von Waldemar Schanz | 09.03.17 | News
Wiesbaden, GER – Liebe Schützen, als Mitglied des Förderkreises möchten wir der WC Wiesbaden nicht versäumen, auch hier über die Web-/Facebookseite des Förderkreises die Einladung zu unseren großen Trap- und auch Skeet-Turnieren zu veröffentlichen.
Bereits zum 3-mal tragen wir unser ITM-International Trap Meeting aus (28.-30. April 2017), diesmal aber im „Ur-Modus“: Über 200 Scheiben, jedoch wie üblich nur Samstag u. Sonntag. Lassen wir uns überraschen, wie viele Top-Schützen diesmal mit dabei sind, wenn es wieder heißt: „Gentlemen, get your guns!“
Wie in den vergangen Jahren erwarten wir wieder Spitzensportler beim WC Wiesbaden. Was liegt da also näher, als auch teilzunehmen und sich zu messen mit den ganz großen in unserem Sport?
Zumal es nicht nur für die Besten tolle Preise gibt.
Die Teilnahme daran macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch sportlich enorm weiter, bringt Erfahrung und Routine – Stars zum Anfassen.
Ebenso im Terminkalender:
Das Skeet-Turnier, der GRAND PRIX International Wiesbaden, der ab sofort etwas später ausgetragen wird, in diesem Jahr am 15./16. Juli 2017.
Auch zu diesem Turnier, das ebenso wie das ITM von CHEDDITE und auch HENKELL Sekt gesponsert wird, werden einige der großen Namen erwartet!
Also: Nicht lange überlegen – anmelden!
Hier die Links zur offiziellen Anmeldung:
International Trap Meeting (ITM)…
Grand Prix Skeet International Wiesbaden…
Wiesbaden, GER – Dear shooting friends, as a member of FK Wurfscheibe, we as the WC Wiesbaden would like to cordially invite you to our huge Trap- and Skeet-Competitions.
We will be holding our ITM-Competition (International Trap Meeting) for the third time (28th – 30th April 2017), but this time in „Old-school“ – 200 targets, but as usual only Saturday and Sunday. Let us surprise you, how many top shooters will be there this time, when it says again:
„Gentlemen, get your guns!“
As in the past few years, we are again expecting top athletes at WC Wiesbaden. So what is closer to it than to participate and to compete with the very big ones in our sport?
Especially since it is not only for the best great prices.
Participation in this is not only fun, but also enormously enhances sport, brings experience and routine – stars to touch.
And, there’s another big competition, the GRAND PRIX International Skeet, held at 15th & 16th July 2017.
Both competitions are sponsored by CHEDDITE and HENKELL.
So, join us, watch the stars, and have fun!
Here the links for official registration in english:
International Trap Meeting (ITM)…
Grand Prix Skeet International Wiesbaden…
See you?
von Uwe Möller | 15.10.16 | News
Rom, ITA – Gestern der letzte Wettkampftag mit der Entscheidung Trap Damen, am Start hier Sonja Scheibl. Der Tag ging gut los. Denn obwohl uns zugesichert war, dass es ab 05.30 Uhr Frühstück gibt, ging die Kantinentür unserer „Jugendherberge“ erst um 06.15 Uhr auf. Der Bus fährt sehr pünktlich ab, und zwar um 06.30 Uhr. Also schnell noch einen Kaffee (der Kaffeeautomat musste auch erst noch hochfahren), dann ging es zum Stand.
Der große Bus mit den 2 Schützinnen „Sonja Scheibl“ und „Satu Makela-Nummela, FIN“ und den zwei Trainern brauchte dann 25 Minuten bis zum Schießstand. Dort waren wir wie auch schon in den letzten Tagen die Ersten, die Dämmerung hatte gerade begonnen. Zum Glück war das Wetter heute besser, viel wärmer und nicht mehr so kalt und nass wie am Tag davor.
Der letzte große internationale ISSF-Wettkampf 2016 für die Damen begann dann um 08.30 Uhr. Am Start 11 Damen, die Besten dieser Saison. Nach der zweiten Runde lag Sonja mit 45 Scheiben noch auf Finalkurs, mit einer 21 zum Schluss waren jedoch dann alle Messen gesungen. Fehler hauptsächlich bei flachen Rechtsscheiben. Am Ende Platz 9, zur Finaleingangsleistung von 68 Treffern fehlten zwei Scheiben.
Siegerin nach einem dramatischen shoot off wurde die Silbermedaillengewinnerin von Rio, die Neuseeländerin Rooney. Den zweiten Platz belegte Perilli aus San Marino, Dritte wurde Cogdell aus den USA.
Zum letzten Mal wurde das Finale nach den alten Regeln geschossen, ab 2017 gibt es hier Veränderungen. Nach der Siegerehrung durften die Damen dann auch gleich die neue Final-Version testen.
