Erich von Bernstorff-Gyldensteen

Erich von Bernstorff-Gyldensteen


Erich Adolf Ernst Graf von Bernstorff-Gyldensteen (* 26. Juni 1883 in Raguth; † 6. Oktober 1968 in Tønder, Dänemark) war ein deutscher Sportschütze.

Leben

Erich Graf von Bernstorff-Gyldensteen trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm an. Mit der Mannschaft gewann er im Trapwettkampf die Bronzemedaille. Im Einzel belegte er in der gleichen Disziplin den 17. Rang mit 84 von 100 Scheiben.

Er heiratete die dänische Gräfin Agnes Louise Sophie Krag-Juel-Vind-Frijs und zog nach Dänemark. Dort wurde er königlicher Kammerherr und Hofjägermeister.
Co-Administrator der Oxholm-Rosenfeldt Fideikommis, Shareholder: Karen Coffee Company Ltd.

Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Bronze 1912 Stockholm Trap Team
Platz 17 1912 Stockholm Trap

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Erich Graf von Bernstorff-Gyldensteen

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Verein(e)
26. Juni 1883
Raguth
6. Oktober 1968
Tønder, Dänemark
DSSC Wittenburg
Medaillenspiegel
Olympiade

1

letzte Aktualisierung: 11.09.2021

 

Erland Koch

Erland Koch


Erland Koch (* 3. Januar 1867 in Günsdorf; † 29. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Sportschütze.

Karriere

Erland Koch trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm an. Mit der Mannschaft gewann er im Trapwettkampf die Bronzemedaille. Im Einzel belegte er in der gleichen Disziplin den 12. Rang mit 86 von 100 Scheiben. In der Disziplin Laufender Hirsch 100 m Einzelschuss wurde er 13. und mit Doppelschuss 17.

Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs starb Koch in Berlin.

Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Bronze 1912 Stockholm Trap Team
Platz 12 1912 Stockholm Trap

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

no img male
Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
Verein

3. Januar 1867
Günsdorf, Sachsen
29. April 1945
Berlin
DSSC Derneburg

Medaillenspiegel
Olympiade

1

letzte Aktualisierung: 11.09.2021

 

Horst Goeldel-Bronikowen

Horst Goeldel-Bronikowen


 

Horst Goeldel-Bronikowen (* 7. Juni 1883 in Łęgajny, Ostpreußen; † unbekannt) war ein deutscher Sportschütze.

Karriere

Horst Goeldel-Bronikowen trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm an. Gemeinsam mit seinem Bruder Alfred Goeldel-Bronikowen gewann er mit der Mannschaft im Trapwettkampf die Bronzemedaille. Im Einzel belegte er den zwölften Rang mit 86 von 100 Scheiben.

Laut einem Zeitungsartikels „Das Ostpreußenblatt“ vom 25.05.1957 hat Horst Goeldel 1923 eine gefüllte Taube, die später als „Montetaube“ (nach Monte Carlo) oder „Deutsche Jagd- und Armeetaube“ bezeichnet wurde. Hier der Zeitungsartikel…

Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Bronze 1912 Stockholm Trap Team
Platz 12 1912 Stockholm Trap
Weltmeisterschaften
Gold 1910 Ort ? Trap
Europameisterschaften
Gold 1923 Ort ? Trap

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Horst Goeldel-Bronikowen

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
.
Sterbedatum
Sterbeort
7. Juni 1883
Łęngainen, Ostpreußen
„heute Legajny, Polen“
?
?
Medaillenspiegel
Olympiade

1

WM

1

EM

1

letzte Aktualisierung: 11.09.2021

 

Alfred Goeldel-Bronikowen

Alfred Goeldel-Bronikowen


 

Alfred Goeldel-Bronikowen (* 12. März 1882 in Łęgajny, Ostpreußen; † unbekannt) war ein deutscher Sportschütze.

Karriere

Alfred Goeldel-Bronikowen trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm an. Gemeinsam mit seinem Bruder Horst Goeldel-Bronikowen gewann er mit der Mannschaft im Trapwettkampf die Bronzemedaille. Im Einzel erkämpfte er sich in der gleichen Disziplin die Silbermedaille mit 94 von 100 Scheiben.

Internationale Erfolge

Olympische Spiele
Silber 1912 Stockholm Trap
Bronze 1912 Stockholm Trap Team

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Deutsche Erfolge „FLINTE“ – International

Alfred Goeldel-Bronikowen

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
.
Sterbedatum
Sterbeort
12. März 1882
Łęngainen, Ostpreußen
„heute Legajny, Polen“
?
?
Medaillenspiegel
Olympiade

1

1

letzte Aktualisierung: 11.09.2021

 

Albert Preuß

Albert Preuß


Albert Preuß (* 29. Januar 1864 in Axien; † 19. Dezember 1934 in Bad Saarow) war ein deutscher Sportschütze, Weidmann, Waffentechniker und Fachautor.

Preuß wurde in Axien bei Annaburg, circa 30 km südöstlich von Wittenberg in Sachsen geboren, bereits im jugendlichem Alter von 13 Jahren wurde er von seinem Onkel Georg Preuß zu Neufalz/Oder – der in Schlesien als tüchtiger Jäger und Schütze in weiten Kreisen bekannt war – mit der Handhabung von Jagdwaffen bekannt gemacht und als Jäger herangebildet. Als 15-jähriger erlegte er mit seiner Lefaucheux-Büchsflinte bei einer Treibjagd 23 Kaninchen ohne Fehlschuss.

