von Wolfgang Lamée | 21.06.14 | News
Sarlospuszta, HUN (Uwe Möller) Heute nun, am „Day after“, nachdem das ganze etwas gesackt ist – nochmal ein paar Gedanken zu unserem tollen Tag von gestern. Für mich war es ja hier der erste Erfolg als neuer Bundestrainer. Trotzdem möchte ich ausdrücklich den Anteil von Karsten Beth und auch Axel Krämer erwähnen, die ja dafür in den letzten Jahren den Grundstein gelegt haben. Nochmal vielen Dank dafür!
Bei Chrisi war es echt schade, nach der Vorleistung hätte sie ein Platz im Finale mehr als verdient! Aber das kommt noch, sie ist auf einem guten Weg! Wenn man dann beim Finale als verantwortlicher Trainer mit vorne auf dem Stand sitzt, dann geht blutdruckmäßig voll die Post ab! Auch wenn man das äußerlich nicht so sieht, im Inneren kämpft und fiebert man doch gewaltig mit, wenn das Ganze dann zu Ende ist (zumal noch sehr erfolgreich), dann merkt man erst mal, das auch das beste Deo an seine Grenzen kommt, man schwitzt sack nass! Tolle Leistung von Katrin, die ja nach ihrer Babypause erst seit 3 Monaten wieder trainiert. Semifinale total abgezockt und cool, beim Goldmedalmatch dann ein kurzes Konzentrationsloch bei Scheibe 7 und 8, der den Fight zu Gunsten von Gelisio entschied. Trotzdem Top, also beide Daumen hoch!
Der Mannschaftssieg war in greifbarer Nähe, eine einzige Scheibe mehr – und wir hätten bei der Siegerehrung die deutsche Nationalhymne gehört und nicht die italienische, die sich inzwischen zu einem Siegerehrungshit entwickelt hat.
Gestern ein Highlight, heute dann eine Klatsche. Bei der Entscheidung der Männer und Junioren gab es für uns nichts zu holen. Irgendwie war die Luft raus. Es geht eben nicht automatisch so weiter mit den guten Leistungen, die einige in den letzten Wettkämpfen gezeigt haben. Serienvorbereitung, Umgang mit dem Druck, der bei so einem Turnier kommt, Konzentrationsausdauer über die gesamte Serienlänge, Pausengestaltung…., es gibt bis zur WM noch viele Baustellen, an denen gearbeitet werden muss. Die Weltspitze ist sehr dicht zusammen gerückt und die Leistungen, um das Finale zu erreichen, gehen immer mehr ans Maximum. In diese Richtung muss auch unser Anspruchsniveau gehen, sonst haben wir schlechte Karten und finden uns auf Seite 2 oder 3 im Protokoll wieder!
Nach einer Trainingspause, die jetzt alle nötig haben, gilt es in Richtung WM-Qualifikation und WM über das Training und über Wettkämpfe die individuelle Leistungsfähigkeit neu aufzubauen. Ab sofort werden im Männer- und Juniorenbereich die Karten neu gemischt, keiner hat einen Bonus oder ist vorzeitig qualifiziert. Bei den Damen liegen wir auf Kurs, Katrin und Chrisi haben mit ihren Leistungen und Platzierungen die WM-Nominierung in der Tasche. Um den dritten Startplatz wird es in Suhl und Ehra-Lessin sicher einen heißen Kampf geben.
Neuer Europameister bei den Männern wurde sensationell Andreas Scherhaufer aus Österreich – herzlichen Glückwunsch an ihn und an seinen Trainer Josef “Peppi“ Hahnenkamp! Bei den Junioren siegte der Portugiese Da Silva Teixeira.
Unsere Doppeltraper mit Frank Günther sind gestern auch gut hier gelandet, morgen haben sie dann ihr offizielles Wettkampftraining.
