem. Oder etwa doch nicht?
„Nachwuchsprobleme gibt es, aber wir müssen auch nicht schwarzmalen“, ist sich Cornelia Weiß sicher und ergänzt: „Mit elf Jahren stand ich im Carl-Fiedler-Gymnasium vor der Wahl, was ich gerne im sportlichen Bereich machen will. Unter anderem konnte ich mich zwischen Volleyball, Rodeln oder Schießen entscheiden. Ich habe mich für den Schießsport entschieden, und das, obwohl ich davor nie damit konfrontiert wurde. Und als ich meinen Jagdschein gemacht habe, war ich ehrlich gesagt selbst überrascht, wie viele junge Menschen neben mir saßen.“ Der Jagd- und Schießsport: Eine Entscheidung, welche die sympathische Goldlauterin bis heute nicht bereut hat. Im Gegenteil. Denn wenn man Cornelia Weiß fragt, was sie am Schießsport fasziniert, sprudelt es aus der 22-Jährigen nur so heraus: „Präzision, mentale Stärke, bis hin zur körperlichen Fitness. Das Schießen ist eine der ältesten Sportarten überhaupt und stand selbst bei den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen im Fokus. Die Tradition und all das, was der Schießsport letztlich mit sich bringt, macht einen unheimlichen Reiz aus.“
Einen Reiz, der in der jungen Suhlerin in ihrem Heimatverein, dem Förderverein Schießsportzentrum Suhl (FV SSZ Suhl), mittlerweile eine schier grenzenlose Begeisterung entfacht hat. „Ich durfte schon einige Vereine kennenlernen, aber dieser ist einfach das Beste was mir passieren konnte. Die Sportler bekommen die Hilfe, die sie benötigen und die Atmosphäre hier ist unglaublich familiär“, schwärmt Cornelia Weiß.
Eine Wohlfühl-Atmosphäre, zu der die Trap-Schützin allerdings auf außergewöhnliche Weise selbst beigetragen hat und nach wie vor beiträgt. Egal ob als ehrenamtliche Helferin bei nationalen und internationalen Events, egal ob als Übungsleiterin, Nachwuchstrainerin oder Kampfrichterin, egal ob als beliebte Ansprechpartnerin für Jung und Alt oder als Athletin im Spitzenbereich – das Aufgabenpensum der umtriebigen Sportlerin ist immens. „Bei großen Ereignissen bin ich auch mal über zwölf Stunden am Stützpunkt. Aber das ist keine Last, sondern es macht unheimlich viel Spaß.“ Ein Engagement, das auch der Waffenstadt Suhl nicht verborgen geblieben ist. Die Auszeichnung für „außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement“ war Anfang Dezember die logische Konsequenz.
Doch neben ihren Aufgaben im ehrenamtlichen Bereich kann die junge Studentin, die im vergangenen Sommer ein Studium der Sport- und Ernährungswissenschaften an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in München aufgenommen hat, mittlerweile auch auf beachtliche Erfolge im sportlichen Bereich zurückblicken. „Ich schieße Wurfscheibe Trap, dabei kommen Scheiben aus fünf verschiedenen Ständen aus dem Boden und bewegen sich in verschiedene Richtungen.“ Neben mentaler Stärke fordert die Freiluftdisziplin den Athleten dabei auch jede Menge Dynamik ab. „In unserem Alltag steht jedoch nicht nur das Schuss-Training auf dem Programm. Schwimmen, Langlauf und Krafttraining spielen hier auch eine große Rolle“, sagt Cornelia Weiß, die ihr Abitur am Oberhofer Sportgymnasium absolvierte.
Während sich die talentierte Schützin im Sommer fast täglich auf dem Gelände des Suhler Schießsportzentrums der Jagd nach den kleinen Wurfscheiben widmet, ist das Trainingspensum beim jagdlichen Schießen in den kalten und dunklen Wintermonaten nur bedingt möglich. Dennoch: Dank jungen und ambitionierten Jagd- und Sportschützen – wie sie Cornelia Weiß eindrucksvoll verkörpert – darf sich die Waffenstadt und deren lange Tradition gewiss sein, dass das Suhler Geschichtsbuch auch in Zukunft um so manch spannendes Schießsport-Kapitel erweitert wird.
