Starker Wind in Finnland

Starker Wind in Finnland

Orimattila, FIN (Karsten Beth) Die letzten drei Tage haben unsere Mädels und Jungs fleißig trainiert. Es gab einige Baustellen, welcher wir versucht haben auszubessern. Reserven nach Oben gibt es zwar immer noch, aber wir sind auf dem richtigen Weg und wenn es dann Morgen mit dem Wettkampf losgeht, sind wir bester Hoffnung. Leider und dies ist wirklich keine Ausrede, der Wind meint es wirklich nicht gut.

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Die Veranstalter mussten alle Fahnen und sogar ein kleines Zelt abbauen, um größere Schäden zu vermeiden. Alle haben versichert, dass am morgigen ersten Wettkampftag die Sonne lacht und der Wind extrem einschlafen soll. Drückt uns ganz fest die Daumen! 
Nach dem heutigen Training ist die Truppe in Lathi unterwegs gewesen, um sich das Wintersportstadion und viele Sehenswürdigkeiten anzusehen. Ein toller Nachmittag.

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Unsere Mädels kochen jeden Abend und bis dato gab es keine Ausfälle, hinsichtlich Magen – und sonstigen Beschwerden.

Unseren Wettkämpfern zu Hause in Suhl sowie Italien in Manoppelo, wünschen wir natürlich auch ganz viele Treffer.

Vom Winde verweht

Vom Winde verweht

Orimattilla, FIN (Karsten Beth) Mit einem herzlichen Willkommen – wurden wir von unseren Freunden hier in Orimattila auf der Schießsportanlage des OSU in Finnland herzlichst begrüßt. Wir weilen derzeit hier zum IWK der Juniorinnen und Junioren. Unserer bekannten Wettkampfstrecke im Juniorenbereich.

20150603 02 iwk finnlandSchon vor Ort ein Großaufgebot der Schützen aus Indien und Russland. Erwartet werden noch die Schützen aus Holland, Norwegen, Estland, Italien und wir dürfen natürlich auch nicht fehlen. Heute der erste Trainingstag, welcher wirklich vom Winde verweht war und wir als Trainer beschlossen das Training nach zwei Runden abzubrechen. Für unsere Juniorinnen im C und DC Kaderbereich ist dieser Wettkampf gleichzeitig  die zweite Rangliste und der entscheidende Qualifikationswettkampf für die Europameisterschaften Im Juli in Maribor.

Nach Beendigung der Windfestspiele, große Shoppingtour. Unsere Mädels kochen heute für das gesamte Team. Es gibt Nudeln mit Bolognese. Kochen können Sie alle, auch wenn manchmal nur vor Wut, wenn die Scheiben nicht kaputt gehen wollen. Also lassen wir uns überraschen. Das Ergebnis dann Morgen mit dem zweiten Teil der Berichterstattung.

Viele Grüße in Heimat.

2. RWS Jugendverbandrunde in Bad Neuenahr

2. RWS Jugendverbandrunde in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr (Uwe Möller) Am letzten Wochenende fand die zweite RWS-Jugendverbandsrunde auf dem Schießstand des IJSSV Bad Neuenahr statt. Auch wenn die Teilnehmerzahl nicht ganz so hoch war wie beim ersten Wettkampf in Grimmen, so fanden trotzdem immer noch eine große Anzahl von jungen Nachwuchsschützen in den Disziplinen Trap und Skeet den Weg auf diese herrliche Anlage am Fuße des Flugplatzes von Bad Neuenahr.

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Hier in Bad Neuenahr fand zeitgleich mit unserer Jugendverbandsrunde das „Fest der guten Laune“ statt, also konnte ja nun nichts mehr schiefgehen! Und wer kann schon von sich behaupten, schon mal unter „Segelflugzeugbedingungen“ trainiert zu haben? Im Hintergrund – natürlich mit ausreichendem Sicherheitsabstand – fanden Starts und Landungen von Segelflugzeugen statt. Ein imposanter Anblick, der den einen oder anderen während der Runde schon mal konzentrativ etwas abschweifen ließ! Also auch ein gutes psychologisches Training für alle jungen Schützen. 

Wir wurden vom gastgebenden Verein sehr herzlich aufgenommen, die Technik funktionierte perfekt, Verpflegung und Aufenthaltsmöglichkeiten waren sehr gut – ein gut organisierter Wettkampf für unseren Nachwuchs! Der bedankte sich mit tollen Leistungen, hauptsächlich in der Disziplin Skeet. Hier ließen es die C-Kader Yannick Hofmann mit 121 und Vincent Haaga mit 119 Scheiben ordentlich “krachen“! Bester “Trapschütze“ bei den C-Kadern wurde Stefan Veit mit 114 Scheiben.

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Alle kämpften und waren mit Eifer bei der Sache. Und manch gute Serie ließ dann das Trainerherz schon höher schlagen! Auch wenn das Endergebnis bei einigen noch nicht so hoch war, denn viele junge Schützen trainieren ja erst eine kurze Zeitspanne! Als Fazit des letzten Wochenendes kann man zusammenfassend feststellen, dass der Nachwuchs im Wurfscheibenbereich auf einem hoffnungsvollen Weg ist, was sowohl die Teilnehmerzahlen als auch die Ergebnisse betrifft. Alle Resultate findet ihr wie immer auf der Förderkreisseite!

