von Wolfgang Lamée | 11.05.16 | Wettkämpfe
Meldeschluss
19. Juli 2016
Aktueller Stand vom 02.09.2016
TERMINE:
FREIES TRAINING „SKEET – SCHÜLER“
Am
Mittwoch, 31. August 2016 ab 15:40 Uhr (nach dem Doppeltrapwettkampf) besteht auf den Ständen D & E die Möglichkeit des freien Trainings für die Schülerklasse.
Referenten-Sitzung „FLINTE“
Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in München laden wir alle Landesreferenten „FLINTE“ zu einer kleinen Referenten-Sitzung ein. Die Sitzung hat keine spezielle Tagesordnung und dient dem Informations- und Meinungsaustausch.
Der Termin ist für Samstag, 27. August 2016 um 17:00 Uhr im Sitzungssaal des BSSB geplant.
Wir würden uns freuen, wenn alle in München anwesenden Landesreferenten „FLINTE“ unserer Einladung folgen würden.
Gez. Gerhard Furnier und Michael Eck
Landestrainerberatung „Flinte“
Die alljährliche Landestrainerberatung Flinte findet am Donnerstag, 1. September 2016 um 16:00 Uhr im Präsidentensaal des BSSB statt!
FREIES TRAINING
Am Freitag, 26. August 2016 besteht für die bereits angereisten Schützen die Möglichkeit, ein freies Traptraining zu absolvieren.
Die Anlage ist von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Auch die Schüler, die am Samstag ihren Wettkampf austragen, haben dadurch die Möglichkeit am Training teilzunehmen.
Alles zur Deutschen Meisterschaft auf der DSB-Seite…
Donnerstag, 25. August 2016
Termin Landesreferenten „FLINTE“ – Sitzung eingetragen.
Donnerstag, 18. August 2016
Teilnehmerliste aktualisiert, zusätzliche Informationen (FAQ, Busshuttle, Sicherheitsblatt) eingefügt
Montag, 25. Juli 2016
Limitzahlen zur DM online… hier die Wurfscheibendisziplinen!
Stand A // Stand B // Stand C // Stand D // Stand E
Ergebnisse – TRAP // DOPPELTRAP // SKEET
von Wolfgang Lamée | 09.05.16 | Ergebnisse
ISSF World Cup JUNIOR Rifle / Pistol / Shotgun
in Rio de Janeiro, Brasilien
vom 29. April – 6. Mai 2016
Hier als PDF-Download…

von Axel Krämer | 07.05.16 | News
Suhl, GER – 48 Nationen mit 923 Starts in allen Olympischen Disziplinen am Start. Man muss schon sagen, dass die Internationale Schützensportvereinigung (ISSF) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schützenbund und dem Schießsportzentrum Suhl hier einen Wettkampf der Junioren installiert hat, der einmalig in der Welt ist. Die Nachfrage nach dieser Art von Juniorenwettkämpfen ist groß, aber von vielen Nationen einfach nicht zu bewältigen. Diesen Juniorenwettkampf kann man getrost mit einem „normalen Weltcup“ vergleichen.
Der Competition Manager – Willi Grill – hatte seine Helfer gut instruiert und ein bewährtes Team zusammengestellt. Allein der internationalen Jury für alle Disziplinen gehörten 13 Mitglieder an, mit 3 Personen war die Jury Appeal besetzt, mit 4 Personen die Klassifikation und mit 3 weiteren Personen die Bekleidungskontrolle. Aber direkt am Sportler standen 66 Kampfrichter – und dann noch die obligatorische Dopingkontrolle. Also ein riesiger Stab an fleißigen Helfern, denen man nur für ihre unermüdliche Tätigkeit danken kann. Unsere Flinten Referees waren von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr im unermüdlichen Einsatz! Der Technische Delegierte der ISSF – Gary Anderson aus Amerika – hatte ein wachsames Auge auf alle Disziplinen!
Wie hochklassig die Felder besetzt waren, zeigen die neuen oder eingestellten Weltrekorde im Gewehr und Flintenlager!