„Andreas Scherhaufer (AUT) / Trainer der Kroaten / Medaillen der EM“
von Wolfgang Lamée | 20.06.14 | News
Sarlospuszta, HUN (Karsten Beth) Was kann als langjähriger Heimtrainer von Katrin Quooß schöner sein als heute von ihrem riesigen Erfolg zu berichten. Es sind beim Schreiben schon wieder einige Kullertränen in den Augen, aber jetzt zum eigentlichen Geschehen – dem zweiten Wettkampftag unseres Teams.
Die Vorkampfergebnisse von gestern sind bekannt. Katrin und Christiane bei den Frauen nach zwei Serien im Vorderfeld. Beide dann heute zeitgleich am Start in der prallen Mittagssonne. Und ich nehme es schon mal vorweg – mit einer spitzenmäßigen Leistung. Christiane 22, Katrin 23, somit Katrin sicher im Finale – Chrisi musste bangen. Es kamen noch viele Schützen mit der Chance aufs Finale, aber die meisten davon strauchelten – es kam zum Shot Off. Zwei Finalplätze waren noch zu besetzen und drei Schützen, darunter Chrisi, mussten es nun unter sich entscheiden. Leider war unserer Chrisi das Glück nicht hold und sie musste sich mit Platz Sieben begnügen. Trotzdem, nicht nur meinen Glückwunsch, nein auch vom ganzen Team kam die Anerkennung.
Das Finale nun komplett. Sechs Schützinnen, sechs Nationen – Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Slowakei, Frankreich, und alles Topschützen. Katrin musste gleich beginnen, hohe Linke – Fehler(Mist), aber die weiteren Finalteilnehmerinnen orientierten sich an Katrin und schossen auch vorbei. Am Ende gewann Katrin das Semifinale mit 13 Treffer, gefolgt von der Italienerin Gelesio .
Nun war es angesagt – das erhoffte Goldmedalmatch. Katrin und die Italienerin begannen beide stark, aber nach sieben Tauben verließen Katrin etwas die Kräfte und sie musste sich der Italienerin mit 13 zu 11 geschlagen geben. Wir haben nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Ganz eng ging es im Teamwettbewerb der Frauen zu. Mit dem gleichen Ergebnis wie die Italienerinnen wurden wir auf Grund der schlechteren letzten Serie Vizeeuropameister. Katrin, Sonja und Chrisi waren happy. GLÜCKWUNSCH !!!
Ein großer Lichtblick am Horizont ist unsere Christin Hilmer aus Wilhelmshaven. Mit einer tadellosen 24 kämpfte sie sich bis auf eine Scheibe ans Finale heran! Mit neuer persönlicher Bestleistung kann auch sie morgen beruhigt die Heimreise antreten. Unsere Junioren und Männer haben alles gegeben, aber das Glück war nicht auf ihrer Seite. In Richtung WM gibt es noch einige Baustellen, welche wir aber alle gemeinsam meistern werden. Nochmals meinen Glückwunsch an Chrisi und Katrin, mit ihren Platzierungen habe sie sich ins Top Team Rio geschossen und auch für die WM im September in Granada vorfristig qualifiziert.
Hätte ich Schriftsteller werden wollen, wäre dies das erste Kapitel. Da ich es nicht bin, verabschiede ich mich und wünsche unseren Doppeltrapschützen und den Skeetern ebenfalls viel Erfolg. Wir drücken die Daumen.
