Orimattila die 10te

Orimattila die 10te

Orimattila, FINBereits zum 10. Mal treffen sich die Juniorinnen und Junioren hier auf der sehr gut vorbereiteten Schießsportanlage in Orimattila, um in den olympischen Klassen Trap und Skeet ihr Können unter Beweis zu stellen. Neben den Schweden, Finnen, Tschechen, Engländern, Estonen, Letten, Amerikanern, Indern, Norwegern, Italienern darf natürlich unser Team auch nicht fehlen und wir gehen mit jeweils fünf Schützen in beiden Disziplinen an den Start. Wir sind personell einer der stärksten Nationen. Insgesamt sechzig Schützen, ein überschaubares Feld trifft sich hier zum sportlichen Vergleich.

Ich führe die nicht so guten Teilnehmerzahlen darauf zurück, dass nun auch jährlich zwei Weltcups bei den Junioren ausgetragen werden und die Verbände diese finanzielle Last nicht stemmen können oder vielleicht auch nicht wollen. LIEBER FÖRDERRKREIS,DANKE UND GUT DASS ES EUCH GIBT!!! Weltcups in Australien und nächsten Jahr Peru???

Unsere Anreise verlief reibungslos und wir hatten nicht das Pech wie unsere Freunde in Tuscon, dass irgendetwas fehlte.

Gestern der erste Trainingstag begann gleich mit einem einstündigen Stromausfall und wir waren gezwungen zu warten. Aber dies stellte kein Problem dar und wir konnten unsere Trainingsrunden drehen. Da wir über drei Tage den Wettkampf bestreiten, haben wir uns dazu entschlossen, mit einer etwas höheren Trainingsbelastung in den Wettkampf am heutigen Tag zu gehen. Aber keine Angst und irgendwelche falschen Schlüsse ziehen, alle sind wohl auf und wir können hochmotiviert ins Wettkampfgeschehen einsteigen. Es wurde niemand überbelastet.

An meiner Seite ist auch Paul Butterer, welchen seinen Einstand als Trainer hier vor Ort gibt. Und dies macht er mit aller Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Morgen dann die offizielle Eröffnung und um Punkt 10.01 Uhr starten unsere Mädels. Ergebnisse unter www.osu.fin

Ein großes Dankeschön an den FK Wurfscheibe, ohne euch wäre dies nicht zu 100% realisierbar, dem DSB und den Damen der Geschäftsstelle, die alles zu unserer Zufriedenheit im Vorfeld organisiert haben. Nun sind unsere jungen Schützen an der Reihe mit ihren Leistungen, dies zu honorieren.

  

Unseren Schützen in Tuscon viel Erfolg und wir werden übers Internet alles verfolgen und wünschen euch alles Gute und eine Menge Volltreffer.

Info: 2. DSB-Rangliste 2018 in Berlin

Info: 2. DSB-Rangliste 2018 in Berlin

Meldeschluss

30. April 2018

Aktueller Stand: 17.06.2018

Samstag, 17.06.2018
Ergebnisse online…

Samstag, 16.06.2018
Zwischenergebnisse nach Tag 1 online…
TRAP SKEET

Freitag, 15.06.2018
Veranstaltung online…
Startlisten online…

Allgemeine Informationen

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Allgemeine Richtlinien

Startlisten

Trap
Skeet

Ergebnisse

Trap
Skeet


Kontakt / Ansprechpartner

Michael Eck
Bundesreferent Flinte
michaeleck[at]t-online.de

 

Maltesische Windspiele gingen weiter…

Maltesische Windspiele gingen weiter…

Siggiewi, MLTDie Anreise der Trapschützen letzten Freitag verlief wiedererwartend unspektakulär, bis auf den Flug von Berlin nach Frankfurt. Jeremy Schulz und Katrin Quooß saßen im Flieger als der Kapitän mit der Ansage um die Ecke kam, dass der Flieger nicht starten kann, da in Frankfurt gerade ein Unwetter zu Gange ist. Das hatte die Folge, dass sie 50 Minuten im Flieger sitzen mussten bis es dann endlich losging.