Mit einem 3. Platz in der Nationenwertung (von 48 Nationen) kann Deutschland sehr zufrieden sein! Und erstmals seit langer Zeit, konnten auch die Flintenschützen mit einer Goldmedaille ihren Beitrag leisten.
Aber nun zu den Skeetschützen – nachdem mein Kollege schon ausführlich über die Bedingungen berichtete, komme ich gleich zur Sache!
Ein erster Erfolg für uns, war die Teilnahme von fünf Juniorinnen bei den Skeetschützen! Auch unsere Mädels mussten sich an den ungewöhnlichen Wettkampfverlauf (2 Wettkampftage) gewöhnen. Eva Reichert / BY legte mit einer „blitzsauberen“ 25 in der zweiten Runde den Grundstein für ihren Erfolg. Mit der 22 am zweiten Tag erreichte sie 68 Treffer und war mit dieser Leistung sicher im Finale! Eine tolle Leistung für unsere jüngste Schützin – die von ihrem Vater trainiert wird. Laura Quooß aus Brandenburg zeigte ihre Stärke in der letzten Wettkampfrunde – mit einer sehr guten 24 musste Laura, gemeinsam mit zwei anderen Schützinen in das Shoot off um die Finalteilnahme. Hier hieß es, drei Schützinnen fighten um einen Platz! Leider scheiterte Laura knapp und kam in diesem Feld von 33 Schützinnen auf einen ausgezeichneten 8. Platz!
Eva traf im Semifinale 11 Scheiben und im Bronze Medal Match 9 – sie belegte somit den 4. Platz! Diese Platzierung bedeutet gleichzeitig den Nominierungsvorschlag zur EM!
Unsere Bilanz bei den Mädels: Platz 4 und Platz 8 beim 2. Juniorenweltcup der ISSF! Ein toller Erfolg unserer Sportlerinnen und eine tolle Leistung der betreuenden Trainer!
Am letzten Tag dann die Entscheidung unserer männlichen Junioren!
Nach zwei Tagen lag der englische Schütze mit 99 Treffern vorn – aber dicht gefolgt von Yannik Hofmann mit 98 Treffern! Eine Nacht schlafen und am letzten Tag dann nur noch 1 Runde! Nervenstark holte Yannik die Scheiben vom Himmel, auch der eine Fehler brachte ihn nicht aus dem Rhythmus. 122 Treffer – gleichauf mit dem Engländer! Eine wahrlich „männerstarke Leistung“!
Spannung pur – 15 Treffer von Yannik und dem Zyprioten im Semifinale bedeuteten das Gold Medal Match für unseren Schützen. Medaille sicher – aber nicht nachlässig werden!
Yannik kämpfte bis zum Schluss – Gold mit 13 Treffern im Medal Match!
Eine „wahnsinns Kelle“ von unserem Junioren aus Hessen – auch Yannik wird von seinem Vater trainiert, von dem er sicher die Nervenstärke übernommen hat!
Unsere Bilanz: 1. Platz und 10. Platz in der Teamwertung
Der Wermutstropfen liegt in den Teamergebnissen, obwohl wir mit den Einzelleistungen glänzten, konnten unsere Teams nicht punkten. Platz 5 bei den Juniorinnen und Platz 10 bei den Junioren. Es klafft eine große Lücke zwischen unseren Leistungsträgern und dem Anschlussbereich! Aber auch hier diskutierten wir im Trainerkreis bei der Auswertung dieser spannenden Woche!
In Finnland werden uns nun folgende Sportler vertreten:
Junioren
Paul Zours – WF / Paul Butterer – TH / Felix Meyer zu Bexten – WF
Juniorinnen
Eva Reichert – BY / Nele Wißmer – NS / Franziska Kurzer – BR
Zur Nominierung EM (Lonato/ITA) werden folgende Sportler vorgeschlagen:
Yannik Hofmann – 1. Platz
Eva Reichert – 4. Platz
von Uwe Möller | 06.05.16 | News
Trap – Juniorinnen Top, Junioren mit Reserven

Valdorf „Betty“ Bettina
Suhl, GER – Heute also eine kleine Rückschau auf den ersten Junior – Weltcup hier in Suhl. Es waren fünf turbulente, lange und aufregende Tage! Viele Länder am Start, darunter auch die meisten führenden Nationen im Wurfscheibenschießen – so zum Beispiel Italien, Russland, Australien, USA, Tschechien, um nur einige zu nennen! Also eine gute Möglichkeit für unseren Nachwuchs, um sich im sportlichen Wettkampf mit den anderen zu vergleichen – eine aktuelle Standortbestimmung!
