von Axel Krämer | 12.04.21 | News
Frankfurt/Oder (GER) – Das Jahr begann genauso, wie das vergangene Jahr aufgehört hatte… Unsicherheit aufgrund der CORONA-Pandemie in allen Bereichen bestimmte den Sportbetrieb an unseren Stützpunkten begleitet von vielen offenen Fragen!
Training möglich – für alle, oder nur für wen? Dürfen Landeskader trainieren, oder nur Bundeskader? Dürfen wir Wettkämpfe schießen und wird es internationale Wettkämpfe geben? Weltcups in Marokko und Indien fanden statt – aber ohne uns! Eine richtige Entscheidung des Verbandes, oder zu früh entschieden? Wird es nationale Wettkämpfe in Deutschland geben, oder wird alles abgesagt? Wie werden DSB-Ranglisten durchgeführt, die Deutschen Meisterschaften abgesichert? Welche Informationen kommen vom DOSB? Wie verhält sich unser Verband – wer liefert eine Strategie und wer gibt uns die Richtung vor?
Mit diesen Fragen der Sportler*innen und Betreuer*innen mussten wir uns zum ersten Wettkampf der Saison auseinandersetzen! Auf viele dieser Fragen konnten wir keine Antwort geben!
Wir konzentrierten uns in Frankfurt/Oder auf unsere Tagesaufgaben, hielten uns strikt an das Hygienekonzept und versuchten diesen Wettkampf für alle Teilnehmer*innen so sicher wie möglich zu organisieren. Im Trainerkreis legten wir folgende Strategie fest:
- Anreise am Wettkampfort mit einem negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest!Die schriftliche Bestätigung wurde bei jeder Person abgeheftet.
- Abgabe des „Fragebogens zur Einlasskontrolle“! Dieser wurde ebenfalls abgeheftet!
- Ausgabe der Selbsttests mit Anwendungshinweisen, diese sind für alle außerhalb der Anlage untergebrachten täglich vor dem Betreten der Anlage durchzuführen, das Ergebnis ist mit einem Foto zu dokumentieren und an die verantwortliche Person zu senden! Sportler*innen und Betreuer*innen in der so genannten „Blase“ führen diesen Selbsttest alle zwei Tage durch!
- Ausgabe der „Selbsttests“ an alle an dieser Maßnahme beteiligten Personen (Organisation, Technik, Catering etc.)
- Im Vorfeld wurde durch den Bundesstützpunktleiter FFO festgelegt, welche Aufenthaltsmöglichkeiten durch wen zu nutzen sind um größere Ansammlungen zu verhindern, eine tägliche Reinigung, Desinfektion aller Räume wurde organisiert!
- Einhaltung der AHA-Regeln in den Räumen und auf dem Schießstand
- Beim Auftreten eines positiven Tests greift Plan B – Der Sportler bleibt isoliert, bis ein Antigen-Schnelltest ein weiteres Ergebnis liefert. Sollte dies ebenfalls positiv sein – wird der Sportler sofort zum PCR Test geschickt!
Ein „mordsmäßiger“ Aufwand, der aber durch die Hilfe und Einsicht ALLER gut umgesetzt werden konnte. Unser Ziel war es, diese erste EM-Qualifikation sicher zum Abschluss zu bringen! Die Meinung aller besagte, dass dieser enorme Aufwand bis zu max. 100 Personen auf der gesamten Anlage gut zu bewältigen ist und die sportliche Leistung nicht beeinträchtigt wird!
Nun aber zum Wettkampf an sich.
Ein übersichtliches Teilnehmerfeld von 29 Trap- und 33 Skeet-Schützen*innen. Das erfreuliche dabei – auch die Juniorinnenklassen konnten besetzt werden. Wetter wie gewohnt, Regen, Wind und Sonne – aber dafür sind wir ja eine Außendisziplin! Spannung lag in der Luft, ging es doch um den ersten Schritt in Richtung Europameisterschaft. Während im Trap-Bereich das Top-Team-Tokio für die EM gesetzt ist, so gibt es im Skeet-Bereich keinen Bonus.
Gute Leistungen sind hier zu nennen:
Unsere Junioren:
John Kellinghaus 118
Malte Schnieders 112
Unsere Juniorinnen:
Emilie Bundan 107
Patricia Dannler 107
Unsere Damen:
Nadine Messerschmidt 119
Christine Wenzel 117
Katrin Murche 115
Unsere Männer:
Vincent Haaga 122
Tilo Schreier 120
Marco Kroß 119
Paul Pigorsch 118
Sicherlich gibt es noch „Luft nach oben“, aber diese Ergebnisse beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wir die wettkampffreie Zeit sinnvoll genutzt haben. Nun geht es weiter nach Suhl und in 14 Tagen wird sich zeigen, wer bereit ist für die große Aufgabe in Ossijek – dem Kampf um weitere Quotenplätze!
Gesamtergebnisliste: TRAP & SKEET
Übrigens gab es heute in Thüringen den nächsten Schnee – 10cm! Aber wir bleiben optimistisch!
von Axel Krämer | 16.02.21 | News
Suhl, GER – Es ist sehr ruhig geworden im Flintenbereich – so erscheint es vielleicht den Beobachtern unserer schönen Disziplin – aber dem ist bei weitem nicht so!
Alles lief so gut für uns zum Weltcup 2020 auf Zypern, die Olympiade fest im Blick, die Wettkampfstrecke über Kairo und New Delhi geplant, weitere Quotenplätze zur Europameisterschaft in Ossijek unser Ziel! – Doch dann brachte ein kleiner Virus die gesamte Welt in eine Schieflage!
Wettkämpfe wurden abgesagt, das Training gestoppt – alle waren verunsichert, Entscheidungen wurden erwartet, aber wie entscheiden…
- Müssen die Trainer vielleicht in Kurzarbeit?
- Was passiert mit den Behördensportlern?
- Läuft die Unterstützung unserer Leistungszentren weiter wie geplant?
Man spürte existenzielle Sorgen, nicht nur bei den Sportlern und Trainern – sondern auch bei einigen Stützpunkten. Warum sollte der Sport auch verschont werden, wenn doch eine ganze Wirtschaft kränkelt!
Der DSB traf mutige Entscheidungen und das immer unter der Prämisse:
“Die Gesundheit unseres Teams steht an oberster Stelle!“
Eine Bewertung von außen ist immer schnell bei der Hand – pro und contra!
Wir – die Flintendisziplinen – trafen eine Entscheidung für uns. Wir pausieren nicht, sondern wir nutzen diese wettkampfarme Zeit um zielgerichtet an der Technikumsetzung unter erhöhten Umfängen zu arbeiten. Alles was in der Wettkampfsaison liegen bleibt, wurde angepackt.
Wir intensivierten die Stützpunkttrainingsmaßnahmen und erhöhten damit die Belastungsumfänge, wir nutzten zielgerichtet den Einsatz der Leistungsdiagnostik, wir brachten unseren Kadern die Sportpsychologie mit ihren vielen Facetten näher und wir integrierten die Athletik, als festen Bestandteil, in die Trainingsplanung!
Durch IDA (Erfassung von Trainings- und Wettkampfdaten und deren Analyse) am IAT Leipzig ist eine statistische Aufarbeitung möglich! Und das nicht nur für unsere Spitzenkader, sondern bis hin zu den Landeskadern!
Die ITP’s wurden mit den Heimtrainern erarbeitet und müssen nun ständig den veränderten Bedingungen angepasst werden. Wir arbeiten faktisch im Wochenrhythmus und wollen trotzdem mit unseren Spitzenschützen nach Tokio!
Trotz Schnee, Eis und Minusgraden läuft das Training in den Stützpunkten und Vereinen. Die Stimmung ist gut, wir werden häufig getestet – gehört schon fast zum Trainingsalltag – und wir sind bereit für kommende Wettkämpfe.
Die nationale Wettkampfstrecke steht:
- EM Qualifikation in Frankfurt/Oder (10./11.04.21)
- EM Qualifikation in Suhl (24./25.04.21)
- DSB Rangliste in Berlin (08./09.05.21)
- DSB Rangliste in Frankfurt/Oder (19./20.06.21)
- Deutsche Meisterschaft in München (01.-04.09.21)
Ich hoffe, dass wir uns gesund und munter zu diesen Wettkämpfen wieder sehen!