Die Startreihenfolge richtet sich hier nach dem Vorkampfergebnis, die Beste mit der BIB-Nr. 1 beginnt auf Stand 1, die Sechst platzierte erhält BIB-Nr.6 und startet ihre Runde von Position sechs.
Zuerst schießen alle Teilnehmer eine normale Runde von 25 Scheiben mit einem Schuss. Danach muss die/der Schlechteste das Finale verlassen und belegt Platz 6.
Nun geht es in Fünfer-Schritten weiter, d.h. nach insgesamt 30 Scheiben scheidet die/der Schlechteste aus und belegt Rang 5. Nach 35 Scheiben scheidet die/der Schlechteste aus und belegt Rang 4. Nach 40 Scheiben scheidet die/der Schlechteste aus und belegt Rang 3. Bei Gleichstand entscheidet immer die BIB-Nr., d.h. die höhere Nummer muss ausscheiden. Dadurch wird ein shoot off vermieden und die Vorkampfleistung wird mehr honoriert.
Für die Entscheidung über Gold und Silber werden nochmal 10 Scheiben geschossen, danach steht Gold und Silber fest. Sollte hier Gleichstand herrschen, dann entscheidet ein shoot off.
Im Finale wird das Ergebnis fortlaufend addiert.
Sicher hat die ganze Sache noch ein paar Baustellen. Vom Zeitfaktor her dauert das neue Finale ca. 45 Minuten. Bei den 5er Schritten muss für jeden Schützen die gleiche Anzahl Richtungen geworfen werden, d.h. zwei linke, zwei rechte und eine gerade Scheibe. Wie will man das regeln, um Chancengleichheit zu wahren? Gestern lief die Wahl dieser Scheiben über den Zufallsgenerator, Schütze 1 bekam beispielsweise die Geradeausscheibe auf Stand 3 (Höhe 1,50), Schütze 3 bekam die Geradeausscheibe auf Stand 2 (Höhe 2,50 m). Für alle dieselben 5 Scheiben – das nimmt dann schon wieder die Spannung? Da gibt es sicher noch einigen Klärungsbedarf. In diesem Finale belegte Sonja dann übrigens den vierten Platz!
So, nun geht es wieder nach Hause, die sehr lange internationale Saison ist beendet. Nächste Woche geht es dann aber schon wieder national mit dem Junior Herbst Contest in Schale weiter! Bis dahin!
von Wolfgang Lamée | 05.09.16 | Ergebnisse
Hier die Ergebnisse der DM 2016 auf der Olympia Schießanlage in München-Hochbrück…
(25.08. – 04.09.2016)
3.10.xx TRAP
3.15.xx DOPPELTRAP
3.20.xx SKEET
von Axel Krämer | 14.08.16 | News
Rio de Janeiro, BRA – Und auch bei uns das Olympia Phänomen, gesetzte Favoriten landen im Mittelfeld. So Hancock (USA); Lodde (ITA) oder Al Attiya aus Qatar. Was macht aber die Olympischen Spiele aus, sind es die 11000 Sportler im Olympischen Dorf, das wahnsinnige „Gerammel“, oder die vielen Reporter – die Medienpräsenz auf dem Stand (sind wir als Schützen nicht gewöhnt) oder ist es das besondere Gefühl bei Olympia dabei zu sein??
Zählt eigentlich der Olympische Gedanke oder überwiegt der Erfolgsdruck? Jeder Sportler muss für sich den besten Weg suchen, er muss das Umfeld verdrängen, sich auf das Wesentliche konzentrieren und „sein eigenes Ding“ machen! Das hört sich einfach an, ist es aber zu Olympia garantiert nicht. Es lastet ein riesen Druck auf den Schultern unserer Sportler!
Unser Training verlief gut und unsere kleine Truppe ging diese Olympischen Spiele wie einen „normalen Wettkampf“ an. Roland Kant unser Disziplingruppen Psychologe war extra für die zwei Skeeter angereist und übernahm die spezielle Betreuung. Er schaffte es sogar bis in die gesperrte Zone vorzudringen (ohne Akkreditierung) – aber dafür ist er halt Psychologe!
Wie mein Kollege in seinem Bericht schon andeutete, auch bei uns wechselnde Bedingungen. Kamen die Wolken, wurde es dunkel und sogar etwas frisch, wenn der Wind die Wolken verblies, kam die Sonne heraus und es wurde richtig heiß. Durch die wechselnden Bedingungen (Wind und Licht) wurde unseren Schützen ein Höchstmaß an Variabilität abverlangt. Entschlossenes Arbeiten, kontrolliertes Drücken, aber auch gefühlvolles Korrigieren musste der Schütze hier drauf haben.
Da ihr den spannenden Wettkampfverlauf bestimmt verfolgt habt, hier nur so viel dazu – unsere zwei Sportler haben gekämpft wie die Löwen. Leider fehlte Christine die eine Scheibe zum Final Shoot off. Mit 68 Scheiben auf Platz 11 muss man sich keine Vorwürfe machen, sie gehört zur Weltspitze und ist und bleibt unsere beste und konstanteste Skeet Schützin in Deutschland.