Für einige von unseren Nachwuchs-Schützen war es der erste Wettkampf in dieser Größenordnung! Bei den männlichen Junioren ging die Wettkampfdistanz über 3 Tage, bei den Juniorinnen wurde über zwei Tage gefightet! Zwischen den Serien lange Pausen, die es sinnvoll zu überbrücken galt.
Das Wetter auch noch nicht so frühlingshaft, jedenfalls am Anfang des Wettkampfes. Dann wurde es immer wärmer und angenehmer. Aber so ist halt Suhl – das Wetter wird von vielen gefürchtet, aber der Wettkampf von allen geliebt!
Und wo sonst hat man die Möglichkeit, mit Jugendlichen, Trainern und Betreuern aus allen Kontinenten unseres Erdballes ins Gespräch zu kommen – ungezwungen, freundlich – Sprachbarrieren werden mit Händen und Füßen „umschifft“, man versteht sich, egal woher man kommt oder welcher Religion man angehört. Hier könnte sich die Weltpolitik mal ein Beispiel nehmen, wie einfach Völkerverständigung funktionieren kann!
Auch unter den Trainern sehr gute Stimmung, unser traditionelles Trainermeeting am Dienstag war wieder ein tolles Erlebnis für alle! Nochmal vielen Dank an Familie Messerschmidt für die Versorgung mit Thüringer Spezialitäten – auch dafür ist der Wettkampf in Suhl auf der Wurfscheibenanlage bekannt und beliebt!
Unsere Trap-Juniorinnen machten viel Freude, hier wächst eine hoffnungsvolle Generation von jungen Damen heran, die früher oder später sicher mal in die Fußstapfen unserer erfolgreichen Sportlerinnen wie z.B. Susanne Kiermayer treten werden. Hervorzuheben ist hier die Leistung von Bettina “Betty“ Valdorf aus Frankfurt/O., die sich mit ihrer Leistung von 67 Scheiben sicher für das Finale qualifizieren konnte.
Hier scheiterte sie ganz knapp im Shoot off um den Einzug ins Bronzemedalmatch. Trotzdem kann sie mit erhobenem Haupt als 5. bei ihren ersten Junioren-Weltcup nach Hause fahren – nochmal herzlichen Glückwunsch! Unsere Juniorinnenmannschaft mit Sarah Bindrich, Bettina Valdorf und Katrin Murche belegte einen sehr guten dritten Platz in der Teamwertung! Scheibengleich mit dem zweitplatzierten Team aus Russland, das aber die letzte bessere Serie hatte. Sieger wurde hier das Team aus Italien.
Große Reserven hingegen bei unseren Junioren. Hier ist der Abstand zur Weltspitze nach wie vor zu groß, zum Finaleingang fehlen mindestens 9 Scheiben! Probleme in der Startphase der Serie, Erregungssteuerung, Fehlerverarbeitung, Pausengestaltung…, es gibt noch viel zu tun!
Trotzdem wird nicht aufgesteckt, sondern wieder angegriffen! Es geht nun schon wieder weiter in Richtung 1. DSB-Rangliste, die vom 19.-22.05.16 in München stattfindet – gleichzeitig die erste EM-Qualifikation! Anschließend geht es dann nach Orimattila/Finnland zum zweiten Junioren-IWK.
Hier werden Niklas Wolferseder, Johannes Kulzer und Steve Lange bei den Junioren sowie Bettina Valdorf, Katrin Murche und Christin Hilmer bei den Juniorinnen an den Start gehen.