Aktueller Stand der Ergebnisse bzw. Zwischenergebnisse findet Ihr hier…
FINALE TRAP FRAUEN
mit Katrin Quooß
von Wolfgang Lamée | 19.06.14 | News
Sarlospuszta, HUN (Uwe Möller) Es ist heute mal wieder spät geworden – wir waren zusammen mit Peter Brass und Daniel Spatz von der Firma Krieghoff in einem sehr schönen und vor allem leckeren Restaurant in der wunderschönen Altstadt von Kecskemét. Danach in der Lobby unseres Hotels angekommen, lief gerade das Spiel Spanien gegen Chile, wir haben uns noch den Rest der zweiten Halbzeit gegönnt. Tja, im Moment schießen die spanischen Trapschützen um Längen besser als ihre überbezahlten Kicker Fußball spielen. Das haben sie mit ihren Weltcupsiegen bei den Männern in Almaty und München eindrucksvoll bewiesen. Der russische Doc kam vorbei, sah auf den Monitor und meinte nur ganz trocken: “Adios!“
So, nun zum ersten Wettkampftag hier in Ungarn. Licht und Schatten – bei den Männern und Junioren durchwachsen, bei den Frauen heute top. Wechselnde Lichtbedingungen, teilweise schwierige Sicht und ab Mittag dann ein doch recht kräftiger Wind – und alle mussten durch! Die Trap-Männer haben sich dann doch einige Reserven für die nächsten beiden Wettkampftage offen gelassen, die es mit Entschlossenheit und der richtigen Vorbereitung auf jede Serie und jede Scheibe zu erschließen gilt. Ähnliches gilt für unsere Junioren. Die Abstände zur Spitze sind hier noch nicht so groß, trotzdem müssen auch unsere drei „Jungspunde“ bei den letzten drei Serien noch mal eine Kohle auflegen.
Bei den Damen, hier speziell Katrin und Chrissi – lief die Sache heute ganz gut und rund, schauen wir mal, was sie morgen draus machen. Zum Glück herrschen hier, was die Quantität der vollen Serien angeht, noch keine „Münchner Verhältnisse“, trotzdem wird hoch geschossen. Die Ergebnisse von heute findet ihr hier…
Auf dem Stand haben wir übrigens immer guten Kontakt zu Bodo Gißke, der hier als Jury-Mitglied tätig ist. So erfährt man hin und wieder gar lustige Sachen, die hier rund um den Wettkampf so ablaufen. So hat zum Beispiel der russische Trapschütze Alipov vor seiner zweiten Runde verlangt, das nochmal eine Scheibenvorführung auf Stand D stattfindet, da er zur regulären Vorführung heute früh bei Wettkampfbeginn in der ersten Runde auf Stand C beginnen musste und so das Schema auf Stand D nicht gesehen hat. Der Hammer-oder? Morgen reisen dann unsere 3 Doppeltraper zusammen mit Frank Günther an, es geht jetzt Schlag auf Schlag. Das ganz kurz für heute, morgen mehr. Dann berichtet mein Assistenztrainer Karsten Beth – Und jetzt ab ins Bett!
von Wolfgang Lamée | 18.06.14 | News
Sarlospuszta, HUN (Uwe Möller) Hallo Freunde, hier nun der erste (von Euch hoffentlich langersehnte) Bericht aus Ungarn von der EM Wurfscheibe! Eigentlich hatte ich ja gestern schon was geschrieben, das wollte ich dann aber nicht ins Netz stellen, damit der tolle Artikel von Willi noch etwas länger auf der ersten Seite bleibt!
Eben sind wir von der Eröffnungsveranstaltung aus Dabas zurückgekommen. Das war eine ganz tolle Sache, man merkt auf Schritt und Tritt, wie stolz die Ungarn sind, solch ein Event ausrichten zu dürfen. Zuerst gab es einen Empfang im Rathaus beim Bürgermeister mit lecker Essen und Trinken, danach die Eröffnungszeremonie auf dem Rathausplatz mit Einmarsch der Nationen, vielen Reden und Grußbotschaftenb(meiner Meinung nach etwas zu lang), danach Kulturprogramm mit Volksfestcharakter. Auftritt einer „Teufelsgeigerin“ a la Vanessa Mey (schon allein optisch ein Ohrwurm…) Danach trat ein smarter ungarischer Popsänger auf, bei dem die einheimischen Mädels in achter Marschblöcken in Ohnmacht fielen – aber dazu muss man sicher die schwierige ungarische Sprache beherrschen! Dann ab in den Bus und durch die Puszta zu den einzelnen Hotels, unseres natürlich zum Schluss. Und keine Autobahn, sondern mitten durch! Straßen sind das hier, da wird während der Fahrt jede Schlagsahne im Tetrapack fest – so wird man durchgeschüttelt!