Ralf begann den Wettkampf mit einer 22 und einer 21iger Serie. Es lief nicht rund und er konnte keinen Fehler im technischen Ablauf erkennen. Nach einem Austausch mit dem Trainer wurde eine Korrektur besprochen, die sich in den Folgeserien als richtig erwies. Mit 25 – 24 – 24 zeigte er wieder seine Klasse und erreichte dadurch einen persönlich, guten Wettkampfabschluss. Ralf ist eine Kämpfernatur!
Beide Sportler haben nachgewiesen, dass ´sie zu Recht hier vor Ort waren – auch wenn es diesmal nicht klappen wollte – die nächste Chance kommt und wird genutzt werden. Davon bin ich überzeugt!
Ich möchte mich bei meinen fleißigen Heimtrainern bedanken – Tino Wenzel und Michael Buchheim. Ihr habt eine gute Arbeit geleistet und die Sportler gut eingestellt. Auch unser Psychologe gab sein Bestes – Danke Roland.

Wir schwimmen hier auf einer absoluten Erfolgswelle der Deutschen Sportschützen, ob nun Gewehr, Pistole oder Bogen – es ist das erfolgreichste Team des Deutschen Schützenbundes in der Geschichte (das behaupte ich jetzt einfach mal)! Und unser kleines Team durfte dabei sein! Christine, Jana und die erfolgreichen Olympisch Schützen fliegen heute Abend mit uns zurück! Dann heißt es schon wieder – Deutsche Meisterschaft in München!
Die Erde dreht sich weiter und wir drehen uns mit!
von Uwe Möller | 08.08.16 | News
Rio de Janeiro, BRA – Bei der gestrigen Entscheidung in der Disziplin Trap Frauen konnten wir leider nicht in die Entscheidung eingreifen. Jana begann zunächst sehr souverän und sicher die erste Runde, mit dem ersten Fehler in der Mitte der Serie kam aber sofort Unsicherheit, sie wollte es dann zu genau machen. Das bewirkte aber dann genau das Gegenteil, sie begann zu reißen, stoppte an der Scheibe ab, kurz – sie konnte ihre Technik nicht umsetzen. Ihre Wettkampferregung bekam sie einfach nicht in den Griff. Es folgten weitere Fehler, das bedeutete am Ende eine 20er Runde.
In der zweiten Serie kamen dann noch die äußeren Bedingungen hinzu, mit denen alle zurechtkommen mussten. Stürmischer Wind, Staub, umfallende Standabgrenzungen – nicht einfach und teilweise war das Schießen und Treffen reine Glückssache. Die runden Abdeckungen, die von unten in die Flashscheiben geklebt werden, rollten wie ein Schwarm Ratten über die Stände, das sah teilweise sehr seltsam aus. Das ist bei vorhandener Unsicherheit der ganzen Sache nicht gerade dienlich, auch in der zweiten Serie konnte sie mit 20 Treffern ihr Leistungsvermögen nicht abrufen. Damit waren die Messen gesungen – trotzdem kämpfte sie und gab in keiner Phase des Wettkampfes auf. Mit einer abschließenden 21 kam sie auf 61 Treffer und belegte in der Endabrechnung den 19. Platz. Sehr schade, denn die Finaleingangsleistung lag bei 67 Scheiben!
Wir sind noch bei der Ursachenforschung. Wichtig nach so einem Niederschlag ist nun das Wiederaufbauen des Athleten, hier ist der Trainer als Psychologe gefragt!
Das Finale war eine grandiose Show, die vom Moderator super zelebriert wurde. Viele Zuschauer, tolle Stimmung – die pure Werbung für das Wurfscheibenschießen. Die Australierin Skinner wurde Olympiasiegerin nach einem spannenden Gold-Medal-Match vor der Neuseeländerin Roony, Bronze sicherte sich wie schon in London die Amerikanerin Cogdell. Skinner rutsche erst nach einem Shoot off gegen die Kanadierin Meier ins Semifinale.
Das Tauschen von Pins ist der absolute Hammer hier bei Olympia! Die kleinen Dinger sind sehr gefragt und jeder möchte sein Pin gegen das eines anderen Landes eintauschen. Ob in der Athleten-Lounge, an der Bushaltestelle, im Aufzug oder in der Mensa, es gibt tausende Gelegenheiten dazu. Man muss nur den Mut haben, den Gegenüber anzusprechen – bis jetzt hat noch keiner abgelehnt. Der DOSB und der DSB haben uns mit einem ordentlichen Vorrat bedacht, so dass wohl hier keine Engpässe zu befürchten sind.
So, nun geht der Blick nach vorne. Ich schreibe diesen Artikel gerade im Aufenthaltsraum der Athleten hier auf dem Stand, ich bin mit Andy zum inoffiziellen Training Doppeltrap vor Ort.
Viele Grüße aus Rio – bis bald!