Somit hatten sie ihren Anschlussflug nach Malta verpasst. Da an diesem Tag noch 40 weitere Flüge gestrichen werden mussten, war es schon sehr spannend, ob es dann noch was wird mit der Anreise nach Malta. Zwei drei Telefonate mit Teamsportreisen später ging es dann doch noch fix. Im Flieger haben sie noch einmal gefragt ob denn auch das Gepäck verladen wurde und es wurde Ihnen versichert, dass dies der Fall ist.

Gute zwei Stunden später in Malta gelandet, am Gepäckband wartend, stellten Sie dann fest, dass die Stewardess gelogen hatte… KEIN Gepäck für die Zwei!
Ab zu Lost & Found den Verlust melden, dann weiter ins Hotel und mit dem was sie auf dem Hintern hatten in den nächsten Tag starten (nicht so cool) – aber was blieb ihnen anderes übrig. Dann wieder zum Flughafen und auf den Flieger um 11.55 Uhr warten, zum Glück der beiden landete dieser auch planmäßig. Die Taschen kommen auf dem Gepäckband an… puh… Glück gehabt! Ein Training am Samstag war eh nicht möglich, da die Skeeter ja noch Ihren letzten Wettkampftag absolvierten.

Am Sonntag ging es dann los… bei sonnigen 35 Grad, kein Wölkchen am Himmel und bei einem leichten Lüftchen begann das PET der Frauen und das inoffizielle Training der Männer. Das Training verlief bei den Frauen sehr gut – sie konnten sich Runde für Runde verbessern und sich auf die Gegebenheiten einstellen. Bei den Jungs begann das Training sehr durchwachsen, aber mit dem nötigen Biss gaben auch sie alles. Am Abend gingen wir dann als teambildende Maßnahmen gemeinsam Essen.

Erster Wettkampftag der Frauen und PET der Männer

Es standen 75 Scheiben auf dem Programm, unsere Sonja Scheibl durfte gleich als Erste um 8:00 Uhr starten und Katrin Quooß um 8:25 Uhr. Es war ein perfekter Sommer Tag 30-37 Grad kein Wind und ein blauer Himmel. Aber durch die von rechts unter dem Dach scheinende Sonne, war die Sicht sehr schlecht und die Tauben schwer zu sehen.
Unsere Frauen ließen sich davon nicht aus der Fassung bringen. Auch die am Tag herrschende Hitze ließen sie nahe zu Kalt. Sonja konnte mit 23, 23, 21 in Summe 67 erzielen. Katrin konnte mit 25, 24, 24 noch eine Schippe drauflegen und beendete den 1. Wettkampftag mit 73 an der Spitze des Feldes – ein Hammer Start!

Die Männer konnten 2 Runden trainieren, sie hatten aber sehr viel Zeit zwischen den Runden. Es war auch hier wieder sehr durchwachsen, aber immerhin schon besser als am Tag zuvor. Abends dann wieder das gemeinsame Abendessen und dann zeitig ins Nest, da ja der 2. Wettkampftag der Frauen noch ausstand und die Männer in den 1. Tag starten mussten.

Zweiter Wettkampftag Frauen und erster Wettkampftag Männer

Rollentausch – Heute beginnt Katrin ihre erste Runde um 8:00 Uhr.
Über die Nacht zu kommen mit solch einem Ergebnis ist schon eine ganz krasse Nummer, da die Frauen ja in diesem Jahr auch 125 Scheiben schießen, so wie die Männer schon die ganzen Jahre. Aber Sie lernen mit jedem Wettkampf dazu und das ist sehr wichtig.
Mit 21 hart erkämpften Scheiben – Puder rot im Gesicht und komplett durch – kommt Katrin vom Stand. Nun ja… das heißt noch mal beißen.
11:45 Uhr Katrins letzte Runde steht an – 23 Scheiben kann Sie verhaften, der Doppelfehler war schade. Aber egal… das hieß trotz allem FINALE!!!