20150530 01 Bad NeuenahrAm Samstag hatten wir prominenten Besuch während des Wettkampfes. Werner Diener und Wolfgang Lamee vom Förderkreis Wurfscheibe ließen es sich nicht nehmen, unserem Nachwuchs beim Wettkampf mal über die Schultern zu schauen. Beide fieberten mit und waren sehr erfreut über die Leistungen. Zwischen den Runden war genügend Zeit für Gespräche und Fachsimpeleien mit unseren jungen Nachwuchsathleten. Werner und Wolfgang sind ja in ihrer Freizeit auch begeisterte Hobbyschützen! Insgesamt also eine tolle Sache – nochmal vielen Dank an den IJSSV Bad Neuenahr, an das JVR-Team Katharina Bechtel und Michael Eck sowie an die Landesverbände und ihre Trainer!

In dieser Woche findet nun die nächsten großen Highlights statt – für unseren weiblichen C-Kader der IWK Junioren in Orimattila/FIN und für alle anderen die zweite Rangliste in Suhl – gleichzeitig der zweite Teil der EM-Qualifikation. Dort werden wir sicher viele jungen Schützen wiedersehen, die auch hier in Bad Neuenahr am Start waren. Also dann viel Erfolg – und bis zum nächsten Wochenende in Suhl!

1. Rangliste 2015 Doppeltrap in Carisio

1. Rangliste 2015 Doppeltrap in Carisio

Carisio, ITA (Hans Goldbrunner) Bei schlechtem Wetter traten Andreas Löw, Michael und Hans Goldbrunner am 15.05.2015 die Reise nach Carisio an. Dort angekommen hatte der Himmel seine Schleusen gänzlich geöffnet und sturmartige Böen sowie Blitz und Donner bestimmten bis zum frühen Morgen des 16.05.2015 die Wetterlage. Danach klarte es auf und es herrschten tropische Temperaturen: Hohe Luftfeuchtigkeit, Schwüle und drückende Sonne, stechende Plagegeister und eine Vielzahl von Spinnen sollten uns die nächsten Tage im Zentrum des italienischen Reisanbaus begleiten.

20150516 03 1RL DT ITADie Formalitäten für Training und Teilnahme am Wettkampf nahmen einige Zeit in Anspruch, wobei der Schießstandbetreiber selbst zur Post fuhr, um nötige Überweisungen an den italienischen Verband für Wurfscheibenschießen in unserem Auftrag tätigte. Eine Bürokratie, die bei uns sicherlich schwer, wenn überhaupt, zu bewältigen gewesen wäre. Aber wir waren von Anfang an gern gesehene Gäste, die auch alles denkbare Entgegenkommen erfuhren.

Das Training lief ohne jegliche Beteiligung von Kampfrichtern ab – endlich einmal für die Doppeltrap-Schützen auch in 6er Rotten. Für beide lief es im Training sehr gut, so dass die Erwartungshaltung beider für den Wettkampf natürlich groß war. Andy begann mit 29, Michael mit 27. Andy legte eine „Volle“ nach, Michael war mit 25 jedoch unter den Möglichkeiten bei 4 Fehlern auf Position 5. Für Andy folgten 24, 29 und 27, für Michael 28, 28 und 25 Treffer, so dass für Andy letztlich 139 und für Michael 133 getroffene Scheiben zu Buche standen. Ein Wettkampf, der beiden alles abverlangte und in dem letztlich 143 getroffene Scheiben zu Platz 1 im Vorkampf führten. Andy wäre mit seinen 139 ins Halbfinale gelangt, konnte aber aufgrund der italienischen Meisterschaft in diesem nicht teilnehmen.

66 Schützen waren gestartet, der 43. der Gesamtwertung stand immer noch mit 120 Treffern zu Buche.

Für die beiden Deutschen wurde jedoch ein Halbfinale mit den vier Nächstplazierten italienischen Schützen (alles Mitglieder der Nationalmannschaft) organisiert, in dem Andy eine 30, Davide Gasparini eine 29, Rodolfo Vigano eine 28, Michael und die beiden anderen Italiener (Ciavaglia und Vescovi) je eine 27 schossen, so dass Michael das Broncemedalmatch sowie Andy das Goldmedalmatch bestritten. Andy verlor leider mit 28 zu 27, Michael gewann mit 27 zu 25 Scheiben.

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Den Abschluß bildete ein Shoot-Off-Training über 15 Dubletten, das unsere beiden mit Davide Gasparini bestritten.

Im Rahmen der Siegerehrung wurden unsere beiden Schützen mit Ehrenpreisen durch den italienischen Verbandspräsidenten geehrt und eine Flasche Prosecco als Zugabe für jeden der 3 Deutschen (inkl. Coach).

Als Fazit kann gesagt werden, dass solches Entgegenkommen eines Verbandes und der Organisatoren gegenüber Gastschützen auch in unseren Reichen Einzug finden sollte, damit gerade eine olympische Disziplin wie Doppeltrap wieder einen Aufschwung in Deutschland nimmt und hoffentlich auch bei den Trainern wieder eine höhere Akzeptanz erfährt.