Quelle:
inSüdthüringen.de – Lokalsport Suhl
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Foto: R. Knoll
von Wolfgang Lamée | 27.04.15 | News
Larnaca, CYP (Axel Krämer) Leider ohne deutsche Beteiligung – aber erst einmal zu den Finalteilnehmern! Die Trainer drängelten sich vor der Anzeige direkt hinter unserem Tisch im Aufenthaltsraum. Ich muss zugeben, dass wir diesen Platz ohne Bedacht gewählt hatten. So liefen im Prinzip die Ergebnisse ständig vor unseren Augen ab. Aber Plätze im Schatten sind hier rar und man muss oft auch noch die einzelnen Stühle verteidigen!
Reichen 121 Treffer oder können es auch 122 werden? Dann das überragende Ergebnis von Achilleos / CYP, der mit 125 „voll“ den Weltrekord von Hancock einstellte. Leider nutzte ihm das nichts, denn er bekam weder einen Quotenplatz noch eine Medaille ab. Letztendlich Platz 5 für ihn und wieder einmal die Frage nach der Gerechtigkeit der neuen Finalregeln! 122 Treffer brauchte man und damit war man noch nicht im Finale – ein Shoot off mit 4 Schützen entschied über 2 Plätze, denn alle anderen im Finale hatten die 123 erreicht! Die Trauben hängen unwahrscheinlich hoch, doch damit müssen wir uns auseinander setzen!
Verdienter Maßen gewann Bin Futais aus den Emiraten, ein sehr angenehmer Sportler – der schon seit Jahren diesen Erfolg anstrebt. Svenson aus Schweden auf dem 2. Platz und Dritter wurde Astakhov aus Russland.
Unsere Platzierungen:
Frank Cordesmeyer – 119 – Platz 30
Sven Korte – 117 – Platz 48
Tino Wenzel – 116 – Platz 60
Damit fehlten uns doch einige Treffer zum Finale. Nun gilt es aber, den Kopf nicht in den Sand zu stecken! Wir wissen, dass wir die 120 „knacken“ können und nach der Auswertung dieses Weltcups wird das zielgerichtete Training unsere Vorbereitung auf die Rangliste in Frankfurt/Oder sein. Nadine Messerschmidt war hier unser Sonnenschein und ihr Lächeln während der Serien war einfach toll!
Nun übergeben wir den Staffelstab an unsere Doppeltrap Schützen, die seit gestern im Training stehen! Auch der Großteil unserer Trap Schützen ist heute angekommen.
Also weiter geht’s auf dieser schönen Insel – und Daumen drücken!
von Wolfgang Lamée | 26.04.15 | News
Larnaca, CYP (Axel Krämer) Sehr erfreuliche Resultate bei unseren Skeet Damen hier auf der Götterinsel. Mit einem Teilnehmerfeld von 77 Damen wurde auch hier ein Rekordergebnis erreicht. Die absolute Weltspitze am Start, neben den Italienerinnen um Bacosi und Cainero auch die Amerikaner und Russen mit ihren besten Schützinnen vor Ort.
Nach einem etwas verhaltenen Training am gestrigen Tag, wollte ich die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Eines war natürlich klar, man benötigte mindestens 71 Treffer für eine Finalteilnahme. Dieses Ergebnis schien nach dem Training in weite Ferne gerückt. Aber so schnell geben sich unsere Skeeterinnen nicht geschlagen. Nadine legte eine „blitzsaubere Volle“ in ihrer ersten Runde vor, Vanessa zog mit 24 nach und Christine folgte mit 23 Treffern. Ein toller Wettkampfbeginn unseres Teams!
Als dann Nadine eine 24 in der zweiten Runde folgen ließ, glaubte keiner mehr an einen Zufall. Mit 49 Treffern lag sie ganz vorn! Vanessa und Christine zogen mit je einer 23iger Serie nach! Ab Mittag kam Wind auf, der auch unserem Tino zum Verhängnis wurde, er schoss zur gleichen Zeit mit Nadine.