Sportliche Laufbahn

Der später in Charlottenburg lebende 27-jährige wurde 1891 als Mitglied des Deutschen Schießvereins erstmalig Meisterflugschütze Deutschlands, die bis dahin noch nie erreichte Trefferquote von 92% erzielte er mit einem Winchester-Repetierflinte Mod. 1887. In den folgenden Jahren konnte ihm dieser Titel keiner streitig machen, er wurde insgesamt neunmal Meisterflugschütze Deutschlands, viermal Vizemeister und belegte dreimal den dritten Platz.
Im Alter von 48 Jahren erzielte er jedoch seinen größten Erfolg, die Bronzemedaille mit der Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Im Einzel belegte er den 5. Rang mit 88 von 100 Scheiben. In der Disziplin Laufender Hirsch 100m-Einzelschuss wurde er 23-zigster und mit Doppelschuss 18-ter.
Für die Olympischen Spiele 1916, die dann allerdings kriegsbedingt ausfielen, stellte Preuß die deutsche Mannschaft zusammen und betreute sie. Zusätzlich war er Vertreter des Schießsports im „Deutschen Reichsausschuss für Olympische Spiele“ und deren Wettkampfausschuss, sowie Mitglied der Schießstandkommission.

Berufliche Laufbahn

Preuß zog 1890 nach Charlottenburg, da er als  Bureau-Beamter bei der  königlichen Eisenbahndirektion Berlin arbeitete und wurde dort später Magistrats-Assistent im Staatsdienst.
Im Jahr 1900 wurde er Leiter der „Waffentechnischen Versuchsstation für Handfeuerwaffen in Neumannwalde“ bei Neudamm.
Als Leiter der Versuchsstation bot sich ihm die Möglichkeit der ständigen Vervollkommnung dieses Wissens durch fortwährende waffentechnische Untersuchungen. Den technischen Versuchen und Messungen folgten wissenschaftliche Auswertungen unter mathematisch-statistischen Geschichtspunkten.
Die Ergebnisse zahlloser Experimente, fanden aber nicht nur Eingang in mehreren Zeitschriften wie z.B. „Schuss und Waffe“ – deren Chefredakteur er war des Verlagshauses Julius Neumann-Neudamm, sondern auch in einigen Fachbüchern, z.B. „Lehrbuch des Flintenschiessens“, „Jagdwaffen“, „Anschaffung von Gewehren“, „Schießstand-Anlagen“ sowie kleinere Schriften, z.B. „Die Schusswaffe im Strafprozess“, und Gutachten über Schusswaffen, wie jenes über die „Bergmann-Maschinenpistole Modell 1932“.

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Internationale Erfolge…

Olympische Spiele

JahrWKOrtName, VornameMedailleDisziplin
1912OGStockholmPreuß, AlbertBronzeTrap Team


 

Erfolge bei Deutschen Meisterschaften…

JahrNameMedailleDisziplinKlasse
1891Preuß, Albert GoldTrapHerren
1892Preuß, Albert GoldTrapHerren
1893Preuß, Albert GoldTrapHerren
1894Preuß, Albert GoldTrapHerren
1895Preuß, Albert GoldTrapHerren
1896Preuß, Albert GoldTrapHerren
1897Preuß, Albert GoldTrapHerren
1900Preuß, Albert GoldTrapHerren
1902Preuß, AlbertSilberTrapHerren
1903Preuß, Albert GoldTrapHerren
1904Preuß, AlbertSilberTrapHerren
1910Preuß, AlbertSilberTrapHerren
1912Preuß, AlbertSilberTrapHerren
1920Preuß, AlbertBronzeTrapHerren
1922Preuß, AlbertBronzeTrapHerren
1924Preuß, AlbertBronzeTrapHerren
1927Preuß, AlbertBronzeTrapHerren
1927Preuß, AlbertSilberTrap TeamHerren

 

Fachliteratur

1 Lehrbuch des Flintenschießens
Preuß, Albert. – Neudamm : J. Neumann, 
4. Auflagen 1905 – 1912 – 1920 – 1928
2 Jagdwaffen
Preuß, Albert. – Neudamm : J. Neumann,
3. Auflagen  ???? – 1922 – 1930 von d. Verf. „Anschaffung u. Einschießen von Gewehren“
3 Allgemeine Richtlinien für jagdliches Übungs- und Preisschießen
Preuß, Albert. – Neudamm : J. Neumann,
1926
4 Schießstand-Anlagen
Preuß, Albert. – Neudamm : J. Neumann,
1925
5 Anschaffung von Gewehren
Preuß, Albert. – Neudamm : Neumann,
1919
6 Die Schußwaffe im Strafprozess
Preuß, Albert. – Neudamm : Neumann,
1913

 

Disziplin(en) TR
geboren am
Geburtsort
Sterbedatum
Sterbeort
29. Januar 1864
Axien, Sachsen
19. Dezember 1934
Bad Saarow, Brandenburg
Medaillenspiegel
Olympiade

1

DM

9

4

3

letzte Aktualisierung: 20.03.2023