Und nun mein Bericht, den ich heute im Laufe des Tages schon auf dem Stand geschrieben habe:
Nach dem gigantischen Sieg unserer Fußballnationalmannschaft gestern gegen Portugal greifen wir heute hier in Sarlospuszta / Ungarn mit dem offiziellen Wettkampftraining ins Geschehen ein. Übrigens haben wir gestern geschlossen im Hotel das Spiel verfolgt -Ehrensache! Die Anreise hierher am Sonntag verlief problemlos, obwohl 11 Stunden Fahrt ein ganz schöner Ritt sind. Unser Hotel ist etwas abseits, dafür top. Unsere Junioren zusammen mit Matze und Karsten Beth haben gestern nach dem Training erst mal eine sauberer Runde Beachvolleyball hingelegt, nach den Reisestrapazen zum Auflockern ganz okay. Nicht das ihr denkt, wir machen hier Urlaub in einem Wellnesshotel – wir sind hier bei den Europameisterschaften Wurfscheibe!
Die Fahrt zum Schießstand dauert etwa 40 Minuten, davon die meiste Zeit Autobahn, das ist noch erträglich. Der Stand an sich ist top, alles neu, 4 kombinierte Stände, große Anzeigetafeln, Mattarelli-Maschinen und im Annahmebereich bei Trap Golfrasen – alles sehr gepflegt. Unsere ungarischen Freunde haben sich große Mühe gegeben, hier optimale Bedingungen zu schaffen. Viel Platz für die Mannschaften, ein großes und viele kleine Aufenthaltszelte- und jede Menge Biertischgarnituren! Hier gibt es gefühlt für jeden Sportler und jeden Trainer mindestens eine Bank und einen Tisch! Wahrscheinlich hat man aus den vorangegangenen Großereignissen in diesem Jahr gelernt und wollte Streitereien um Tische und Bänke aus dem Weg gehen und ewigen Querulanten und Nörglern von vorneherein das Wasser abgraben! Ob es geholfen hat, werden wir nachher zum Technical Meeting sehen.
Die deutsche Mannschaft hat ihr eigenes Hauptquartier aufgeschlagen, es ist dasselbe wie in München zum Weltcup. Das Aufbauen gelang in Rekordzeit, am Eingang unseres Camps prangt stolz die Deutschlandfahne! Die Sportler haben heute jeder zwei Trainingsrunden, gestern beim inoffiziellen Training durften wir auch schon zweimal ran. Das Training insgesamt lief nicht schlecht, ohne dass ich Euch jetzt mit Zahlen langweilen möchte. Ansonsten ein buntes Treiben hier, 43 Nationen sind am Start. Gegenüber München sicher Peanuts, aber trotzdem nicht minder spannend und interessant. Mit Bodo Gißke aus Suhl (in der Jury tätig), Peter Brass und Daniel Spatz von Krieghoff sind liebe Bekannte hier vor Ort, das macht alles noch viel angenehmer.
Morgen dann der erste Wettkampf, als erster muss Luca Faulstich gleich um neun ran, eine halbe Stunde später dann Philipp Hermes. Alle schießen morgen zwei Runden. Am Donnerstag dann auch zwei Runden bei den Männern und Junioren (wurde heute übrigens schnell noch geändert, eigentlich waren für Donnerstag nur eine Runde pro Sportler geplant), die Frauen und Juniorinnen eine Runde und Finals. Am Freitag dann eine Runde plus Finals bei den Männern und Junioren.
Hier übrigens unser Teilnehmer bei der EM:
von Wolfgang Lamée | 16.06.14 | News
Was macht jetzt eigentlich der Altbundestrainer „Wilhelm Metelmann“? …diese Frage wurde mir häufig von Sportlern und Trainern bei meinem Besuch des Weltcups Flinte in München gestellt.