von Werner Diener | 31.01.21 | News
Köln, GER – Lieber etwas spät als NIE, die Förderkreislotterie startet in kürze in (Corona) Jahr 2021…
Liebe Freunde der… Mist… Doppelmist… ach, wie heißen die nochmal… das kommt davon, wenn man wegen dem ganzen Corona-Mist nicht mehr auf den Schießstand darf…110mm breit, 25mm hoch – Gab es auch schon mal in Gelb, sind jetzt in Orange… ich füge mal ein Bild bei.

Also, liebe Freunde der… Ihr wisst schon!
Es hat etwas länger gedauert, aber die Genehmigung ist durch und die Lose der
Lotterie des Förderkreises 2021
sind im Druck und kurzfristig erhältlich. – Soweit das Wichtigste!
Wer die neuen Jahreskalender des Förderkreises schon erhalten hat, wird feststellen das der Termin für die Deutsche Meisterschaft FEST eingetragen ist. Nach unseren Informationen soll die DM definitiv durchgeführt werden, womit die Verlosung wieder an Ihrem angestammten Platz stattfinden könnte. Aber wer weiß heute schon, was Ende August ist. Noch schnell zwei kurze Infos in eigener Sache:
Corona-Bedingt hat unser Mitglied Dominik Allartz die Herausgabe der Zeitschrift „Die Flinte“ einstellen müssen. Er wird uns aber dennoch erhalten bleiben und uns tatkräftig unterstützen. Die Onlinepräsenz der Zeitschrift „Die Flinte“ bleibt bestehen.
Wir planen unser alljährliches Treffen des Förderkreises für 2021 Anfang Mai im Zuge der 1. Rangliste in Berlin Hoppegarten durchzuführen. – Wir planen es! Angedacht war, am „Bratwurst für alle Tag“ teilzunehmen und eventuell die eine oder andere Trainingsrunde mit zuschießen. Wir planen es jedenfalls so. Eventuell könnte man dann am Trainingstag noch die eine oder andere original Olympia München 1972 – wie heißen die Dinger jetzt? – in den Runden ausschießen, in denen Mitglieder des Förderkreises teilnehmen. (dürfen?)
Soweit das neuste. Leider nicht viel, aber in diesen wirren Zeiten schon sehr viel!
Liebe Freunde der…???,
bitte bleibt gesund und beachtet die AHA-Regeln – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske tragen – auf das wir uns bald alle wieder auf den Schießständen dieses unsers schönen Landes wiedersehen können.
Werner Diener
Mitglied des Förderkreises Wurfscheibe