Sonja beginnt um 8:50 Uhr ihre erste Runde – 22 getroffenen Scheiben, die Mädels kämpften, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Mit 23 Treffern in ihrer letzten Runde, war sie 3 Scheiben vom Finaleingang entfernt und belegte am Ende Platz 13.

Bei den Junioren (Jeremy Schulz, Johannes Kulzer und Jonas Bindrich) sowie Paul Pigorsch lief es nicht so Rund, es war ein Auf und Ab. Die Runden Gestaltung lief nicht ganz und jeder Blick nach rechts oder links wurde mit einem Fehler bestraft.

Der Finaleingang bei den Frauen lag bei 115 Scheiben, zum Finale gib es nicht viel zu sagen. Es ging Auf und Ab und das nicht nur durch den Wind, sondern auch mit den Platzierungen. Am Ende war ziemlich schnell klar, dass die ersten Drei des Vorkampfes auch die Podiumsplätze belegen. Das hieß…

The SILVER MEDAL goes to Katrin Quooß from Germany!!! Der Hammer!!!

Die Siegerehrung wurde direkt im Anschluss an das Finale sehr zügig durchgeführt, aber durch die Doping-Kontrolle von Katrin dauerte es ein wenig länger, so dass wir erst um 20:18 Uhr den Schießstand verlassen konnten.

Zweiter Wettkampftag Männer

Am 2ten Wettkampftag der Männer zeigte der Wind was er so richtig drauf hat.
Jonas ging als erstes um 8:30 Uhr an den Start, es war schon sehr windig in den frühen Morgenstunden. Es sollte nicht alles gewesen sein wie sich später rausstellte.
Paul folgte gleich im Anschluss, der Wind wurde so stark das die ,,Shotnet‘‘-Anlage einfach mitten in der Runde die Netze runter lies. Die Runde wurde noch zu Ende geschossen, dann hieß es 90 Minuten Pause und die Maltesischen Windspiele gingen weiter. Es kämpften alle bis zum Schluss. Am Ende waren es für Jeremy und Johannes je 100 Scheiben, für Jonas 87 und für Paul 109 Scheiben.

Trap-Mixed-Team Wettkampf

Um 8:00 Uhr ging es zum Frühstück, danach raus auf die Anlage und dort stellten Sie dann fest, dass es heute weiter gehen wird mit dem Wind. Wenn es gleichmäßiger Wind gewesen wäre, dann hätte man sich drauf einstellen können – aber das war uns vergönnt. Von einer Windböe zur nächsten absolvierten Katrin und Paul ihre drei Runden.
Resümee 126 Scheiben von 150 – nicht gut, aber immerhin im Mittelfeld. Da auch alle anderen Teams ihre Fehler schossen, fehlten uns nur 4 Scheiben zum Finale – hört sich dann gleich nicht mehr so schlimm an!!!

So Team Trap meldet sich ab, jetzt geht der Flieger in die Heimat!

Info: 2. RWS-Jugendverbandsrunde 2018 in FFO

Info: 2. RWS-Jugendverbandsrunde 2018 in FFO

3. RWS Jugend- und Juniorenverbandsrunde 2016

Meldeschluss

31. März 2018

Aktueller Stand: 3. Juni 2018

Sonntag, 3. Juni 2018
Ergebnisse TRAP & SKEET online…

Samstag, 2. Juni 2018
Zwischenergebnisse TRAP & SKEET online…

Freitag, 1. Juni 2018
Startlisten TRAP & SKEET online…
Veranstaltung online…

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Erfolgreicher Test auf EM-Anlage in Österreich

Erfolgreicher Test auf EM-Anlage in Österreich

Leobersdorf, AUTHeute nun endlich ein Bericht von der „Austria-Trophy“ in Leobersdorf (Niederösterreich) am vergangenem Pfingstwochenende, dort wo in diesem Jahr die Europameisterschaften im Flintenschiessen stattfinden werden. Am Start jeweils 3 Juniorinnen und 3 Junioren im Trap bzw. Skeet.