Meine Haarfarbe (ist sowieso schon grau) wurde nach Stand 1 noch einen Tick heller – denn Nadine schoss die Hochhausscheibe vorbei. Trainer im Schockzustand auf Stand 3 – der nächste Fehler von Nadine. Schnell ein Zeichen geben (ist ja jetzt erlaubt) – volle Kanne drauf halten! Auch wenn Du das Ziel nicht siehst, musst Du abdrücken! Damit kann Nadine umgehen – sie zog durch! Mit 72 schoss sie eine neue persönliche Bestleistung – und das zu einem Weltcup. Damit war sie qualifiziert für das Finale – ihr absolut erstes Damenfinale!
Dann war der Druck letztendlich doch zu groß – ging es doch um Quotenplätze für Olympia! Mit dem 6. Platz unter 77 Damen hat sie ein absolutes Top Ergebnis erzielt! Ihr Suhler Trainer – Jürgen Raabe hat hier eine ganz tolle Arbeit geleistet! Vanessa mit guten 68 Treffern auf dem 21. Platz und Christine belegte mit 66 Treffern den 32. Platz!
Nun sind unsere Männer ab Morgen gefragt, die Vorleistungen: Sven 48 / Frank und Tino je 46 Treffer. Auch hier mit 121 Teilnehmern eine sehr gutes Starterfeld. Im Moment jedoch nur 3 Schützen mit 50 voll, dafür aber 15 Schützen mit 49 Treffern dahinter! Der Wind macht sich in diesen Ergebnissen bemerkbar! Der Finaleingang wird wohl trotzdem wieder bei 121/122 Scheiben liegen. Also nur eine Devise – Angriff!!!!
Nadine wird uns bereits Morgen verlassen, alle anderen fliegen dann am 28.4. nach Hause. Unsere Doppeltraper sind mit dem Coach Uwe Möller gut gelandet und bereits ins Training eingestiegen! Dann bitte Daumen drücken für unsere Skeet Männer!
von Wolfgang Lamée | 23.04.15 | News
Larnaca, CYP (Axel Krämer) Nach einer sehr entspannten Reise – von Frankfurt fliegt man nur 3 Stunden – trafen wir hier in Larnaca wohlbehalten ein. Die Regenpfützen auf dem Rollfeld machten uns schon stutzig, wir sind doch hier schließlich auf der Sonneninsel.
Die Waffen waren alle da und das „Durchchecken“ dauerte gefühlte 10 Minuten! Dann schnell den Mietwagen geordert und ab in unser Hotel am Strand und auf der Strasse immer schön links bleiben!. Da wir nun seit 24 Jahren das Lordos Beach genutzt haben, waren wir so risikofreudig und sind in das 20 Meter entfernte Sandy Beach gezogen! Die Deutschen lieben nun mal keine Überraschungen!
Mit unserem Tino haben wir bei den Männern einen Leitwolf dabei, der mit seinen Welpen Sven und Frank seine Runden drehte. Auf der Fahrt zum Stand dann schon der erste Starkregen mit Blitz und Donner. Trotzdem begannen wir unter diesen Bedingungen mit der ersten Trainingsrunde. Schließlich kann es uns am Wettkampftag ja auch erwischen!
Es war ernüchternd – die Scheiben landeten mitunter vor dem Schussbegrenzungspfahl! Da braucht man schon eine gehörige Portion Selbstvertrauen, um diese erste Runde einordnen zu können. Aber unser Team ist gut drauf und so waren die folgenden Runden gut!
Der Andrang ist groß und es sind sogar schon die ersten Doppeltrapper hier! Morgen das inoffizielle Training, die Männer erhalten drei und die Frauen zwei Runden! Wir haben 22 Männerrotten mit 130 Startern und bei den Damen sind es 11 Rotten mit 65 Starterinnen! Der „Run“ auf die Quotenplätze geht weiter!
von Sebastian Stöber | 22.04.15 | Pressespiegel
PRESSE: Sparkassen-Juniorencup in Neiden war erstmals ein Normenwettkampf
Torgauer Zeitung
Bericht von TZ-Chefredakteur Sebastian Stöber