von Jannik Röttger | 13.09.20 | News
Rennerod, GER – Von März bis August sind alle nationalen und internationalen Wettkämpfe des Deutschen Schützenbundes aufgrund der Corona-Krise ausgefallen. Das fiel nicht nur Schützen, Trainern und Betreuern schwer, auch die DSB-Flintenkampfrichter, ohne die der ordnungsgemäße Ablauf von Wettkämpfen und Meisterschaften nicht denkbar ist, mussten ihre Jahresplanung über den Haufen werfen.
Von den Ranglisten über die Juniorenweltmeisterschaft in Suhl bis zu den DMs in den FITASC-Disziplinen – Einsatzleiter Jannik Röttger hatte jede Veranstaltung durchgeplant, Hotelzimmer gebucht usw. Ohne den regelmäßigen persönlichen Kontakt und den fachlichen Austausch während der Wettkämpfe fällt es auch schwer, immer auf dem neusten Stand des nationalen und internationalen Regelwerks zu bleiben.

Erstmals fand daher eine Online-Kampfrichterfortbildung speziell für die Flintendisziplinen statt. Gemeinsam mit DSB-Lehrreferent Stefan Hoffmann entwickelte Jannik Röttger ein Konzept und stellte aktuelle Inhalte zusammen. Im Fokus der Online-Veranstaltungen standen die aktuellen Regeländerungen im Teil 3 der Sportordnung, die Rolle des Kampfrichters bei der Außendarstellung im Final und der ab 2021 im DSB angebotene Wettbewerb Skeet Mixed Team. An drei Abendterminen mit über 20 Teilnehmern wurden die Themen aufbereitet und intensiv diskutiert. So sind unsere Flintenkaris trotz Corona-Krise up to date. Auch ökologisch setzt das neue Online-Ausbildungskonzept neue Maßstäbe. Mussten bislang die Kampfrichter von Norddeutschland bis Oberbayern an einen weit entfernten Tagungsort anreisen, können Sie sich nun bequem von zu Hause fortbilden ohne unnötige Wegstrecken.
von Wolfgang Lamée | 01.09.20 | News
Frankfurt/Oder, GER – Im Kreis der Kaderathleten konnte am 22.08.2020 während des 1. Kaderleistungsüberprüfungswettkampfs Trap in Frankfurt/Oder weitere Munitionsstipendien der RUAG Ammotec GmbH als Mitglied des Förderkreises Wurfscheibe und des Deutschen Schützenbundes übergeben werden.

Die Absage der Deutsche Meisterschaft 2020 durch den DSB aufgrund der Corona-Situation wurden auch im Trap die 3 ‚Besten‘ der Schülerklasse zur Deutschen Meisterschaft 2019, mit den begehrten Stipendien bedacht.
Der Grundstein der Schülerklasse bei den Deutschen Meisterschaften, wurde vor 3 Jahren gelegt, der Start verlief etwas zögerlich, im Verlauf betrachtet zeigt sich eine sehr gute Entwicklung und diese jungen Nachwuchsschützen wollen wir hiermit unterstützen und motivieren.
Die Übergabe der Stipendien erfolgte durch den Bundestrainer Trap Uwe Möller, in Anwesenheit des Bundesstützpunktleiters Frankfurt/Oder Benno Bölke und dem Bereichsleiter Frankfurt/Oder des OSP Brandenburg Sylvio Kroll.
Bei kühlen 24 Grad und leichtem Wind konnten sich gleich drei Trap Nachwuchsschützen über diese Unterstützung freuen. Finn-Klaus Maier (Freiburger Wurfscheibenschützen), Romy Gramowski sowie Tim-Luka Schmidt beide vom Landesschützenverband Mecklenburg-Vorpommern.
Tim-Luka und Romy nutzen auch gleich die Chance der freien Stände nach Beendigung des 1. Wettkampftages, für einige Trainingsrunden mit ihrem Heimtrainer Mike Stöcker (Polizeischützenverein Grimmen e.V).