Bis bald!
von Dirk Anger | 01.05.16 | Pressespiegel
Ibbenbüren / Tecklenburger Land – Einen großen Schritt in Richtung Olympische Spiele in Rio de Janeiro hat die Ibbenbürener Skeet-Schützin Christine Wenzel gemacht. Sie erreichte am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Rio das Finale der besten Sechs.
Einen großen Schritt in Richtung Olympische Spiele in Rio de Janeiro hat die Ibbenbürener Skeet-Schützin Christine Wenzel gemacht. Sie erreichte am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Rio das Finale der besten Sechs und verschaffte sich damit eine sehr gute Ausgangsposition im Zweikampf um das eine zu vergebende Olympiaticket. Ihre Konkurrentin Nadine Messerschmidt kam in Rio auf Rang 17. „Da kann nicht mehr viel anbrennen“, freute sich Christine Wenzel darüber, dass ihre dritten Olympischen Spiele in greifbarer Nähe sind.
Zwei Wettkämpfe sind maßgeblich für das Erreichen des Olympia-Tickets: der in Rio vom vergangenen Wochenende und der im italienischen Todi Ende Mai. Die von den Bundestrainern festgelegten Kriterien sind zunächst einmal die getroffenen Scheiben in den Vorkämpfen dieser beiden Wettkämpfe. Christine Wenzel traf in Rio 70 von 75 Scheiben, Nadine Messerschmidt 66. Damit hat sich die Ibbenbürenerin schon einmal einen Vorsprung von vier Scheiben erarbeitet. In Todi werden noch einmal 75 Scheiben geschossen. „Wer von den 150 Tauben die meisten trifft, fährt nach Rio“, so Christine Wenzel.
Allerdings gibt es noch ein zusätzliches Kriterium, und das ist das Erreichen des Finales bei einem dieser beiden Wettbewerbe.

© ISSF
Das gelang Christine Wenzel in Rio, und damit hat sie sich einen ganz deutlichen Vorsprung vor ihrer Kontrahentin erarbeitet. Selbst wenn Nadine Mersserschmidt in Todi das Finale erreichen sollte und Christine Wenzel nicht, wäre die Ibbenbürener Sportschützin noch im Vorteil, denn der Wettkampf in Rio war ein Weltcup, der in Todi ist keiner. Und von daher sei das Erreichen des Finales in Rio höher zu bewerten, sagt Christine Wenzel.
Dass sie im Finale in Rio dann „nur“ den sechsten Platz belegte, sei nicht so tragisch, sagt die amtierende Europameisterin. „Der Fokus lag auf dem Erreichen des Finales.“ Und sie fügt halb scherzhaft hinzu: „Die Medaille holen wir dann bei Olympia.“ Eine hat sie schon: In Peking vor acht Jahren holte Christine Wenzel Bronze.
Dass in Rio de Janeiro in knapp 100 Tagen die Olympischen Spiele beginnen sollen, davon habe man wenig merken können, sagt Christine Wenzel. In London 2012 und in Peking 2008 sei im Vorfeld deutlich mehr Olympia-Feeling zu spüren gewesen. Momentan gelte: „Rio ist eine Riesen-Baustelle. Es gibt noch viel zu tun.“ Auffallend sei, dass es „viel Armut, viel Dreck und viel Müll“ gebe. „So hatte ich Rio nicht im Kopf“, hatte Wenzel sich die Stadt am Zuckerhut anders vorgestellt.
Die Olympia-Anlage, auf der am vergangenen Wochenende geschossen wurde, sei „ganz ordentlich“ gewesen. Nicht allerdings die Bedingungen. „Zum Teil 40 Grad im Schatten und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit“, berichtet Christine Wenzel. Die Räume, in denen sich die Sportler aufhalten konnten, seien hingegen auf 18 Grad heruntergekühlt worden. Im August werde es allerdings anders sein. „Dann werden es rund 25 Grad sein,“ vermutet die Ibbenbürenerin.
Quelle:
Westfälische Nachrichten
Titelbild:
© Photo by ISSF | Nicolò Zangirolami