Die Anreise gestaltete sich fast problemlos, als Erstes besichtigten wir die Wettkampfstätte – die zurzeit noch einer kleinen Baustelle gleicht. Im Hotel angekommen wurde uns jedoch mitgeteilt, dass für unsere Mannschaft keine Zimmer gebucht sind. Nach vorlegen unserer Reiseunterlagen, großes entsetzen bei der Dame an der Rezeption. „Ja, die Deutsche Mannschaft war für dieses Hotel gemeldet, aber nicht eingetragen!“
Nachdem die Dame eine Stunde telefonierte, waren alle erleichtert – unsere Mannschaft war unter „AUSTRIA-TROPHY“ gebucht! Ende gut, alles gut.

Donnerstag früh morgens ging es zum freien Training auf den Stand. Wir bekamen die Start und Trainingslisten und mussten dabei feststellen, dass die ersten Rotten mit unseren Sportler am Wettkampftag bereits um 07:30 Uhr an den Start mussten und um 19:30 Uhr die letzten Wettkampfrunden anstanden. Was natürlich Durchhaltevermögen von uns allen erforderte.

Übrigens sind hier auf allen Ständen Laporte-Maschinen eingebaut und es werden auch Laporte-Scheiben geworfen. Die Maschinen sind ziemlich straff eingestellt, mache Maschinen werfen sichtlich weit über 80 Meter. Es betätigte sich wieder, dass Flintenschiessen nichts für Weicheier ist.
Hinzu kam noch die Wetterprognose mit angesagtem Regen, wir hatten jedoch Glück und Sonne pur – dafür dann kleine Sonnenbrände im Gesicht, Nacken und sonstigen freien Körperstellen.

Damit soll nun die Vorgeschichte beendet sein und ich komme zum Wettkampfgeschehen welches auf den Trap-Bereich beschränkt ist, denn die Trainerkollegen der Disziplingruppe Skeet werden sicherlich ebenfalls noch einen Bericht verfassen.

Vorneweg sei gesagt, unsere Sportler gaben ihr Bestes und die Gefühlswelt von uns Trainern glich einer Fieberkurve. So kam es vor, dass nach einer 25 eine 18 folgte und nach einer 20 wieder eine Volle. Es wurde hart gekämpft, leider wollte Mann oder Frau manchmal zu viel.

Die Siegleistung unserer Juniorin Kathrin Murche mit 109 Scheiben möchte ich jedoch hervorheben, die sich recht ordentlich verkaufte. Ihre beiden Mannschaftskameradinnen Marie-Luise Meyer und Pauline Lindner belegten die Plätze sieben und acht, sie konnten ihr Leistungspotential noch nicht wie gewünscht voll ausschöpfen.

Bei unseren Jungs sah es ähnlich aus – Johanns Kulzer belegte einen erfreulichen dritten Platz mit 112 Scheiben, Jeremy Schulz kam mit 108 Scheiben auf Platz 5 und Jonas Bindrich mit 107 Scheiben belegte Platz 7. Leider gab es bei diesen beiden Sportler ebenfalls noch zu starke Schwankungen in den einzelnen Serienergebnissen zu verzeichnen.

Pfingstmontag nutzen wir um uns in der offenen Klasse, bei den Mixwettkämpfen zu testen und gingen mit drei Mannschaften an den Start. Bei dieser neuen Wettkampfart ging es vor allen darum, dass hier unsere Juniorinnen und Junioren Erfahrungen sammeln sollten. Hier belegten wir mit Schulz/Murche Platz 10 die beste Platzierung.

Und nun geht es direkt weiter nach München, denn dort steht der erste Ranglisten-Wettkampf an.
Abschließend sei dem Förderkreis Wurfscheibe gedankt, die es wieder mit ermöglichten, dass wir an diesem Wettkampf mit unserem Juniorenkader teilnehmen durften.