Aber von vorn: Es war für mich natürlich Ehrensache nach München zu kommen und die Daumen für unsere Flintenschützen zu drücken. Der Weltcup war wieder einmal hervorragend organisiert und eine Werbung für unseren Sport. Viele internationale Trainerkollegen lobten die Top-Bedingungen. Wenn auch unserem Gerhard Furnier so manches graues Haar wuchs, bezüglich der hohen Teilnehmerzahl, der Schussbegrenzung oder des Zeitlimits, letztendlich war die Resonanz, aber vor allem die Wettkampfergebnisse, Entschädigung für alles. Und die Mannen um Hans Goldbrunner, ob Kampfrichter oder Helfer, haben eine tolle Arbeit geleistet.
Im Trap-Schiessen mit 124 Treffern nicht sicher im Finale zu stehen oder beim Doppeltrap 146 Treffer zu benötigen um ins Finale zu kommen – das hat die „Wurfscheibenwelt“ noch nicht gesehen. Sicherlich hatten wir auf der Schießanlage München mit den Sichtbedingungen, den super Wurfscheiben und diesmal auch mit den sehr guten Witterungsverhältnissen hervorragende Wettkampfbedingungen. Aber ich sage auch, diese Wettkampfresultate sind Ergebnis einer weiteren Leistungsentwicklung in unserer Sportart (in München neige ich dazu, von einer Leistungsexplosion zu sprechen). Zu Recht fordert Bundestrainer Axel Krämer die Ausrichtung eines hohen Anspruchniveaus der Nationalmannschaftsmitglieder auf diese Entwicklung, wollen wir in Zukunft in diesem „Reigen mittanzen“.
Neben dem Daumendrücken hatte ich in München aber eine zweite Aufgabe zu erfüllen – mich bei der Firma Krieghoff, namentlich beim Geschäftsführer Peter Brass und beim Marketingleiter Ralf Müller für die Unterstützung unserer Nachwuchsarbeit im LLZ Wittstock zu bedanken. Der Brandenburgische Schützenbund hat das LLZ Wittstock für 2 weitere Jahre bestätigt. Ziel ist es, die Nachwuchsarbeit auf Landesebene verstärkt zu fördern. Natürlich benötigen wir dafür das entsprechende Sportmaterial. Für die Trainingsdurchführung in der Disziplin Trap fehlte uns eine Flinte. Auf Nachfrage bei der Firma Krieghoff wurde uns sofort eine „ K 80“ zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Damit beweist die Firma Krieghoff erneut ihr Engagement in der Nachwuchsförderung Flinte. Auch im Rahmen des Förderkreises Wurfscheibe läuft gerade der Verkauf der K 80-Lose. Zur Deutschen Meisterschaft erfolgt die Verlosung. Der Gewinn kommt den Nachwuchs- und Anschlussschützen des DSB-Kaders zu Gute. Unser Förderkreis ist schon eine tolle Sache.
Tja – was macht nun der Altbundestrainer so ?!
Wie oben schon gelesen, kann ich die Finger nicht vom Flintenschiessen lassen und widme mich der Nachwuchsarbeit in meinem Verein. Unser Ziel ist, es mit etwa 8 Jugendlichen im LLZ Wittstock zu arbeiten – 5 sind seit April dabei. Die Begeisterung und Unbekümmertheit der 14- bis 16-jährigen Schützen macht Freude und Spaß. Im Oktober, zur DSB-Sichtung in Suhl, möchten wir uns erstmals vorstellen. Für die Familie hatte ich in der Vergangenheit wenig Zeit, da besteht Nachholbedarf. Auch für die Jagd und für „Nina vom Drachenstein“ (Teckel) habe ich nun mehr Zeit. Nach 45 Jahren Leistungssport komme ich nun in ruhigeres Fahrwasser – und das ist gut so. Natürlich werde ich die Entwicklung unserer „Großen“ verfolgen, ihnen die Daumen auf dem Weg nach Rio drücken, freue mich aber auch darauf, „alte“ Mitkämpfer bei Sichtungen oder JVR, evtl. auch bei Deutschen Meisterschaften wieder zu sehen.
Allen Freunden des Flintenschießens herzliche Grüße!
Euer Wilhelm Metelmann